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Flooded ricefields in the Irawaddy Delta.©picture-alliance / dpa

[ Ernährungssicherung ]

Wege aus dem stillen Tsunami

Vor drei Jahren ist die Zahl der extrem Armen erstmals unter eine Milliarde gesunken. Wir waren auf dem Weg, Hunger und Armut zu halbieren, ein beträchtliches Stück vorangekommen. Zugrundeliegende Parameter wie Wachstum in den meisten Entwicklungsländern oder Investitionen in Afrika haben sich positiv entwickelt. Frieden und Demokratie stabilisierten sich in vielen Teilen der Welt. Dem steht nun eine beängstigende negative Dynamik gegenüber. Die Nahrungsmittelpreise sind so dramatisch angestiegen, dass das Welternährungsprogramm Alarm schlägt: Millionen Menschen, die vor sechs Monaten noch nicht unter akutem Hunger leiden mussten, tun es nun. [ Von Heidemarie Wieczorek-Zeul ] »» weiterlesen

[ Justiz ]

Viele Frauen kennen ihre Rechte nicht

In Afghanistan bestehen drei Rechtssysteme nebeneinander: das staatliche, das traditionelle und das islamische. Während die Verfassung ausdrücklich internationale Standards wie die UN-Menschenrechts-Charta betont, spielen sie für herkömmliche Ältestenräte keine große Rolle. Die Bevölkerung richtet sich indessen überwiegend nach deren Urteilen und misstraut staatlichen Institutionen. [ Von Michael Nienhaus ] »» weiterlesen

[ Kommentar ]

Geld für geschützten Geschlechtsverkehr

In einem interessanten Versuch will die Weltbank das bewährte Prinzip der „conditional cash Transfers“ zum Eindämmen von HIV/Aids nutzen. In diesem Jahr soll ein Pilotprojekt im südlichen Tansania anlaufen. [ Von Eleonore von Bothmer ] »» weiterlesen

Entwicklung & Zusammenarbeit

E+Z Ausgabe

Nr. 05 2008, 49. Jahrgang, Mai 2008

InWEnt - Internationale Weiterbildung und Entwicklung gGmbH