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Qualifizierung für BMZ-Mitarbeiter
Responding to Conflict (RTC)

01/2003 |
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Krisenprävention und Konfliktbearbeitung
Qualifizierung für BMZ-Mitarbeiter
Von Anke Leuthold
Um die Auftragsverantwortlichen im Entwicklungsministerium verstärkt für das Thema Konfliktbearbeitung zu sensibilisieren, hat das BMZ vom 18. bis 22. 11. 2002 eine entsprechende Fortbildungsmaßnahme angeboten.
Unter den 13 Teilnehmern waren Vertreter von Länderreferaten (Afghanistan, Zentralasien/Kaukasus, südliches Afrika, Jemen) und Sektorreferaten. Inhaltlich gliederte sich das Seminar in drei Stufen: Konfliktanalyse, Planung und Anwendung. Innerhalb dieses Rahmens wurden verschiedene Ansätze und Instrumente vorgestellt und ausprobiert: Conflict Mapping/ Konfliktsoziogramm, der Do-no-harm-Ansatz von Mary B. Anderson, Versöhnungskommissionen und Vermittlungs-/Mediations-Ansätze.
Als Experten im Rahmen der Einheit zur konfliktspezifischen Wirkungs- beobachtung (PCIA) stellten Wolfgang Jamann und Ekkehard Forberg von World Vision den Do-no-harm-Ansatz vor. Darüber hinaus erläuterte Angelika Spelten vor dem Hintergrund europäischer Frühwarnsysteme den von ihr entwickelten Indikatorenkatalog.
Neben den Themen der Qualifizierung und Begleitung von Personal in Krisengebieten und der Koordination bi- und multilateraler Geber wurde das Zusammenwirken verschiedener Politikfelder und gesellschaftlicher Ebenen (Multi-Track Diplomacy) behandelt und von Ines Reinhard, GTZ, am Beispiel der gerade durchgeführten Projektfortschrittskontrolle in Sri Lanka demonstriert. Der Transfer des erprobten Wissens zum BMZ-Arbeitsplatz bildete den Abschluss der Woche.
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