| |
Beiträge aus der Rubrik Fakten + Tendenzen
BMZ-Etat: Ministerium zufrieden, Hilfsorganisationen enttäuscht
Blindgänger und ungesicherte Munition
GTZ: Zwei Drittel der Projekte erfolgreich
Deutsche-Welle-Akademie startet
Versetzung gefährdet: Grundbildung für alle droht zu scheitern
Mit Technik allein lässt der digitale Graben sich nicht zuschütten
Beim Klimaschutz rücken die Entwicklungsländer ins Zentrum
Zahl der Hungernden
 01/2004
|
|
Blindgänger und ungesicherte Munition sollen künftig von jenen Staaten geräumt werden, die ein Kriegsgebiet nach Ende der Feindseligkeiten kontrollieren. Ein entsprechendes Zusatzprotokoll zum UN-Abkommen über das Verbot besonders grausamer konventioneller Waffen unterzeichneten 91 Staaten Ende November in Genf, darunter die USA. Das Abkommen tritt in Kraft, sobald 20 Staaten es ratifiziert haben. Es verpflichtet dazu, vor Ort tätige Hilfsorganisationen umgehend über Blindgänger zu informieren. Nach Schätzungen liegen im Irak 650 000 Tonnen Munition ungeschützt herum sowohl aus den verschiedenen Kriegen der letzten Jahrzehnte als auch aus einheimischer Produktion. Vor allem die aus Streubomben
stammenden Bomblets gelten als enorme Gefahr, da sie schon bei leichter Berührung explodieren können. (uke)
|