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 01/2005
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AIDS: Indische Generika wieder auf WHO-Liste
Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat zwei Nachahmermedikamente (Generika) zur Behandlung von AIDS-Patienten des indischen Herstellers Cipla wieder auf ihre Liste für empfohlene Produkte gesetzt. Die WHO hatte die beiden Medikamente im vergangenen Jahr gestrichen, weil der Hersteller nicht nachweisen konnte, dass sie die gleiche Konzentration im Blut von Patienten erreichen wie die patentgeschützten Originalmedikamente (Bioäquivalenz, siehe E+Z 2004:8/9, S. 315). Ende November teilte die WHO mit, Cipla habe neue Untersuchungsergebnisse vorgelegt, die die Bioäquivalenz belegen. Unterdessen hat Anfang November ein anderer indischer Generikahersteller, Ranbaxy Laboratories, alle seine AIDS-Medikamente freiwillig von der WHO-Liste genommen, nachdem ihm selbst Zweifel an deren Bioäquivalenz gekommen waren. Nachdem die WHO im Sommer 2004 die beiden Cipla-Produkte gestrichen hatte, hatte sie alle Hersteller von AIDS-Medikamenten ermahnt, verlässliche Prüfberichte zu schicken. (ell)
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