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InWEnt schließt Fusionsphase ab

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01/2005
 

[ Unternehmensentwicklung ]

InWEnt schließt Fusionsphase ab

Zwei Jahre nach der formalen Fusion von Carl Duisberg Gesellschaft (CDG) und Deutscher Stiftung für internationale Entwicklung e.V. (DSE) zu InWEnt – Internationale Weiterbildung und Entwicklung gGmbH hat die Gesellschaft ihr organisatorisches und inhaltliches Profil entwickelt. „Es war ein arbeitsreicher Weg für uns alle, doch das Ergebnis spricht für sich: Wir sind zu einem Unternehmen zusammengewachsen. Alles, was jetzt noch kommt, ist normale Unternehmensentwicklung“, sagt Dr. Ulrich Popp, Hauptgeschäftsführer von InWEnt.

Gemeinsam mit den beiden Geschäftsführern Dr. Gudrun Kochendörfer-Lucius und Bernd Schleich sorgte Popp auf Basis einer Portfolioanalyse für die strategische Unternehmensentwicklung und den Ausbau der Unternehmensbereiche – alles mit intensiver Beteiligung der Belegschaft. Im vergangenen Jahr definierte die Gesellschaft acht Geschäftsfelder, in denen sie ihre Fachkompetenz bündelt, sowie methodische und instrumentelle Module für internationales „Capacity Building“.

Eine gelungene Fusion ist keine Selbstverständlichkeit. Wissenschaftliche Untersuchungen stufen die Wahrscheinlichkeit eines Happy Ends von unternehmerischen Fusionsprozessen bei 30, bestenfalls 50 Prozent ein, je nachdem, ob die Erfolgsindikatoren eher im kulturintegrativen oder im betriebswirtschaftlichen Bereich gesetzt werden.

InWEnt gehört mit jährlich 55 000 Programmteilnehmerinnen und -teilnehmern weltweit zu den führenden Wissensvermittlern für Personal- und Organisationsentwicklung in der internationalen Zusammenarbeit. Das Angebot des „Bildungsmanagers“ mit seinen etwa 860 Beschäftigten richtet sich an Fach- und Führungskräfte aus Wirtschaft, Politik, Verwaltung und Zivilgesellschaft.

InWEnt ist eine Gemeinschaftsinitiative von Bund, Ländern und Wirtschaft. Die Programme werden zum großen Teil vom Bund finanziert. Hauptgesellschafter ist die Bundesregierung, vertreten durch das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ). Popp: „Mit unserer Kompetenz als internationaler Bildungsmanager ordnen wir uns in die BMZ-Perspektive der &Mac226;Entwicklungspolitik aus einem Guss‘ ein. Darüber hinaus ist InWEnt aber auch Partner der Wirtschaft und arbeitet auch mit der EU und anderen multilaterale Organisationen zusammen.“






Hannelore Herlan
leitet die Abteilung Unternehmenskommunikation bei InWEnt. presse@inwent.org; http://www.inwent.org