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Tribüne


Entwicklungstheorie: Wer ist Wer?

Entwicklungspolitik soll zur Eigeninitiative ermutigen


02/2003
 

Ivan Illich (1926-2002) Modernisierung als Feind humaner Entwicklung

Entwicklungstheorie: Wer ist Wer?

Von Aram Ziai und Cord Jakobeit

Ivan Illich hat in den 70er Jahren eine Kritik der Industriegesellschaft und der Moderne formuliert, die auch für die Entwicklungsländer relevant ist. Er hat auf die Unmöglichkeit hingewiesen, das westliche Entwicklungsmodell zu verallgemeinern, und für eine alternative Art der Bedürfnisbefriedigung geworben. Er wird heute vor allem in den „Post-Development-Ansätzen“ rezipiert, deren Verfechter sich radikal vom konventionellen Denken über Entwicklung abgrenzen.


I. LEBEN

Ivan Illich wurde am 4. September 1926 in Wien geboren. Sein Vater, ein Gutsbesitzer und Ingenieur, war katholischer Kroate, seine Mutter lutherisch getaufte deutsche Jüdin mit spanischen und amerikanischen Vorfahren. Aufgrund der NS-Rassengesetze musste er Österreich verlassen, machte 1942 in Florenz sein Abitur und studierte anschließend in Rom zunächst Naturwissenschaften, dann Theologie und Philosophie. Alle Abschlüsse bestand er summa cum laude und wurde 1950 zum Priester geweiht. Nach der Promotion 1951 in Salzburg mit einer Arbeit über Arnold Toynbee begann er seine geistliche Laufbahn als Armenpriester in New York. Nach einigen Jahren, in denen er hautnah das Elend der Puertoricaner in Manhattans Upper West Side kennenlernte, wurde er Vizekanzler der katholischen Universität Santa Maria in Puerto Rico. Er nahm die amerikanische Staatsbürgerschaft an, bildete katholische Entwicklungshelfer aus (Center for Intercultural Formation, New York) und gründete 1961 im mexikanischen Cuernavaca seine eigene „Denkerei“, wie er sie nannte, aus der später das internationale Forschungszentrum CIDOC (Center for Intercultural Documentation) wurde.

Nach langen Auseinandersetzungen mit dem Vatikan gab er 1969 alle priesterlichen Funktionen auf. In den 70er Jahren war Illich einer der meist beachteten Kritiker von moderner Zivilisation, Technik, Bildung und Medizin, dessen zahlreiche und in rascher Folge erschienene Bücher breit rezipiert wurden. Er lehrte als Universitätsdozent in New York, Kassel, Berkeley und Marburg und wurde 1986 Professor an der Pennsylvania State University. Seit Anfang der 90er Jahre war sein Lebensmittelpunkt in Bremen, wo er an der Universität als Gastdozent lehrte; er verbrachte aber auch jedes Jahr einige Monate an der Penn State und in Mexiko. In den letzten Jahren, von schwerer Krankheit gezeichnet, zog er sich weitgehend aus dem öffentlichen Leben zurück. Ivan Illich starb am 2. November 2002 in Bremen.


II. WERK

Die Kritik an den Gedankenlosigkeiten der Moderne

Illichs Schriften weisen ihn als Universalgelehrten aus, der sich mit Fragen der mittelalterlichen Kirchenhistorie ebenso beschäftigt hat wie mit dem modernen Transportwesen, der Entstehung der Schriftlichkeit oder dem Wandel der Geschlechterverhältnisse. Am bekanntesten wurde er durch seine Kritik an der Institution der Schule, die sich – genau wie seine Studien zu Energie, Verkehr und Gesundheitswesen – als Teile einer grundlegenden Kritik an der modernen Industriegesellschaft lesen lassen. Bei seinem Werk handelt es sich nicht um eine systematisch ausgearbeitete Theorie, sondern eher um Streitschriften, deren provokante Thesen Veränderungen herbeiführen sollen.

Grundtenor der Kritik von Illich ist, dass die Institutionen und Technologien der modernen Industriegesellschaft (ihre „Werkzeuge“) sich gegenüber den Menschen verselbständigt haben, so dass ihr stetiges Wachstum nur noch negative Wirkungen hat (verdummende Erziehung, krankmachende Medizin, zeitraubende Beschleunigung) und die Autonomie des Einzelnen zunehmend beeinträchtigt. In dem 1973 erschienenen Buch „Tools for conviviality“ zeigt Illich, wie der Mensch zum abgestumpften Konsumenten von industriell hergestellten Gütern und Dienstleistungen geformt wird. Wenn der Durst nicht mehr durch Wasser, sondern nur durch Cola befriedigt werden kann, wenn das Verlangen nach Bildung als Verlangen nach Schulung empfunden wird und die in der Geschichte aller Gesellschaften den Menschen eigenen Fähigkeiten zu heilen, sich fortzubewegen, Häuser zu bauen und ihre Toten zu bestatten, verloren gehen, weil sie von Expertenzünften monopolisiert werden, dann liegt ein „radikales Monopol“ vor (1970: 142). „Das Monopol der Experten definiert, was Abweichung ist und welche Abhilfen dagegen benötigt werden“ (1978b: 42).

Die Industrieproduktion hält die Menschen in Abhängigkeit von den Industrieprodukten und führt immer mehr zur Uniformierung und Ohnmacht der Menschen. Dies umso mehr, als die Werkzeuge irgendwann kontraproduktiv werden: Das auf den immer schnelleren Individualverkehr ausgerichtete Transportsystem produziert Staus, Unfalltote, Waldsterben und behindert die Fortbewegung von Fahrradfahrern und Fußgängern. In dem Buch, das wohl sein bekanntestes wurde (Deschooling Society, 1971) legt er dar, wie ein auf immer mehr verpflichtende Schulung orientiertes Schulsystem die Bildung dergestalt monopolisiert, dass nur Zeugnisse zählen, nicht aber außerschulisch erworbenes Wissen. Das eigenständige Lernen wird zunehmend durch den Zwangskonsum von Wissen ersetzt . Das Ärztesystem monopolisiert das Gesundheitswesen, so dass selbst simple Heilmethoden der Spezialistenklasse vorbehalten bleiben, obwohl zunehmend Krankheiten durch professionelle medizinische Behandlung („iatrogene Epidemie“, 1974: 10) erzeugt werden. So schafft die Industriegesellschaft zwar Wohlstand, aber nur einen „verelendenden“, der zu knapp ist, um von allen geteilt zu werden, und der die Freiheit und die Rechte der Schwächeren zerstört (1978b: 14).

Illich propagiert keineswegs den Verzicht auf moderne Technik, nur „konvivial“ soll sie sein. Sie muss ohne Expertenlizenz oder Zwang oder Verletzung von Freiheitsrechten anderer benutzbar sein. Telefon, Fahrrad und Post sind z. B. solche modernen konvivialen Werkzeuge. Illich stellt sich eine postindustrielle Gesellschaft vor, in der durchaus mehrere komplementäre Produktionsweisen nebeneinander existieren können, weist aber deutlich darauf hin, dass er keine detaillierte Fiktion einer Zukunftsgesellschaft liefert, sondern lediglich eine Richtschnur für das Handeln vorschlägt, die dazu beiträgt, eine freiheitsmindernde Verselbständigung der menschlichen Werkzeuge zu verhindern.


Illich als Entwicklungstheoretiker

Sowohl seine Vita als auch der Beginn seiner Publikationstätigkeit (1970) weisen Illich als Entwicklungstheoretiker aus. Seine Diagnose beansprucht weltweite Geltung. Die besondere Relevanz seiner Thesen für die sogenannten Entwicklungsländer sieht er darin, dass sie noch „die Chance haben, den Durchgang durch das industrielle Zeitalter zu vermeiden“ (1974: 9). In ihnen wird durch die beginnende Modernisierung besonders deutlich, wie das Streben nach maximalem Wohlstand und maximaler Produktivität mittels nicht-konvivialer Werkzeuge Mangel erzeugt: „Jedes Auto, das Brasilien auf die Straße schickt, versagt fünfzig Menschen ein gutes Autobusnetz. Jeder verkaufte Kühlschrank verringert die Aussicht, dass ein öffentlicher Kühlraum gebaut wird. Jeder Dollar, der in Lateinamerika für Ärzte und Krankenhäuser ausgegeben wird, kostet … hundert Menschenleben. Hätte man jeden Dollar für die Bereitstellung unschädlichen Trinkwassers ausgegeben, so hätte man hundert Menschen das Leben retten können. Jeder Dollar für das Schulwesen bedeutet mehr Privilegien für die wenigen auf Kosten der vielen…“ (1970: 139), da diese Schulen nur einem kleinen Teil der Menschen zur Verfügung stehen.

Illich kritisiert, dass alle politischen Lager dem orthodoxen Verständnis verhaftet bleiben: „Die Lieferanten der Entwicklungshilfe und die Prediger der Revolution versprechen beide mehr von der selben Sache. Sie verstehen unter mehr Bildung längere Schulzeit, unter mehr Gesundheit mehr Ärzte, unter größerer Beweglichkeit mehr schnelle Autos. … Die Ziele der Entwicklungspolitik werden immer und überall nach den Verbraucherwerten von Standardpackungen rund um den Nordatlantik bemessen und bedeuten daher immer und überall mehr Vorrechte für einige wenige“ (1974: 59). Diese Entwicklung führt jedoch seiner Ansicht nach lediglich zur Modernisierung der Armut, zur gut gemeinten (im Gegensatz zu A.G. Franks böswilliger bzw. machtpolitisch intendierter) Erzeugung von Unterentwicklung. Denn einerseits werden funktionierende Subsistenzstrukturen zerstört, andererseits wird suggeriert, dass eine weltweite Verbreitung des „American way of life“ möglich sei. Damit wird eine Nachfrage nach Industriegütern und -dienstleistungen geschaffen, die nie erfüllt werden kann. Illich fasst „Unterentwicklung“ hier als Geisteszustand auf: „Als Geisteszustand tritt die Unterentwicklung dann auf, wenn die Bedürfnisse der Massen umgewandelt werden in Nachfrage nach neuen Marken abgepackter Lösungen, die für die Mehrheit immer unerreichbar bleiben“ (1970: 142) Die Verallgemeinerung des westlichen Entwicklungsmodells ist Illich zufolge ein Ding der Unmöglichkeit, da dessen Werkzeuge den ungleichen Zugang zu ihnen implizieren und es „nicht genug Geld auf der Welt [gibt], um Entwicklung auf diesem Wege zum Erfolg zu führen“ (1970: 150).

Sein Vorschlag ist daher eine alternative Art der Bedürfnisbefriedigung, da es sich langfristig um Gebiete handeln wird, die eine andersartige Kapitalstruktur aufweisen. Er skizziert zahlreiche Alternativen, die auf die Bedingungen in der Dritten Welt zugeschnitten sind: Autobusse statt Privatwagen, sauberes Wasser statt kostspieliger Medikamente, Heilgehilfen statt Ärzte und Krankenschwestern, kommunale Vorratshaltung statt aufwendige Kücheneinrichtungen, Zufußgehen statt maschineller Fortbewegung in der Stadt, Standardisierung von hygienischem Hüttenbau statt Slums, Anrechte auf den durchschnittlichen Anteil an Bildungsmitteln bei freier Wahl des Zeitpunkts und der Lerninhalte statt Schulsystem. Illichs Fazit: „Wir müssen in einer Dritten Welt zu überleben versuchen, in der menschliche Erfindungsgabe die Macht der Maschinen friedlich überwinden kann. Um die unheilvolle Tendenz zu steigender Unterentwicklung zur Umkehr zu bringen, gibt es nur einen Weg…: über heute gültige Lösungen lachen, um die Nachfrage zu beseitigen, die diese nötig macht“ (1970: 146 f.).


III. WIRKUNG

Vielfältige Denkanstöße

Einen direkten Einfluss Illichs auf die Entwicklungstheorie und -politik nachzuweisen, fällt nicht ganz leicht. In den seltensten Fällen hat sich jemand direkt auf ihn bezogen – zu radikal und unkonventionell waren seine Ideen und Vorschläge. Dennoch sind in zahlreichen Konzepten, die seit den frühen 70er Jahren entstanden sind, Elemente und Anregungen aus Illichs „anstößigen“ Gedanken verarbeitet worden.

Als erstes zu nennen ist sicherlich das bei Illich angelegte Konzept der Grundbedürfnisbefriedigung, das eine Abkehr von der Fixierung auf industrielle und infrastrukturelle Großprojekte und eine Hinwendung zur Gewährleistung einer Grundversorgung der Armen einleitete. Auch die Erkenntnis, dass unter den besonderen Bedingungen in den Regionen des Südens eine hochmoderne, wartungsaufwendige und störungsanfällige Technik häufig kontraproduktiv sein dürfte und stattdessen lokal kontrollierbare und angepasste Technologien die besseren Ergebnisse liefern, lässt sich (neben Schumacher) auf Illich zurückführen. Illich hat mit seinen Forderungen nach Wachstumsgrenzen und einer Abkehr von der Industriegesellschaft, die dem Bericht des Club of Rome vorausgingen, sicherlich auch prägenden Einfluss auf die Ökologiebewegung ausgeübt. Sogar die elitenverträgliche Form der ökologischen Umsteuerung in Form der „nachhaltigen Entwicklung“ kann sich auf Illich berufen. Er hat zwar das neue Expertentum vehement kritisiert, das den Menschen ihre Bedürfnisse diktiert. Aber seine Forderungen nach umfassender Erforschung von Technologien, die es erlauben, dass „eine wachsende Zahl von Menschen immer mehr mit immer weniger machen können“ (1974: 176), haben exakt das Grundmuster beschrieben, das in „Faktor Vier“ (Weizsäcker et al. 1995) und verwandten Konzepten aufgegriffen worden ist. Und wenn in der Studie „Zukunftsfähiges Deutschland“ (BUND und Misereor 1996) nicht nur Effizienz, sondern auch Suffizienz als Leitbild des Umbaus der Industriegesellschaften gewählt wird, so ist auch dies ein Echo auf Illichs Konzept einer „konvivialen Mäßigung“, also der bewussten Selbstbegrenzung und des wohlüberlegten Verzichts.

Am deutlichsten wird der Einfluss Illichs auf die Entwicklungstheorie in den „Post-Development-Ansätzen“ (Rahnema und Bawtree 1997) erkennbar, die seine Gedanken weitgehend unverfälscht aufgenommen und weiterverarbeitet haben. Kern dieser Ansätze ist die Zurückweisung jeglicher „Entwicklung“ nach dem Vorbild der Industrieländer, aber auch jeglicher alternativen „Entwicklung“ unter Verweis auf die mit ihr einhergehende Zerstörung von Autonomie, subsistenten Strukturen und der kulturellen Vielfalt der lokalen Gemeinschaften.


Einladung zu Kritik und Widerrede

Zu kritisieren gibt es sicherlich einiges an dem, was Illich vertreten hat. An erster Stelle ist zweifellos die Idealisierung der bäuerlichen bzw. lokalen Subsistenzgemeinschaften zu nennen, auf die Illichs Überlegungen zu weiten Teilen unweigerlich hinauslaufen. Es besteht eine Spannung zwischen diesen Gemeinschaften und der Betonung von Freiheit und Autonomie des Individuums. Diese Spannung wird von Illich über die Andeutung rechtlich abgesicherter demokratischer Entscheidungsverfahren hinaus nicht hinreichend behandelt. Auch bleibt offen, ob in seinem Konzept beispielsweise ein gerechter Energieverbrauch auch durch Zwangsinstanzen durchgesetzt werden kann oder der politische Konsens eine eher utopisch erscheinende Grundvoraussetzung bleibt.

Ein weiterer problematischer Punkt ist Illichs Unterscheidung zwischen natürlichen und „falschen“, durch die Industriegesellschaft induzierten Bedürfnissen. Zwar kann er deren Entstehung durchaus schlüssig begründen, z. B. durch die manipulativen Werkzeuge und Mechanismen der modernen Industriegesellschaft. Unstrittig dürfte auch sein, dass viele dieser Bedürfnisse nicht verallgemeinerbar sind und sie die autonome Fähigkeit der Bedürfnisbefriedigung zerstören. Was aber, wenn die übergroße Mehrheit der Menschen (egal ob in Afrika oder Westeuropa) mit Freuden auf die Möglichkeit einer autonomen Bedürfnisbefriedigung zugunsten von industriell produzierten Gütern und Dienstleistungen verzichtet? Ihnen pauschal ein falsches Bewusstsein zu unterstellen, hieße das nicht, ihre Wünsche und Bedürfnisse nicht ernst zu nehmen und ein Erkenntnisprivileg zu beanspruchen, das zumindest in ungemütlicher Nähe zu dem von Illich so scharf angegriffenen Expertentum liegt? In diesen Punkt wird die normative Grundlage von Illichs Konzept deutlich. Seine Thesen über die konviviale Gesellschaft beruhen auf dem Postulat, dass eine Gesellschaft wünschenswert ist, in der allen Menschen ein Überleben in Gerechtigkeit und Autonomie gewährleistet werden kann - auch unter Verzicht auf einen Großteil der von vielen als Errungenschaften empfundenen Produkte der modernen Industriegesellschaft. Daher erfordert, und das ist Illich durchaus nicht verborgen geblieben, der Wandel zur konvivialen Gesellschaft nicht weniger als eine „kopernikanische Wende“ im Wertesystem der Menschen. Solche Wenden, so lehrt alle Erfahrung, vollziehen sich jedoch paradoxerweise nur langsam.



Schriften von Ivan Illich

  • 1970 Celebration of awareness: Call for institutional revolution. New York (dt. Almosen und Folter. Verfehlter Fortschritt in Lateinamerika. München 1970; Neuauflage München 1996 u.d.T.: Klarstellungen)
  • 1971 Deschooling society. New York (dt. Entschulung der Gesellschaft. München 1972)
  • 1973 Tools for conviviality. New York (dt. Selbstbegrenzung. Eine politische Kritik der Technik. Reinbek 1975)
  • 1973 Energy and equity. (dt. Die sogenannte Energiekrise oder die Lähmung der Gesellschaft. Das sozial kritische Quantum der Energie. Reinbek 1974)
  • 1974 Medical Nemesis (dt. Die Enteignung der Gesundheit, Reinbek 1975. Neuauflage Reinbek 1981 u.d.T.: Die Nemesis der Medizin)
  • 1978a Towards a history of needs. New York (dt. Entmündigung durch Experten. Zur Kritik der Dienstleistungsberufe, Reinbek 1979)
  • 1978b The right to useful unemployment (dt. Fortschrittsmythen. Schöpferische Arbeitslosigkeit. Reinbek 1978)
  • 1982 Gender. New York (dt. Genus. Zu einer historischen Kritik der Gleichheit. Reinbek 1983)
  • 1988 (mit B. Sanders) ABC. The alphabetisation of the popular mind. San Francisco (dt. Das Denken lernt schreiben. Lesekultur und Identität. Hamburg 1988)
Zitiert wird nach den deutschen Ausgaben

Schriften über Ivan Illich und weiterführende Literatur

  • Schiller, Theo (1985): Illichs Politik der neuen Unmittelbarkeit, in: Pfürtner, Stephan H. (Hg.): Wider den Turmbau zu Babel. Disput mit Ivan Illich. Reinbek
  • Rahnema, Majid / Bawtree, Victoria (Hg., 1997): The Post-Development Reader. London: Zed Books
Dr. Aram Ziai, Soziologe und Politikwissenschaftler, ist Lehrbeauftragter an der RWTH Aachen. Aram.Z@gmx.net

Dr. Cord Jakobeit ist Professor für Politische Wissenschaft mit dem Schwerpunkt Internationale Politik an der Universität Hamburg. cord.jakobeit@uni-hamburg.de