Beiträge aus der Rubrik
Fakten + Tendenzen


„Der Weg zum Frieden in Sudan ist noch lang“

Journalisten

Hermes-Bürgschaften:
Keine neue Genehmigungspraxis zu erwarten


Drogen und Entwicklung:
Strategien der Schadensbegrenzung


Deutsche Rüstungsexporte zurückgegangen

Afghanistans Wirtschaft wächst, der Drogenhandel auch

Kenia, Angola: Milliarden verschwunden

Gesundheitsdienste


02/2004
  42 Journalisten sind im vergangenen Jahr weltweit in Ausübung ihres Berufs getötet worden. Das ist der höchste Stand seit 1995, teilte die Organisation Reporter ohne Grenzen Anfang Januar mit. Allein in Irak kamen 14 Kameraleute und Reporter ums Leben, fünf davon starben durch amerikanischen Beschuss. So wurde der Fotograf Mazen Dana von einem US-Soldaten erschossen, weil dieser nach eigenen Angaben Danas Kameraobjektiv mit einem Granatwerfer verwechselte. Besonders gefährdet waren aber nicht nur Kriegsberichterstatter, sondern auch Journalisten, die zu den Themen Korruption oder organisiertes Verbrechen recherchierten. Sieben Journalisten starben deswegen auf den Philippinen, vier in Kolumbien. Die meisten tätlichen Übergriffe auf Journalisten gab es wie schon im Vorjahr in Bangladesch. (ell)