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Afghanistans Wirtschaft wächst, der Drogenhandel auch

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02/2004
 

[ Afghanistans Wirtschaft wächst, der Drogenhandel auch ]

In einer Ende Dezember vorgelegten Beurteilung der Wirtschaftslage Afghanistans kommt der Internationale Währungsfonds (IWF) zu dem Ergebnis, dass die solide Finanzpolitik der Regierung unter Präsident Karsai und die internationale Entwicklungshilfe sich auszuzahlen beginnen. Es seien deutliche Anzeichen für einen längerfristigen Wirtschaftsaufschwung in Afghanistan zu erkennen. Eine Gefahr sieht der IWF im wieder auflebenden Drogenanbau, weil dieser der Korruption Vorschub leiste. Nach einem Bericht der Zeitschrift „Christian Science Monitor“ vom Januar hatte die Drogenproduktion im vergangenen Jahr einen Anteil von 40 Prozent an der gesamten afghanischen Wirtschaftsleistung. Der Drogenhandel sei das größte Hindernis für ein stabiles Afghanistan. Alle Versuche, die Drogenökonomie einzudämmen, seien bisher fehlgeschlagen. Der Ansatz Großbritanniens, Bauern für die Zerstörung von Mohnfeldern zu bezahlen, habe sogar zu einem Anstieg der Produktion geführt. (ell)