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Neue Weltbank-Studie zu Lateinamerika

Gewerkschaftsstudie zum Ende des
Textilfaserabkommens



02/2005
 

Neue Weltbank-Studie zu Lateinamerika

David de Ferranti, Guillermo E. Perry,
Francisco Ferreira, Michael Walton:
Inequality in Latin America.
Breaking with History?
Washington, D.C., World Bank 2004, 380 Seiten, 28,00 Dollar, ISBN 0-8213-5665-8

Die Tradition extremer Ungleichheit in Lateinamerika lässt sich nur beenden, wenn die Eliten des Kontinents tiefgreifende Reformen bei den politischen, sozialen und ökonomischen Institutionen vornehmen, den Zugang der Armen zu lebenswichtigen Diensten und Gütern sichern, armen Familien mit Geld unter die Arme greifen und den indigenen und afroamerikanischen Minderheiten mit Förderprogrammen helfen. Lateinamerika gehört zu den Regionen mit der höchsten Ungleichheit. Die Weltbank-Studie untersucht deren Ursachen, identifiziert die entwicklungshemmenden Faktoren und zeigt Wege auf, wie mehr Gleichheit bei der Verteilung von Besitz, Einkommen und Chancen erreicht werden kann. Die Studie basiert auf Haushaltsbefragungen in 20 Ländern von insgesamt 3,6 Millionen Menschen sowie der Auswertung von ökonomischen, soziologischen und politikwissenschaftlichen Studien. (orb)