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Fakten + Tendenzen


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02/2005
 

Mehr Geld für Bevölkerungspolitik

Die Geberländer haben ihr Engagement für reproduktive Gesundheit in den letzten Jahren verstärkt. Sie liegen aber noch deutlich unter ihren Verpflichtungen aus dem Aktionsprogramm der Weltbevölkerungskonferenz 1994 in Kairo. Nach einer Studie der US-Organisation Population Action International (PAI) verdoppelten sich die gesamten Hilfeleistungen für Bevölkerungspolitik seit 1996 von 1,5 Milliarden US-Dollar auf 3,2 Milliarden in 2002, dem letzten Jahr, zu dem PAI vergleichbare Daten hat. In dieser Summe enthalten sind bilaterale, multilaterale und private Leistungen. Die bilateralen Zahlungen lagen 2002 bei 2,3 Milliarden Dollar. Damit haben die Geber ihre Zusagen von Kairo – gemessen an der Verpflichtung für das Jahr 2005 in Höhe von 6,1 Milliarden Dollar – nur zu einem Drittel erfüllt. Zu den Ländern, die ihr bevölkerungspolitisches Engagement verstärkt hätten, zählt PAI Deutschland, Luxemburg und
– auf niedrigem Niveau – Irland. Spitzenreiter sind die skandinavischen Länder und die Niederlande. Die USA müssen Kritik einstecken, weil sie ihre Ausgaben für Familienplanung seit 2001 deutlich gekürzt haben. (ell)