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 02/2005
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53 Journalisten getötet
Im vergangenen Jahr sind weltweit 53 Journalisten in Ausübung ihres Berufs getötet worden, 11 mehr als im Vorjahr. Das ist nach Angaben der Organisation Reporter ohne Grenzen der höchste Stand seit 1995, als allein im algerischen Bürgerkrieg 22 Reporter getötet wurden. 2004 gab es das zweite Jahr in Folge die meisten Opfer in Irak, wo 19 Reporter und 12 Medienmitarbeiter starben. Die meisten wurden von Rebellen getötet; die US-Armee ist für den Tod von vier Journalisten verantwortlich. Wie schon in den Vorjahren wurden auch 2004 in Bangladesch und den Philippinen mehrere Journalisten wegen ihrer Recherchen zu Korruption und Drogenhandel ermordet. (ell)
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