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Limits to Privatisation

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Impulse für eine Welt in Balance

Stärkung der Global Governance-Architektur


02/2006
 

Global Governance:
Reformvorschläge

Thomas Fues, Andrew F. Cooper:
L20 und ECOSOC-Reform. Komplementäre Bausteine zur Stärkung der Global Governance-Architektur und der Vereinten Nationen (= Analysen und Stellungnahmen Nr. 6/2005), Bonn, Deutsches Institut für Entwicklungspolitik (DIE), 2005, 4 Seiten

Verschiebungen in den weltwirtschaftlichen Machtverhältnissen setzen die traditionellen Formen multilateraler Entscheidungsfindung unter Anpassungsdruck.

Vor allem zwei Faktoren verursachen ein zunehmendes Steuerungsdefizit in der globalen Politik: Im selben Maße, wie die Ankerländer an Einfluss gewinnen, büßen die führenden Industrienationen (G7/8) an Bedeutung ein. Und die Vereinten Nationen (UN) verfügen weiterhin über keine wirksamen Mechanismen für Politikdialog und kollektives Handeln in der Wirtschafts- und Sozialpolitik.

Um Leistungsfähigkeit und Legitimität der Global Governance-Architektur zu erhöhen, empfehlen Fues/Cooper zwei parallel umzusetzende Maßnahmen: Der UN-Wirtschafts- und Sozialrat ECOSOC müsse grundlegend reformiert werden, damit das Gremium als handlungsfähige Plattform für Politikkoordinierung in ökonomischen und entwicklungspolitischen Fragen in Erscheinung treten kann.

Außerdem solle das G20-Treffen der Finanzminister auf die Ebene der Staats- und Regierungschefs gehoben und in ein repräsentatives Gipfelgremium (Leaders 20/L20) umgewandelt werden. (orb)




Internet:
„Analysen und Stellungnahmen“ erscheinen vier- bis sechsmal im Jahr. Sie können kostenfrei (als pdf-Dateien) von der Homepage http://www.die-gdi.de herunter geladen oder via E-Mail DIE@die-gdi.de angefordert werden.