| |
Beiträge aus der Rubrik Monitor
Weltbank: Gegenwind für Wolfowitz
10. Bremer Solidaritätspreis
Peacekeeper unter Korruptionsverdacht
Sudan: zerrissen und vernachlässigt
USA reformieren Entwicklungshilfe
Afghanistan: Neue Hilfe, alte Kritik
USA für neue IWF-Stimmrechte
Gute Noten für GTZ-Projekte
 03/2006
|
|
Ausschreibung zum 10. Bremer Solidaritätspreis
Der Senat der Freien Hansestadt hat den 10. Bremer Solidaritätspreis ausgeschrieben. Die Auszeichnung, die alle zwei Jahre verliehen wird, geht an Personen und Initiativen, die sich für Menschenrechte und Demokratie sowie gegen die Folgen von Kolonialismus und Rassismus in Industrie- und Entwicklungsländern einsetzen.
Der Solidaritätspreis 2006 will zivilgesellschaftliches Engagement besonders auf folgenden Gebieten würdigen:
In einigen Ländern, die sich wirtschaftlich rasch entwickeln, verliert unter dem Eindruck wachsenden materiellen Wohlstands die Einhaltung von Menschenrechten und demokratischen Regeln an Bedeutung. Der Bremer Solidaritätspreis will Personen und Initiativen unterstützen, die sich dafür einsetzen, die wirtschaftliche Entwicklung nicht von Demokratie und Menschenrechten abzukoppeln.
Das Thema Migration gewinnt an Brisanz. Bisherige Ansätze, Zuwanderung und das Miteinander von Menschen mit unterschiedlichem kulturellen Hintergrund in Einwanderungsländern zufrieden stellend zu gestalten, haben bislang nur bedingt Erfolg gezeigt. Der Bremer Solidaritätspreis 2006 möchte neuartige und Erfolg versprechende Ansätze auf diesem Gebiet würdigen; der Personenkreis der Kulturschaffenden soll dabei besonders berücksichtigt werden.
Kontakt:
Vorschläge für mögliche Preisträgerinnen und Preisträger können bis zum 31. März an folgende Anschrift gesendet werden:
Christian Bruns
Geschäftsführer des Beirats
zum Solidaritätspreis
c/o Abteilung Entwicklungszusammenarbeit
Ansgaritorstr. 22
28195 Bremen
office@lafez.bremen.de
|