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Gute Noten für GTZ-Projekte


03/2006
 

Gute Noten für GTZ-Projekte

Fast drei Viertel der in den Jahren 2003/2004 abgeschlossenen GTZ-Projekte waren „erfolgreich“, nur fünf Prozent erhielten die Note „gescheitert“. Das geht aus der 9. GTZ-Querschnittsevaluierung hervor, die Geschäftsführer Bernd Eisenblätter im Februar der Presse vorstellte. Wesentlich für den Erfolg eines Projekts sei unter anderem, ob es gelinge, die Rahmenbedingungen in einem Land zu beeinflussen, sagte Eisenblätter.

Um auch die Sichtweise der Partner und der Zielgruppen in den Blick zu bekommen, setzt die GTZ seit 2003 ein neues Evaluierungsverfahren ein: e-Val. Bislang sei e-Val weltweit in 470 Vorhaben zum Einsatz gekommen. Insgesamt seien rund 1800 Zielgruppenvertreter und 2000 Vertreter von Partnerorganisationen befragt worden. Das Ergebnis bestätige insgesamt die Selbstevaluierungen. Fred Brandl, der Leiter der GTZ-Evaluierungsabteilung, betonte, e-Val habe nicht den Anspruch, repräsentative Ergebnisse zu bringen. Es sei ein Instrument unter vielen, das zusätzliche Hinweise liefere. (ell)