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04/2003 |
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Einhellig abgelehnt
Einhellig abgelehnt haben die Vertreter von 71 Nichtregierungsorganisationen aus aller Welt den ersten Entwurf für ein überarbeitetes Agrarabkommen der Welthandelsorganisation (WTO), den der Vorsitzende des WTO-Landwirtschaftskomitees, Stuart Harbinson, Mitte Februar vorgelegt hat. Auf einer Anhörung in Genf kritisierten die NRO-Vertreter, das Harbinson-Papier ändere nichts an dem Preisdumping der Industrieländer, das die Bauern in den armen Ländern in ihrer Existenz bedrohe. So sollen nach dem Papier Exportsubventionen für weitere neun Jahre erlaubt bleiben, während von den Entwicklungsländern verlangt wird, ihre Importzölle um bis zu 40 Prozent zu senken. Ende März soll im WTO-Landwirtschaftskomitee ein neuer Agrarvertrag verabschiedet werden, der dann im September der WTO-Ministerkonferenz in Cancún vorgelegt werden soll. (uke)
Netressourcen
WTO-Agrarverhandlungen: www.wto.org/english/tratop_e/agric_e/negoti_e.htm
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