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 04/2006
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Naturschutzfonds für den Süd-Kaukasus
Deutschland unterstützt den Aufbau eines grenzüberschreitenden Naturschutzfonds für den Süd-Kaukasus. Auf einer Konferenz Mitte
März in Berlin sagte Entwicklungsministerin Heidemarie Wieczorek-Zeul fünf Millionen Euro Gründungskapital zu. Durch Zuschüsse
anderer Geber soll das Stiftungsvolumen auf 40 Millionen Euro wachsen. Das Geld soll dem Schutz der biologischen Vielfalt in Armenien, Aserbeidschan und
Georgien dienen. Die drei Länder arbeiten seit 2002 im Rahmen der deutschen Kaukasus-Initiative an einem gemeinsamen Konzept zum Schutz
des grenzüberschreitenden Naturraums, der zu den artenreichsten Gebieten der Welt zählt. Das von der KfW Entwicklungsbank und dem World Wide Fund angeregte
Projekt gilt als gelungenes Beispiel grenzüberschreitender Zusammenarbeit, die helfen könnte, Konflikte in der Region zu entschärfen.
(siehe E+Z/ D+C 11/2004, S. 426).
(ell)
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