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Beiträge aus der Rubrik Bücher und Medien
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PPP im UN-System:
Das Industry Cooperative Programme
Online-Diskurs über Grüne Gentechnik
 06/2004
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PPP im UN-System:
Das Industry Cooperative Programme
Alexander G. Friedrich, Valence E. Gale:
Public-Private Partnership Within The United Nations System.
Now and Then.
Bielefeld, Bertelsmann 2004, 147 S.,
28,90 Euro, ISBN 3-7639-3177-5
Entwicklungspartnerschaften mit der Wirtschaft (Public Private Partnerships PPP) haben seit einigen Jahren Konjunktur, sowohl auf nationaler wie internationaler Ebene. Im System der Vereinten Nationen wird PPP besonders von UN-Generalsekretär Kofi Annan gefördert. In dem von ihm auf dem Davoser Weltwirtschaftsforum 1999 verkündeten Global Compact wie auch in der Millennium Declaration 2000 findet sich der Gedanke, dass zusätzliche Ressourcen für Entwicklungsziele mobilisiert werden können, wenn Wirtschaft und öffentliche Entwicklungsorganisationen zum Wohle der Entwicklungsländer und ihrer Menschen zusammenarbeiten.
Wie der vorliegende Band zeigt, ist PPP keine neue Idee. Schon das Industry Cooperative Programme (ICP), eine Tochter der Welternährungsorganisation FAO, die von 196679 bestand, hatte sich zum Ziel gesetzt, Kontakte zwischen der Privatindustrie und den Entwicklungsländern zu fördern. Vor dem Hintergrund der seinerzeit drohenden Welternährungskrise wollte es landwirtschaftliche Innovationen, Agrarproduktion und ländliche Entwicklung voran bringen. Mehr als 100 Industriefirmen konnten im Laufe der Jahre zur Teilnahme an dem ICP-Programm bewegt werden.
Maßgeblichen Anteil am Erfolg des Programms hatte der Exekutivsekretär von ICP, Alexander
G. Friedrich, der später von 1979 bis 1993 das Entwicklungspolitische Forum der DSE in der Villa Borsig aufbaute. Zusammen mit seinem früheren Chef de Cabinet, Valence E. Gale, zeichnet er die Geschichte der Organisation nach und weist nach, dass viele Konzepte, die heute PPP zugrunde liegen, damals entwickelt wurden. Der Band enthält zahlreiche Annexe mit Dokumenten zur Entstehung und Arbeit von ICP.
Dieter Brauer
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