Beiträge aus dem
Schwerpunkt


Modell einer neuen Geberkoordination

Boliviens Armutsminderungsstrategie

Frankreichs Partnerschaft mit Afrika

Bruttosozialglück als Entwicklungsziel


07/2003
 

Boliviens Armutsminderungsstrategie

Muster- oder Sorgenfall?

Von Wolfram Klein

Die im Juni 2001 verabschiedete bolivianische Armutsminderungsstrategie – die erste Lateinamerikas – hat viel Lob gefunden. Während der Prozess der Erarbeitung als vorbildlich, die Ziele als akzeptabel gelten, wird jedoch die Umsetzung zum Problem. Sie wird erschwert nicht nur durch die chronische Schwäche staatlicher Institutionen, sondern auch durch eine zunehmend schwierige wirtschaftliche und politische Lage, in deren Gefolge mittel- und langfristig ausgelegte Politiken auf der Strecke bleiben könnten – zugunsten eines kurzfristigen Krisenmanagements.


Als erstes Land Lateinamerikas und zweites Land weltweit qualifizierte sich Bolivien im Februar 2000 für den erweiterten Schuldenerlass im Rahmen der HIPC-II-Initiative (HIPC = Highly Indebted Poor Countries). Für den effektiven Erlass wurde die Vorlage einer mit der Zivilgesellschaft abgestimmten nationalen Armutsminderungsstrategie (PRS = Poverty Reduction Strategy) zur Vorbedingung gemacht, die im Juni 2001 von Weltbank und IWF gebilligt wurde. Dafür wurden Bolivien zunächst Schulden in Höhe von rund 1,3 Mrd. Dollar, mittlerweile rund 2 Mrd. Dollar erlassen. Darin enthalten ist ein deutscher Anteil von rund 360 Mio. Dollar. Der Schuldendienst von über 200 % der Exporterlöse soll auf unter 150 %, d. h. auf eine als erträglich („sustainable“) angesehene Marge sinken. Die PRS will entwicklungspolitischer Orientierungsrahmen für Regierungen und internationale Geber bis zum Jahr 2015 sein. Ziel ist, den Anteil der Armen bis dahin von 63 % der Bevölkerung auf 41 % zu senken, den Anteil der extrem Armen von 37 % auf 17 %.


1. Erarbeitung und Fortentwicklung der PRS –Partizipation mit Grenzen
Zweifellos ist die bolivianische PRS besonders partizipativ angelegt. Mehr als 2000 Menschen nahmen im Jahr 2000 am „nationalen Dialog“ teil, der vor allem in den 9 Departamentshauptstädten geführt wurde, und dessen Ergebnisse in die PRS eingingen. Die Teilnehmer waren vor allem Vertreter der 322 Munizipien und von zivilgesellschaftlichen Gruppen (Gewerkschaften, Kleinproduzenten, kirchennahe Gruppen etc.). Dabei ging es um wirtschaftliche Themen (z. B. Verbesserung der Rahmenbedingungen für Produktionswachstum), politische Themen (z. B. Stärkung der Rolle der Munizipien) und soziale Themen (z. B. Landverteilung). Der Formulierungsprozess lag danach in der Hand eines kleinen, von der Regierung bestellten Expertenteams aus nationalen Consultants.

Kritisiert wird, dass man mit Rücksicht auf die Geber keinen einzigen Sektor als „nachrangig“ habe einstufen wollen, so dass es zu keiner Prioritätensetzung kam. Dies soll sich jetzt ändern: Die im August 2002 angetretene Regierung von Gonzalo Sanchez de Lozada tat sich anfangs zwar schwer, die PRS als „ihre Strategie“ zu akzeptieren, hat mittlerweile aber Initiative entwickelt. Sie will den gesetzlich festgeschriebenen „nationalen Dialog 2003“ dazu nutzen, sie weiterzuentwickeln und dabei vor allem das Produktivwachstum fördern. Nach vier Jahren Wirtschaftskrise ist dies zwar unbestreitbar notwendig, für eine effektive Armutsreduzierung jedoch nicht hinreichend: Der Ende 2002 erschienene PRS-Fortschrittsbericht der Regierung kommt zu dem fatalen Schluss, dass selbst bei deutlich ansteigendem Wachstum die ursprünglichen Ziele krass verfehlt werden. Bis zum Jahr 2015 werde die Armut immer noch bei 54 % (statt 41 %), die extreme Armut bei 27 % (statt 17 %) liegen. Wirtschaftswachstum komme den Armen aufgrund der ungleichen Verteilungsstrukturen nun einmal nur eingeschränkt zugute. Der Bericht macht hierzu jedoch kaum Vorschläge, sondern redet vor allem effizienteren, arbeitsintensiveren öffentlichen Investitionen das Wort. Es besteht daher das Risiko, dass die Regierung den nationalen Dialog 2003 (Juli/August) einseitig auf eine Wachstumsstrategie ausrichtet, ohne überzeugende Konzepte für ein „pro-poor growth“, das den Armen wirklich zugute kommt, vorzulegen. Ein gravierenderes Risiko des nationalen Dialogs besteht jedoch darin, dass die Bevölkerung, die sehnlich auf eine Verbesserung ihrer Lage hofft, kaum noch Interesse an einer langfristigen Strategie hat. Damit könnte ein innovatives Instrument der PRS an Kraft verlieren – das System der Mittelverwendungskontrolle auf lokaler, regionaler und nationaler Ebene durch zivilgesellschaftliche Institutionen, das als „Mechanismus für soziale Kontrolle“ bezeichnet wird.


2. Ziele der PRS – Dezentralisierung ohne Institutionenstärkung ?
In Bezug auf ihre Ziele zeichnet sich die bolivianischen PRS dadurch aus, dass sie einen erst zu Beginn der 90er Jahre begonnen Dezentralisierungsprozess vorantreibt. Die durch die Entschuldung eingesparten Mittel – immerhin durchschnittlich rund 100 Mio. Dollar pro Jahr – sollen den 323 Munizipien des Landes direkt zugute kommen. Erstmals in der Geschichte Boliviens erfolgt eine Verteilung armutsorientiert: Arme, bevölkerungsreiche Munizipien erhalten mehr als reiche, bevölkerungsschwache. Damit ist zweifellos die Chance verbunden, dass lokale Bedürfnisse besser als bisher befriedigt werden. Die noch jungen Munizipien müssen nun jedoch erheblich mehr Aufgaben bewältigen und mehr Mittel verwalten als bisher, während die Institutionen, die sie dabei unterstützen, ebenfalls jung, schwach und unkoordiniert sind.

Es wird der PRS daher vorgeworfen, der Frage nach der Stärkung der Institutionen und der Korruptionsbekämpfung (Bolivien ist laut transparency international das zweitkorrupteste Land des Kontinents) viel zu wenig Bedeutung zugemessen zu haben. Auch der Fortschrittsbericht der Regierung vom Dezember 2002 sagt hierzu wenig. In den vergangenen zehn Monaten haben sich einige der Befürchtungen bereits bewahrheitet: Die geplanten massiven Investitionen der Munizipien verliefen sehr schwerfällig. Die Regierung hat dies zum Anlass genommen, einen Teil der HIPC-Mittel (ca. 500-600 Mio. Dollar von insgesamt 2,1 Mrd. Dollar Entschuldung) nicht mehr direkt an die Munizipien zu überweisen. 86 % der deutschen Entschuldung (mehr als 300 Mio. Dollar) sollen nun als direkte Budgethilfe dem nationalen Haushalt zugute kommen. So verständlich dies in Momenten ist, in der das Staatsdefizit mit 8,7% untragbar geworden ist, so problematisch ist jedoch die Mittelumleitung – von der katholischen Kirche bereits als „Korruption“ bezeichnet – für das Vertrauen in die Zentralregierung. Es sollte daher darauf gedrängt werden, dass die umgeleiteten Mittel den Munizipien (zumindest den leistungsfähigeren) wieder zugeleitet werden, sobald eine Stabilisierung des Haushalts erreicht ist.

Es gibt jedoch auch positive Entwicklungen: So hat die Regierung erkannt, dass arbeitsintensive Investitionen („obras con empleo“) nicht ohne umfassende sektorpolitische Konzepte möglich sind. Sie arbeitet deswegen an den sektoralen Rahmenbedingungen. Bei Trinkwasser und landwirtschaftlicher Bewässerung, wo die deutsche EZ aktiv ist und Beratung geleistet hat, wurde bereits eine gute Basis für „sector-wide approaches“ zwischen Regierung und Gebern geschaffen.

3. Wirtschaftliche Rahmenbedingungen – Neue Verschuldung
Nach vier Jahren Wirtschaftskrise – sinkende Exportpreise, Krise in Argentinien, Verschuldung von Unternehmen und Banken, extrem niedrige private Investitionen – scheinen die Aussichten für eine erfolgreiche Umsetzung der Armutsstrategie derzeit eher schlecht zu sein. Im selben Zeitraum entwickelte sich das Pro-Kopf-Wachstum leicht negativ, während Unterbeschäftigung und Arbeitslosigkeit weiter zunahmen. Als sehr kostspielig erweist sich außerdem der Umstieg auf ein privates Rentensystem. Hoffnungspunkte sind demgegenüber die mögliche Erholung der Nachbarländer, die Freihandelsabkommen mit Mercosur, USA und EU, vor allem aber die enormen Erdgasreserven, die ab 2006 dem Land Reichtum bescheren sollen, über deren Exportweg (Peru oder Chile) aber bislang keine Einigung zu erzielen ist.

So war es denn aus Sicht der bilateralen Geber Zweckoptimismus, als in der PRS Wachstumsraten von deutlich über 5% und im Fortschrittsbericht 2002 von immer noch knapp unter 5% verkündet wurden. Dieser Optimismus dient nicht nur dazu, sich in Bezug auf Armutsminderung gesund zu rechnen. Von der prognostizierten Wachstumsrate hängt vor allem die Fähigkeit des Landes ab, sich in den nächsten Jahren mit neuen Krediten zu versorgen. Sowohl die aktuelle Wirtschaftskrise als auch die überoptimistischen Zukunftsprognosen werden so zu Argumentationshilfen für eine massive Neuverschuldung. 2002 betrug die Staatsverschuldung 8,7 %, für 2003 sind 6,5 % programmiert. Die Auslandsverschuldung, die derzeit noch bei 4,4 Mrd. Dollar liegt, wird trotz aller Schuldenerlasse 2003 wieder kräftig ansteigen. Niemand bestreitet, dass es zu einer gewissen Neuverschuldung in der aktuellen Krise kaum Alternativen gibt. Wie Bolivien jedoch ausgerechnet jetzt die geplante Beimischung („blending“) kommerzieller Kredite von Weltbank und CAF (Regionale Entwicklungsbank der Andenländer) verkraften soll, bleibt rätselhaft. Unter realistischen Wachstumsannahmen geht Bolivien schnurgerade auf eine Neuverschuldung zu. Die von den Bistümern Trier und Hildesheim anlässlich der HIPC-II-Initiative eingesetzte „Entschuldungsglocke“, die am 11. April in La Paz aufgehängt wurde, läutet wohl in Wahrheit bereits HIPC III ein. Der bilaterale Anteil am neuen Schuldenberg wird gering sein, aber die großen multilateralen Kreditgeber Weltbank, BID und CAF werden alles getan haben, um ihren Marktanteil auszubauen.


4. Politische Rahmenbedingungen - Gefahr eines Systembruchs
Die PRS wird zugleich auch von politischen Faktoren begrenzt. Auf der einen Seite steht eine uneinige Koalitionsregierung aus etablierten Parteien, die bereits Anfang der 90er Jahre regierten und die veränderten Bedingungen kaum wahrgenommen zu haben scheinen. Auf der anderen steht eine erstarkte, teilweise indigen geprägte Opposition (erstmals sind knapp ein Drittel der Parlamentarier Indigene), deren Verhaltensmuster populistisch, zum Teil auch antisystemisch geprägt sind. Die Regierbarkeit des Landes wird jedoch begrenzt vor allem durch die „außerparlamentarische Opposition“ kleiner Gruppen, z. B. von Kokabauern, Lehrer- oder Polizeigewerkschaft oder Kleinbauern des Altiplano,. Es handelt sich um schlagkräftige, korporatistisch organisierte Gruppen, deren politische Kultur von Maximalforderungen, Selbstversorgungsmentalität und z. T. Gewaltbereitschaft geprägt ist, die es aber zeitweise verstehen, erhebliche Teile der Bevölkerung hinter sich zu bringen. Die Regierung verbringt viel Zeit damit, diese Gruppen zu befrieden – u. a. durch Finanzierung eines entwicklungspolitisch äußerst fragwürdigen Traktorenprogramms für die Kleinbauern des Altiplano. Die neue Regierung hat bereits über 60 Abkommen mit sozialen Gruppen geschlossen, in denen in über 1500 Einzelpunkten Milliardenbeträge zugesagt werden.

Es wäre jedoch falsch zu behaupten, dass nur dies der Umsetzung einer Armutsstrategie zugunsten der „schweigenden Mehrheit“ im Wege stünde. Die gegen eine Steuererhöhung gerichteten gewalttätigen Proteste vom 12. und 13. Februar 2003 haben gezeigt, wie gering das Interesse an langfristigen Politiken ist. Ein Regierungsvertreter drückte dies jüngst so aus: „In der bolivianischen Politik gibt es derzeit zwei Zeithorizonte: die kurze Frist und die sehr kurze Frist.“ Die meisten Bolivianer wollen eine rasche Verbesserung ihrer Lebensverhältnisse. Politik und Entwicklungszusammenarbeit müssen hierauf positive Antworten finden, wollen sie nicht die Stabilität der Regierung, mittlerweile sogar die des politischen Systems riskieren. Eine vermittelnde Funktion haben in dieser Situation bislang nur wenige gehabt, allen voran die Kirche und die Ombudsfrau für Menschenrechte.


5. Chancen für die Entwicklungszusammenarbeit
Die Voraussetzungen dafür, die PRS und ihre Umsetzung von Geberseite eng zu begleiten, schienen in Bolivien besonders günstig, ist die Geberkoordinierung doch hier schon seit geraumer Zeit so intensiv wie kaum irgendwo sonst. Ein Teil der Begleitung fand in Form einer bilateralen Gebergruppe statt: „Bilateral Assessment Teams“ (an denen jeweils auch Deutschland beteiligt war) begleiteten und kommentierten die PRS und den Fortschrittsbericht 2002 parallel zu den „joint staff appraisals“ (JSA) von Weltbank und IWF. Die bilateralen Berichte zeichneten sich bislang dadurch aus, dass sie Konfliktpunkte genauer beim Namen nannten als die JSA dies konnten oder wollten. War die PRS den Gebern bisher jedoch häufig ein Evangelium, so erkennen sie mittlerweile auch die Bedeutung kurzfristigen Krisenmanagements an, z. B. die Schaffung zwar wenig nachhaltiger, aber stark nachgefragter Kurzzeitbeschäftigung. Die PRS bleibt dennoch Hauptbezugspunkt der Entwicklungszusammenarbeit, an dem Regierung und Geber sich messen lassen müssen. An die deutsche EZ – in Bolivien ist Deutschland zusammen mit den Niederlanden der drittgrößte bilaterale Geber – stellt die PRS einige unmittelbare Anforderungen:
– Insgesamt ist die deutsche EZ in Bolivien mit ihren drei Schwerpunkten (Staatsmodernisierung / Dezentrale Regierungsführung, Trink-/Abwasser und nachhaltige Landwirtschaft) bereits stark armutsorientiert. Die von der Regierung gewünschte Stärkung des Produktivsektors ist vor allem für den Bereich „Landwirtschaft“ relevant, u. a. durch Ausbau des Bereichs „Bewässerung“ (in dem Deutschland bereits eine Führungsrolle innehat), Überprüfung der regionalen Schwerpunktsetzung, etc.
– Weitere Unterstützung des Dezentralisierungsprozesses – hier ist die deutsche EZ über ihren Schwerpunkt einer der führenden Geber.
– Gezielte Unterstützung des PRS-Prozesses –die deutsche EZ unterstützt u. a. die zentrale Strategieeinheit der Regierung und auch den nationalen Dialog 2003.
– Beteiligung am Aufbau des „Mechanismus für soziale Kontrolle“ – Deutschland war hierfür zunächst der einzige Geber, stimmt sich jetzt eng mit weiteren Gebern und NROs ab.
– Konfliktminderung – auch hier ist die deutsche EZ aktiv, z. B. über den zivilen Friedensdienst des DED. Weitere Aktivitäten in diesem schwierigen Feld tun aber not.
– Beteiligung an sozialen Sicherungsprogrammen.
Hinzu kommen mittelbar weitere Anforderungen:
– Hoffnungsvoll begonnen haben Sektorpolitiken, die in Form von „sector-wide approaches“ zusammen mit allen Gebern fortgeführt werden sollten. Personalinstabilität und Führungswechsel in den Ministerien könnten diesen Prozess allerdings schwächen.
– Das Instrument gemeinsamer Programmfinanzierung in Form von „Basket Funds“ ist in Bolivien bereits etabliert. Die deutsche EZ, jahrelang zurückhaltend, hat hierzu mittlerweile eine offene und pragmatische Haltung eingenommen. Etliche existierende Baskets sind derzeit jedoch in der Krise: Viele erweisen sich als zu weit und anspruchsvoll, vor allem aber als zu bürokratisch und werden daher ihre Ziele künftig genauer, aber auch bescheidener fassen müssen.
– Sicherlich gehen die Meinungen bezüglich der Frage, wie vordringlich eine Stärkung der Außenstruktur der deutschen EZ ist, auseinander. Sehr viele Geber – die Weltbank, die Niederlande, Dänemark, Schweden, Großbritannien, nicht zuletzt auch die Europäische Union (die von 2 auf über 15 Mitarbeiter wuchs), haben jedoch längst Fakten geschaffen. Sie haben nicht nur personell aufgestockt, sondern häufig auch ihre Entscheidungsstrukturen dezentralisiert. Dies hat den Rhythmus der Geberkoordinierung in einer Weise beschleunigt und intensiviert, dass dem die deutsche Vor-Ort-Struktur in Gestalt ihres einen WZ-Referenten in der Botschaft (immer wieder jenseits des Zulässigen von GTZ, KfW und DED unterstützt) kaum gerecht werden kann. Es ist bemerkenswert, wie wenig dies bisher wahrgenommen und angegangen wurde – angefangen bei den mageren Vorschlägen der letztjährigen WZ-Referenten-Konferenz bis hin zur jüngsten BMZ-Strukturreform, die dieses Thema ausblendet.







Wolfram Klein ist Referent für wirtschaftliche Zusammenarbeit an der deutschen Botschaft in La Paz.
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