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Bruttosozialglück als Entwicklungsziel
 07/2003
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Bruttosozialglück als Entwicklungsziel
Bhutan geht einen anderen Weg
Von Dieter Brauer
Den Weg der Modernisierung, wie ihn die meisten Entwicklungsländer gehen oder gehen wollen, hat Bhutan vermieden. Nicht die Steigerung der wirtschaftlichen Produktion, sondern die des Bruttosozialglücks ist das Ziel der Regierung. Aber auch dafür braucht man Arbeitsplätze, und die gibt es in Bhutan nicht. Zunehmende Landflucht stellt das Land vor neue Probleme.
Bhutan 1984: Gerade 22 Jahre ist es her, seit die erste Straße in dem kleinen Himalaya-Königreich gebaut wurde. Und erst vor einem Jahr wurde in Paro die erste Flugpiste eröffnet. Eine europäische Journalistengruppe, eingeladen von UNDP, erhält Gelegenheit zu ersten Eindrücken von dem exotischen Gebirgsland.
Bhutan steht am Anfang seiner modernen Entwicklung. Unter Führung des seit 1974 regierenden, erst 29-jährigen Königs Jigme Singye Wangchuk sucht das Land den Anschluss an die Welt. Aber die Öffnung soll behutsam, soll sozial, kulturell und ökologisch verträglich vonstatten gehen. Vorsicht ist ein Schlüsselwort, das in allen Gesprächen mit Regierungsvertretern und Entwicklungsexperten fällt. Wir haben mit dem Entwicklungsprozess sehr spät begonnen, erklärt der Außenminister, Lyonpo Dawa Tshering. Dadurch sind wir hinter dem Rest der Welt zurückgeblieben. Der Vorteil ist, dass wir die Fehler, die andere Länder gemacht haben, vermeiden können. Für den König geht es um mehr als lediglich wirtschaftliche Fortschritte: Der Erfolg unserer Entwicklungsanstrengungen wird daran gemessen werden, ob wir glücklich sind oder nicht. Wenn die Harmonie in unserer Gesellschaft gestört wird, werden wir versagt haben.
Bhutan 2002: Fast zwei Jahrzehnte später und nach mehreren Besuchen in den 90er Jahren reise ich erneut durch das Land. Wie ist die Entwicklung verlaufen? Hat der späte Start Bhutan tatsächlich geholfen, die Fehler anderer Länder zu vermeiden? Ist es im Zeitalter der Globalisierung überhaupt noch möglich für ein einzelnes, kleines Land, seinen eigenen Weg zu gehen? Oder reißt die Dynamik des Entwicklungsprozesses früher oder später doch alle Barrieren ein, mit denen die Hüter von Tradition, Kultur und Religion das Überkommene zu bewahren trachten? Wie steht es mit den Visionen des Königs von einer glücklichen und harmonischen Gesellschaft?
Ein eigener Weg für ein kleines Land?
Erste Eindrücke bei der Ankunft: Nicht mehr die kleine Propellermaschine vom Typ Dornier 228, sondern ein vierstrahliger Jet setzt an zu der atemberaubenden Landung im engen, von hohen Bergen umstandenen Paro-Tal. Ein neues, großes Flughafengebäude, neu angelegte Zufahrtstraßen, eine deutliche Zunahme der Besiedlung, wo früher Reisterrassen lagen. Doch kaum hat der Bus den kleinen Ort Paro verlassen, windet sich die altbekannte schmale, kurvenreiche Straße das Paro-Tal hinunter und das Thimphu-Tal hinauf immer die schäumenden Gletscherflüsse entlang, vorbei an malerischen Bauernhäusern, Schreinen und wassergetriebenen Gebetsmühlen, durch eine Landschaft, die selbst hier, in dem höchstentwickelten Teil Bhutans, weitgehend unberührt scheint.
Erst als wir uns der Hauptstadt nähern, ändert sich das Bild: vor 20 Jahren ein Städtchen mit kaum 30 000 Einwohnern, ist Thimphu inzwischen auf mehr als 50 000 angewachsen. Auf dem fruchtbaren Talboden, damals noch Bauernland, entstehen Wohnsiedlungen, eine Schnellstraße ist im Bau, die Kläranlage für Thimphu schon fertig. Die Urbanisierung ist in vollem Gange. Im Entwicklungsplan sind 11 Kilometer des Tals für die Entwicklung einer Stadt für 150 000 Einwohnern vorgesehen. Im Stadtzentrum werden die traditionellen einstöckigen Holzbauten entlang der Hauptstraße abgerissen und durch mehrstöckige Bauten ersetzt. Auf einem zentralen Platz entsteht ein Einkaufszentrum mit einer Tiefgarage.
Sind dies schon Anzeichen für das Scheitern der bhutanischen Vision einer langsamen Entwicklung im Einklang mit der traditionellen buddhistischen Kultur? Noch wachsen keine seelenlosen Plattenbauten in die Höhe, noch werden die strikten Vorschriften über die architektonische Gestaltung in bhutanischem Stil beachtet. Aber in den Städten werden nun die traditionellen Materialien Lehm und Holz durch Stahl und Beton ersetzt und die Wolkenkapitelle und anderen herkömmlichen Stilelemente in Zement gegossen. In Thimphu wurde ein gut erhaltenes Bauernhaus jetzt in ein Heimatmuseum verwandelt ein untrügliches Zeichen für das baldige Verschwinden derartiger Bauten aus dem Stadtbild.
Die Moderne hat Einzug gehalten in Bhutan, daran kann kein Zweifel bestehen. Doch an der Entwicklungsphilosophie hat sich in den letzten Jahrzehnten nichts geändert. Immer noch regiert König Jigme Singye Wangchuk und bestimmt die Leitlinien der Politik. Statt der Steigerung des Bruttosozialproduktes von Konsum, Produktion und Wirtschaftswachstum soll die Steigerung des Bruttosozialglücks (Gross National Happiness) im Mittelpunkt stehen. Konkret bedeutet dies Vorrang für Bildung und Gesundheitswesen, Partizipation und selbstbestimmte Entwicklung, gute Regierungsführung, Bewahrung der traditionellen Kultur und Schutz der Umwelt.
Ein Viertel des Landes ist Naturschutzgebiet
In den vergangenen 30 Jahren ist viel geschehen, um diese Ziele auch tatsächlich umzusetzen. Beispiel Umwelt: Immerhin 26 Prozent des Landes (das insgesamt nur 47 000 km2 groß ist) sind als Naturschutzgebiete reserviert. Bhutan ist das Land mit der größten Artenvielfalt in Asien. Mehr als 72 Prozent der gesamten Fläche sind bewaldet, und nur etwa 5 Prozent davon werden kommerziell genutzt. Die Ausfuhr von Rundhölzern ist generell verboten, ebenso schädliche Waldnutzungen wie Brandrodungen und Kahlschläge. Auch die Beweidung der Laubwälder durch die Bauern wird eingeschränkt. So ist es gelungen, die verschiedenen Waldformen von den Regenwäldern der subtropischen Zone im Süden bis hin zu den Nadelwäldern und alpinen Hochgebieten im Norden als intakte Biotope zu erhalten.
Beispiel Tourismus: Schon früh hat Bhutan auf eine Form des Tourismus gesetzt, die Qualität über Quantität stellt und die einheimische Kultur und die Umwelt so wenig wie möglich beeinträchtigt. Wegen der hohen Preise und mangelnder Flug- und Hotelkapazitäten stiegen die Besucherzahlen nur ganz allmählich von 1 500 (1990) auf 7 500 (2000) an. Hier deutet sich neuerdings jedoch ein Wandel an: nach einem deutlichen Knick in der Besucherbilanz als Folge des 11. September 2001 sucht man jetzt nach neuen Wegen, das Geschäft zu beleben. Im jetzt laufenden 9. Fünfjahrplan sollen neue Angebote wie Ökotourismus, Meditationskurse, traditionelle Medizin, aber auch Wildwasserfahrten, Mountainbiking und neue Trekkingrouten bis zu 15 000 Touristen jährlich ins Land locken. Das Motto hoher Wert niedriges Volumen soll durch die Parole hoher Wert geringe Negativfolgen ersetzt werden.
Beispiel soziale Entwicklung: Von einer sehr niedrigen Basis vor 25 Jahren hat das Land enorme Fortschritte bei der Grundversorgung der Bevölkerung mit Gesundheitsdiensten und Erziehungseinrichtungen gemacht. Im jetzt laufenden 9. Entwicklungsplan sind 24 Prozent aller Ausgaben für diese beiden Sektoren vorgesehen. Mehr als 72 Prozent aller Kinder besuchen jetzt die Primarschule. Die Analphabetenquote in der Gesamtbevölkerung ist von 82,5 Prozent (1977) auf 46 Prozent (1999) gesunken. 90 Prozent aller Menschen haben Zugang zu Gesundheitsdiensten. Die Lebenswartung ist von 46 Jahren (1977) auf 66 Jahre gestiegen. All dies stellt eine phänomenale Leistung dar, wenn man bedenkt, dass rund 79 Prozent der Bevölkerung in oft äußerst unzugänglichen ländlichen Gebieten leben.
Beispiel Partizipation: Angestoßen durch den König läuft seit Jahren eine vorsichtige Dezentralisierung und Demokratisierung des Regierungssystems. Ein Parlament, damals freilich ohne wirkliche Mitspracherechte, gab es bereits seit 1953. 1998 hat der König seine Exekutivbefugnisse an einen Ministerrat abgegeben, der vom Parlament gewählt ist. Eine vom König eingesetzte Kommission erarbeitete im vergangenen Jahr einen Verfassungsentwurf, der nun auf den verschiedenen politischen Ebenen weiter beraten wird. Gleichzeitig läuft ein Prozess der Dezentralisierung, der wesentliche Entscheidungsrechte an die 20 Dzongkhags (Distrikte) und 201 Gewogs (Kommunen) überträgt. Die Entwicklungsplanung und Durchführung wird damit von der Zentrale auf die unterste Ebene verlagert.
Für jede Gemeinde wird ein eigener Plan gemacht
Die im vergangenen Herbst zum ersten Mal direkt gewählten lokalen Instanzen erhalten das Recht, eigene Pläne, beispielsweise für den Bau von Straßen, Abwasseranlagen oder Bewässerungssystemen, aufzustellen, müssen selbst für den Erwerb des nötigen Landes und für Entschädigungen der Eigentümer sorgen, erhalten aber Unterstützung vom zuständigen Ministerium mit Gerät und Straßenbauexperten. Sie dürfen auch eigene Steuern erheben und über die Verwendung eigener Einnahmen entscheiden. Der 9. Fünfjahrplan geht völlig neue Wege, erklärt uns Daw Tenzing, Sekretär der Planungskommission. Während früher eine Sektorplanung galt, gehen wir jetzt von den Bedürfnissen der Menschen an der Basis aus. Für jede Gemeinde wird ein eigener Plan gemacht, der sich einpasst in die Strategie des Gesamtplans. 70 Milliarden Ngultrum (ca. 1,8 Mrd. Dollar) stehen dafür zur Verfügung, gegenüber 30 Mrd. im letzten Fünfjahrplan.
Woher kommt das Geld für diese Ausgaben? Die Steuerkraft des nur 650 000 Einwohner zählenden Landes ist gering. Andererseits galt von jeher, dass sich Bhutan bei der Entwicklung finanziell nicht wie so viele andere Entwicklungsländer übernehmen wollte. Schon 1984 erklärte uns Ugyen Tshering von der Planungskommission: Die Grundvoraussetzung ist, dass unsere Entwicklung nachhaltig ist. Wenn die Auslandshilfe aus irgendeinem Grund ausgesetzt wird, müssen wir immer noch in der Lage sein, die laufenden Kosten der Projekte aus eigener Tasche zu bezahlen.
Bhutan hat immer darauf geachtet, dass Auslandshilfe möglichst als Zuschuss geleistet wurde. Kredite wurden nur für Investitionen in Anspruch genommen, deren Rückzahlung aus dem Ertrag der Projekte gesichert war. Die Auslandsverschuldung beträgt daher nur ca. 100 Millionen Dollar. Von den Mitteln für den 9. Plan soll rund die Hälfte aus eigenen Ressourcen kommen und die laufenden Ausgaben finanzieren, für den Rest hofft man auf Auslandshilfe und Kredite. Die Sorge um die Bewahrung der nationalen Unabhängigkeit und kulturellen Identität ist ein Leitmotiv der bhutanischen Politik. Daher die Vorsicht bei der Annahme von Auslandshilfe, insbesondere auch der großen Gebernationen wie USA, Japan, Deutschland oder Großbritannien. Bhutans früheste Partner waren neben Indien, mit dem es eine enge politische, militärische und wirtschaftliche Zusammenarbeit gibt, vor allem die kleinen Geberländer wie die Schweiz, Österreich, Dänemark, Australien oder Neuseeland. Daneben suchte Bhutan auch eine Stütze in den Vereinten Nationen, denen das Land seit 1971 angehört.
Wirtschaftlich wird sich die erwünschte Unabhängigkeit in den nächsten Jahrzehnten erreichen lassen. Das Land besitzt nahezu unerschöpfliche Wasserkraftreserven, die durch eine Reihe von großen Projekten erschlossen werden. Schon jetzt trägt der Stromexport nach Indien von den bereits fertiggestellten Kraftwerken Chukha und Kurichhu rund 45 Prozent zu den Staatseinnahmen bei. Wenn die noch im Bau befindlichen Kraftwerke ans Netz gehen, braucht sich Bhutans Finanzminister keine großen Sorgen mehr zu machen. Auch der Umwelt droht von dieser Entwicklung kein Ungemach: wegen der extremen Steilheit des Geländes sind in Bhutan anders als in anderen Ländern keine großen Stauseen nötig, die fruchtbares Ackerland oder menschliche Siedlungen überfluten könnten. Das Wasser wird stattdessen durch Felsentunnel geleitet und stürzt mit großer Gewalt auf die mehrere hundert Meter tiefer gelegenen Turbinen und treibt diese an. Auf 30 000 Megawatt werden die Reserven Bhutans an dieser erneuerbaren Wasserenergie geschätzt.
Es fehlt an technischen und beruflichen Schulen
An Geld wird es Bhutan auf längere Sicht also nicht fehlen. Nicht so sicher ist dagegen, dass es gelingt, die soziale Dynamik des Entwicklungsprozesses unter Kontrolle zu halten. So paradox es klingt: Gerade die raschen Erfolge im Erziehungswesen zusammen mit einem Bevölkerungswachstum von rund 2,5 Prozent drohen zu einem Sprengsatz zu werden, der Bhutans vorsichtigen Entwicklungsansatz zunichte machen könnte. Rund 150 000 Schüler und Schülerinnen drücken zur Zeit Bhutans Schulbänke. Mindestens 50 000 von ihnen werden in den nächsten Jahren auf den Arbeitsmarkt drängen. Aber wegen des schnellen Aufbaus der Schulen sind viele dieser jungen Menschen schlecht ausgebildet. Vor allem fehlt es an technischen Schulen, die praktische Fähigkeiten vermitteln könnten. Einen nennenswerten privaten Sektor, der diese jungen Leute ausbilden und absorbieren könnte, gibt es nicht. Der öffentliche Dienst dagegen ist weitgehend besetzt, und die Amtsinhaber sind selbst noch sehr jung in diesem so jungen Entwicklungsland.
Die einzigen Jobs, die es gibt, sind in der Landwirtschaft oder als Hilfsarbeiter bei Straßenbau- oder Kraftwerksprojekten. Diese Arbeiten werden traditionell von rund 50 000 indischen Migranten versehen. Die aus den Schulen kommenden Bhutaner haben an diesen harten und schlecht bezahlten Jobs kein Interesse. Unsere Jugendlichen sind nicht bereit, körperliche Arbeit anzunehmen. Wir müssen deshalb ihre Mentalität verändern, sagt Daw Tenzing von der Planungskommission. Doch das ist leichter gesagt als getan. Die Landwirtschaft, von der immer noch fast 80 Prozent der Bhutaner leben, dient meist nur der Subsistenz und erwirtschaftet kaum Überschüsse. Das Potential ist gering, denn nicht einmal 8 Prozent der Landfläche kann überhaupt bewirtschaftet werden. Viele Bauern leben in größter Armut in entlegenen Gebieten fern den wenigen Straßen, ohne die Annehmlichkeiten des modernen Lebens. Wer nur einigermaßen intelligent und unternehmungslustig ist, wird in diese ausweglose Situation nicht zurückkehren, wenn er die Schule absolviert hat.
Die Regierung kann die Landflucht nicht aufhalten
Daraus resultiert die Attraktivität der wenigen städtischen Zentren. Alle Dezentralisierungsbemühungen der Regierung, die die Landflucht aufhalten sollen, scheinen angesichts der Lage auf dem Land aussichtslos. Gesundheits- und Erziehungsminister Lyonpo Sangay Ngedup hält es daher für eine Illusion zu meinen, man könne durch administrative Maßnahmen die Landflucht bremsen. Die Stadt wirkt wie ein starkes Licht, das die Insekten anzieht. Wir müssen der Realität ins Auge sehen, dass man nichts dagegen tun kann. Die Regierung rechnet damit, dass bis 2020 rund die Hälfte der Bevölkerung in den städtischen Zentren leben wird.
Einen Ausweg aus der damit drohenden Beschäftigungskrise könnte Bhutans Reichtum an Elektrizität bieten. Energieintensive Industrien wie die Verarbeitung von Mineralien und Zementherstellung machen zur Zeit erst 9,3 Prozent des Bruttoinlandsprodukts aus, sollen aber in den nächsten 10 Jahren auf einen Anteil von 30 Prozent steigen. Private Investoren sollen eine größere Rolle spielen. Angesichts der Standortnachteile Bhutans mangelnde Infrastruktur, schlechte Verkehrslage, fehlende Facharbeiter, fragile Umwelt sind rasche Fortschritte bei der Industrialisierung aber nicht zu erwarten. Der 9.Fünfjahrplan setzt daher doch immer noch sehr stark auf die Rezepte der Vergangenheit: Förderung von Gesundheit und Erziehung; Verbesserung der ländlichen Infrastruktur durch Straßenbau und Elektrifizierung; Ausbau des Tourismus.
Wird sich mit diesen Instrumenten das Bruttosozialglück in Bhutan auf Dauer erhalten und steigern lassen? Die Antwort bleibt offen. Zweifellos hat sich die Geschwindigkeit des Modernisierungsprozesses beschleunigt. Bevölkerungswachstum, Landflucht und zunehmende Arbeitslosigkeit drohen die Gesellschaft zu destabilisieren. Doch noch halten die Dämme, denn eine kluge und umsichtige Führung ist sich der Probleme bewusst und versucht, die notwendigen Ventile zu schaffen, um die Veränderungen in geordnete Bahnen zu lenken.
Dieter Brauer/b> ist der ehemalige Chefredakteur von D+C und Vorstandsmitglied der Bhutan Himalaya Gesellschaft. <
hdbrauer@t-online-de
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