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Beiträge aus der Rubrik Monitor
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Gemeinsames Dach für GTZ und KfW
 8-9/2006
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USA genehmigen indische AIDS-Pille
Die US-Behörde für Lebensmittel und Medikamente (Food and Drug Administration, FDA) hat erstmals ein AIDS-Medikament genehmigt, das die drei wichtigen Wirkstoffe Lamivudine, Zidovudine und Nevirapine in einer Tablette vereint. Das Kombinationspräparat des indischen Generikaherstellers Aurobindo kann damit im Rahmen des globalen US-Programms zur AIDS-Bekämpfung (PEPFAR) genutzt werden. Hilfsorganisationen bevorzugen Dreifach-Kombinationspräparate im Kampf gegen AIDS, weil sie die Behandlung vereinfachen. Bislang bieten nur Generikahersteller diese Medikamente an. PEPFAR war wiederholt dafür kritisiert worden, keine Kombinationspräparate zuzulassen, während andere Initiativen wie der Globale Gesundheitsfonds oder die Clinton-Stiftung sie schon lange verwenden. Das von Präsident George W. Bush im Jahr 2003 initiierte Programm akzeptiert nicht die Medikamentenempfehlungen der Weltgesundheitsorganisation, sondern nur die der FDA und hatte bis Ende 2004 ausschließlich Markenpräparate im Angebot. Erst auf zunehmenden Druck von Hilfsorganisationen, aber auch des US-Kongresses öffnete die Regierung PEPFAR für die deutlich preisgünstigeren Nachahmerpräparate. Nach einem PEPFAR-Bericht an den Kongress stammten im vergangenen Jahr gut zehn Prozent der mit PEPFAR-Geld erworbenen AIDS-Medikamente von Generikaherstellern; dieses Jahr seien es bis April schon 70 Prozent gewesen. Laut dem Bericht sinken die Behandlungskosten durch die Verwendung von Generika um bis zu 80 Prozent. (ell)
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