Beiträge aus der Rubrik
Medien


Braucht Asien noch Entwicklungshilfe

Entwicklungszusammenarbeit muss effizienter werden

Mehr Hilfe hilft nicht immer

Deutsche Entwicklungshilfe von Hallstein zur Ölkrise


10/2006
 

Mehr Hilfe hilft nicht immer

Friedrich-Ebert-Stiftung (Hg.):
Internationale Politik und Gesellschaft / International Politics and Society,
Nummer 2/2006.
Dietz Verlag, Bonn 2006, 183 S., 11,00 Euro, ISSN 0945-2419, Online-Ausgabe: http://www.fes.de/ipg/arc_06_set/set_02_06d.htm

Um die Millenniumsziele zu erreichen, ist mehr Entwicklungshilfe erforderlich. Doch die Fähigkeit armer Länder, sie sinnvoll zu verwenden, ist begrenzt, erklären Michael Hofmann und Jürgen Zattler aus dem BMZ in der Zeitschrift „Internationale Politik und Gesellschaft“. Man könne jedoch die Hilfe so erhöhen, dass den Gefahren vorgebeugt wird – zum Beispiel, indem man globale öffentliche Güter wie den Klimaschutz oder die Agrarforschung stärker aus Entwicklungshilfe finanziere sowie staatliche Institutionen und produktive Investitionen stärke. Wie das letztere in schwachen Staaten möglich ist, bleibt allerdings offen. Weitere Beiträge in der Zeitschrift analysieren autoritäre Rentenökonomien im Nahen Osten, die Nationsbildung in Taiwan und die Autokratien in Zentralasien. (bl)