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 10/2006
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IWF: Mehr Stimmen für Schwellenländer
Der Internationale Währungsfonds (IWF) hat die Stimmrechte für China, Mexiko, Südkorea und die Türkei erhöht. Der IWF-Gouverneursrat billigte auf der IWF-Herbsttagung Ende September in Singapur einen entsprechenden Vorschlag von IWF-Direktor Rodrigo de Rato. Die Anhebung ist Teil eines Reformplans, die Anteile wichtiger Schwellenländer ihrem zunehmenden Gewicht in der Weltwirtschaft anzupassen. Als nächstes sollen eine neue Formel zur Berechnung der Stimmanteile gefunden und die Quoten der Mitgliedsländer neu bestimmt werden. Bis Anfang 2008 sollen dann auch die Basisstimmrechte angehoben werden, die jedes Land unabhängig von seiner Wirtschaftskraft hat. Dadurch soll verhindert werden, dass die armen Mitgliedsländer bei der Neuberechnung der Quoten leer ausgehen und an Einfluss verlieren. Die afrikanischen Länder hatten sich vor der Herbsttagung gegen de Ratos Plan ausgesprochen und für eine sofortige Erhöhung der Basisstimmrechte plädiert. (ell)
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