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 11/2004
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Kenia produziert AIDS-Generika
Nach Südafrika produziert künftig Kenia als zweites afrikanisches Land preisgünstige Nachahmermedikamente (Generika) zur Behandlung von AIDS-Patienten. Der Pharmakonzern GlaxoSmithKline lizenzierte Ende September das kenianische Unternehmen Cosmos Pharmaceuticals zur Herstellung von Präparaten mit den Wirkstoffen Zidovudine und Lamivudine. Wenige Tage später zog der deutsche Pharmahersteller Boehringer Ingelheim nach und vergab an Cosmos die Lizenz zur Herstellung von Nevirapine. In Kombination können die drei Präparate die Lebenserwartung von AIDS-Patienten verlängern. Die Lizenzen erlauben es Cosmos, die Medikamente außer in Kenia auch in Burundi, Ruanda, Tansania und Uganda zu verkaufen.
Ende 2003 hatten GlaxoSmithKline und Boehringer Ingelheim nach Verhandlungen mit der Anti-AIDS-Initiative Treatment Action Campaign Generika-Lizenzen an drei südafrikanische Unternehmen vergeben. Bis dahin war die südafrikanische Firma Aspen Pharmacare das einzige afrikanische Unternehmen gewesen, das AIDS-Medikamente preisgünstig nachbauen durfte. (ell)
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