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11/2004
 

UN-Bericht: Weniger Konflikte in Afrika

Die Vereinten Nationen sehen Fortschritte bei dem Bemühen, in Afrika Frieden und Stabilität herzustellen. In seinem jüngsten Bericht zu Kriegen und Konflikten in Afrika weist UN-Generalsekretär Kofi Annan darauf hin, dass es gegenwärtig nur in sechs Ländern des Kontinents schwere bewaffnete Auseinandersetzungen gebe, darunter Burundi, Côte d’Ivoire, Kongo-Kinshasa und Sudan. Vor sechs Jahren, als er seinen ersten Bericht vorgelegt habe, seien es noch 14 gewesen.

Annan betont, dass vor allem innerafrikanische Anstrengungen, Kriege zu beenden und die Eskalation von Konflikten zu verhindern, immer öfter zum Erfolg führen. Als „großen Fortschritt“ bezeichnet Annan die Einrichtung des Rates für Frieden und Sicherheit der Afrikanischen Union Anfang des Jahres. Der Rat beschäftige sich bereits mit der Lage in einer Reihe von Ländern. Wenig erreicht worden sei hingegen bei der Bekämpfung der politischen und ökonomischen Ursachen von Konflikten. Die Armut gehe nur langsam zurück, und die Demokratie sei in vielen Ländern noch schwach. (ell)




Im Internet:
http://www.un.org/ecosocdev/geninfo/afrec/sgreport/keyreps.htm