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11/2006
 

Deutsche Journalisten in Afghanistan erschossen

Karen Fischer und Christian Struwe, zwei freie Mitarbeiter der Deutschen Welle, sind am Samstag, 7. Oktober, tot in der afghanischen Provinz Bhaglan aufgefunden worden. Offenbar wurden sie in einem Zelt angegriffen, in dem sie die Nacht verbringen wollten. Zelten gilt im krisengeschüttelten Afghanistan nicht als sicher. Zum Zeitpunkt des Überfalls arbeiteten die beiden Journalisten nicht im Auftrag des deutschen Auslandsenders, sondern sollen für eine langfristig angelegte Dokumentation recherchiert haben. Deutsche-Welle-Intendant Erik Betterman forderte die afghanischen Behörden auf, die Umstände des Mordes an den beiden aufzuklären. Im vergangenen November hatte Karen Fischer in E+Z/D+C die Parlamentswahlen in Afghanistan kommentiert. (dem)