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Tribüne


Entwicklungstheorie: Wer ist Wer? 43. Folge: Walt Whitman Rostow

Von der Rentenökonomie zur Wissensgesellschaft


12/2003
 

Walt Whitman Rostow (1916-2003)
Ein nicht-kommunistisches Manifest

[ Entwicklungstheorie: Wer ist Wer? 43. Folge ]

[ Von Ulrich Menzel ] „Ein nicht-kommunistisches Manifest“, so lautet der Untertitel von Rostows bekanntestem Werk „Stadien des wirtschaftlichen Wachstums“ – so könnte auch das Motto seines akademischen wie politischen Schaffens schlechthin lauten. Unter den „Entwicklungspionieren“ der 1950er Jahre war Rostow mit seiner Theorie über den Take-off bei weitem der Einflussreichste, weil er sein akademisches Schaffen als politischen Auftrag verstand und unter Kennedy und Johnson höchste Regierungsämter innehatte. Damit gewann er unmittelbaren Einfluss auf die amerikanische Politik gegenüber der „Dritten Welt“. Dies hat ihn auch politisch zu einer der umstrittensten Figuren der 1960er Jahre werden lassen.

I. Biographischer Abriss

Walt Whitman Rostow wird am 7. Oktober 1916 als Kind russischer Emigranten in New York geboren. Als 15-jähriger macht er 1932 das High-School-Examen in New Haven und erhält ein Scholarship zum Studium der Volkswirtschaftslehre und Geschichte in Yale. 1936 gewinnt der hochtalentierte Rostow das renommierte Rhodes Scholarship und absolviert 1936 bis 1938 seinen ersten Europa-Aufenthalt in Oxford. Nach der Rückkehr schreibt er seine Dissertation „British Trade Fluctuations, 1868-1896“ und wird 1940 in Yale promoviert.

Nach einer kurzen Tätigkeit an der Columbia University in New York wird Rostow mit Kriegseintritt der USA zum Militär eingezogen und arbeitet 1941-1945 im Office of Strategic Services, dem Vorläufer der CIA, in London. Seine Aufgabe ist die Auswertung von Luftbildern zur Festlegung von Bombenzielen. 1946 übernimmt er eine Professur für Wirtschaftsgeschichte in Harvard, aber schon 1947 entscheidet er sich erneut für eine politische Tätigkeit, diesmal als Assistent von Gunnar Myrdal, Leiter der UN Economic Commission for Europe mit Sitz in Genf. Doch auch der hochrenommierte UN-Job kann ihn nicht lange fesseln. Er kündigt 1949 und wird Visiting Pitt Professor für Amerikanische Geschichte in Cambridge (England). Erst 1950, mit dem Ruf auf den Lehrstuhl für Wirtschaftsgeschichte am MIT in Cambridge MA (im Alter von 33 Jahren), den er bis 1961 innehat, tritt eine gewisse Ruhe in seinem Leben ein.

Es sind für Rostow die entscheidenden akademischen Jahre, insbesondere durch die Gründung des Center of International Studies (CENIS) am MIT im Jahre 1951. Dessen Chef ist Max Millikan, den er aus Yale kennt. Das CENIS soll, im Zeichen des Korea-Kriegs, Strategien gegen die Ausbreitung des Kommunismus entwickeln. Zum Kreis der Kollegen in Cambridge MA und Boston mit den beiden Universitäten MIT und Harvard, nur getrennt durch den Charles River, gehören so renommierte Leute wie Paul Samuelson, Robert Solow, Paul Rosenstein-Rodan, Everett Hagen, Charles Kindleberger, Benjamin Higgins, Wilfred Malenbaum, Lucian Pye, Robert Baldwin, Richard Eckaus und Daniel Lerner, eine illustre Ansammlung früher Entwicklungsökonomen, -soziologen und
-politologen, die es allesamt wert wären, in ein „Who Is Who“ der Entwicklungstheorie aufgenommen zu werden. 1952 veröffentlicht Rostow sein erstes wachstumstheoretisches Werk „The Process of Economic Growth“. Am CENIS arbeitet er mit in zwei Projekten über die Sowjetunion und China, deren Fazit er 1955 zieht in dem Aufsatz „Marx Was a City Boy, or Why Communism May Fail“. Wichtiger noch ist das 1957 zusammen mit Millikan veröffentlichte Buch „A Proposal: Key to an Effective Foreign Policy“, worin die Erkenntnis vorgetragen wird, dass Entwicklungspolitik ein Instrument im Ost-West-Konflikt sein kann.

1956-1958 leistet er die Vorarbeiten zu seinem berühmtesten Buch „Stages of Economic Growth“ mit dem Untertitel „A Non-Communist Manifesto“, zurückgehend auf eine Vorlesungsreihe in Cambridge im Herbst 1958. Es erscheint 1960. Rostow erreicht seinen akademischen Gipfel, als auf einer Tagung der International Economic Association in Konstanz seine Thesen diskutiert werden.

Der dritte Lebensabschnitt Rostows beginnt 1960 mit der Berufung ins Wahlkampfteam von John F. Kennedy. Er läßt sich am MIT beurlauben und arbeitet nach Kennedys Wahl als Sicherheitsberater, dann als Leiter des Politischen Planungsstabes im Außenministerium. Zusammen mit Schlesinger, Galbraith und seinem Bruder Eugene bildet er die Charles-River-Clique, den liberalen Braintrust Kennedys. In diese Zeit fallen zahlreiche Memoranden Rostows, in denen die Entwicklungspolitik als neues Feld der amerikanischen Außenpolitik konzipiert wird.
Nach dem Attentat auf Kennedy im November 1963 arbeitet er für Präsident Lyndon B. Johnson in der gleichen Funktion weiter. Im Mai 1964 wird er US-amerikanisches Mitglied im „Interamerikanischen Ausschuß der Allianz für den Fortschritt“. Anfang 1966 kehrt Rostow ins Weiße Haus als Nationaler Sicherheitsberater zurück und hat dieses Amt bis zum Januar 1969, also auf dem Höhepunkt des Vietnam-Krieges, inne. Mit dem Amtsantritt Nixons endet Rostows politische Karriere, bei der er zunehmend in die Kritik der liberalen Öffentlichkeit geraten ist, weil er als einer der Hauptverantwortlichen für die Eskalation des VietnamKriegs gesehen wird.

Seine alte Fakultät am MIT weigert sich, Rostow auf seinen Lehrstuhl zurückkehren zu lassen, auch ein Berufungsversuch in Harvard scheitert. So wird er im Februar 1969 auf einen eigens für ihn geschaffenen Lehrstuhl als „Jr. Professor Emeritus für Politische Ökonomie“ an die Lyndon B. Johnson School of Public Affairs der Universität von Texas in Austin berufen, wo er seinen vierten, nun rein akademischen Lebensabschnitt beendet. Es wird ruhig um Rostow, und er schreibt zahlreiche akademische Bücher. Am 13. Februar 2003 stirbt er im Alter von 86 Jahren in Austin.


II. Werk und Einordnung

Rostow war ein überzeugter Liberaler mit missionarischem Eifer, der sich gleichermaßen in seinem Einsatz für die Entwicklung wie in seinem Antikommunismus äußerte. Wirtschaftliches Wachstum und gesellschaftliche Modernisierung, so die These von CENIS, sollten die Ausbreitung des Kommunismus verhindern. Rostow war aufgrund seiner China- und Sowjetunion-Studien überzeugt, dass dieser wegen seiner Missachtung der Agrarfrage die Entwicklungsproblematik nicht meistern könne. Er plädierte deshalb dafür, mit Waffengewalt durchzusetzen, was er für vernünftig hielt: die von ihm skizzierten Stadien wirtschaftlichen Wachstums. Damit weist er viele Parallelen auf zu dem von ihm so erbittert bekämpften Marx: nicht nur den Anspruch, einen universalhistorischen Gegenentwurf zum Kommunistischen Manifest zu formulieren – er leitet daraus auch, ganz im Sinne der 11. Feuerbachthese („…es kömmt aber darauf an, sie zu verändern“), den Anspruch ab für politisches Handeln.

Von Marx unterschied ihn jedoch eines: Dieser hat nie selbst politische Macht besessen, sondern nur die Vorlagen geliefert für seine Nachfolger. Rostow hatte Macht, den direkten Zugang zu zwei amerikanischen Präsidenten, war Planungschef im State Department und Sicherheitsberater im Weißen Haus. Das galt für die Zeit der „Pioneers in Development“ beidseits des Charles River, die Entwicklung für machbar hielten, wie für die Kennedy-Jahre. Rostow ist der Hybris der Macht erlegen, er glaubte nicht nur, die Welt erklären, sondern auch, sie verändern zu können.

Was hat ihn beeinflusst? Am Anfang stand sicher der liberale Geist des Elternhauses, auch der Antikommunismus der russischen Emigrantenfamilie. Hinzu kamen der akademische Einfluss von Oxford und Cambridge, der Keynesianismus, der Einfluss der Deutschen Historischen Schule. Entscheidend war der Kontext von MIT und Harvard mit seiner einzigartigen Ansammlung einschlägiger Koryphäen.

Seine Stadientheorie war wegen ihrer Schlichtheit so einflussreich. Wie Marx unterscheidet er fünf Stadien, die alle Länder zu durchlaufen haben. Diese sind (1) die traditionelle Gesellschaft, (2) die Voraussetzungen für den wirtschaftlichen Aufstieg (preconditions of growth), (3) der wirtschaftliche Aufstieg (take-off), (4) die Entwicklung zur Reife (selfsustained growth) und (5) das Zeitalter des Massenkonsums. Am wichtigsten sind die Stadien 2-4, weil sie den eigentlichen Übergang von der traditionellen zur modernen Gesellschaft markieren. Rostow erhob den Anspruch, keine bloße Wachstumstheorie zu formulieren, sondern eine Theorie gesellschaftlicher Entwicklung insgesamt, wenn er betonte, wirtschaftliche Veränderungen seien die Folge menschlichen Willens.

Im ersten Stadium der traditionellen Gesellschaft sei nur ein begrenztes Wachstum möglich, bedingt durch eine vornewtonsche Technik und ein vornewtonsches Verhalten gegenüber der Natur. Newton steht hier für die einschneidende Erkenntnis, dass die Natur Gesetzmäßigkeiten unterliegt, die es erlauben, die Natur zu manipulieren und für Produktivitätssteigerungen zu nutzen. Erst seitdem ist ein kontinuierliches Wirtschaftswachstum möglich, während die Wirtschaft vorher durch natürliche Produktionskapazität und Bevölkerungswachstum determiniert war.

Im zweiten Stadium, in der kritischen Phase überhaupt, beginnt die Moderne, werden die Voraussetzungen für den wirtschaftlichen Aufstieg gelegt. Die Möglichkeiten der modernen Wissenschaft werden erstmals genutzt, wie das in Europa im späten 17. und frühen 18. Jahrhundert der Fall war. Wissenschaft und Technik sind damit eine unabhängige Variable. Dieser Prozess verlief endogen in England, dem ersten Land, das sich industrialisierte, in späteren Fällen wurde er meist exogen über das Eindringen überlegener Gesellschaften ausgelöst. Bildung wird wichtig, neue Unternehmer formieren sich, Investitionen werden getätigt. Es kommt zu den ersten Nationalstaatsbildungen.

Im dritten Stadium, dem take-off, beginnt ein stetiges Wachstum. Dieser Begriff hat die größte Popularität errungen. Die Metapher wurde vom Flugzeug übernommen, das auf der Startbahn die nötige Geschwindigkeit erreicht hat, um abzuheben. Die Ersparnisse und Investitionen einer Volkswirtschaft steigen von etwa 5 auf 10 % des Sozialprodukts, womit eine magische Schwelle überschritten wird. Das zusätzliche Kapital kann auch importiert werden, wie es in den USA und anderen Siedlerkolonien der Fall war. Diese Feststellung war der Ansatz für die Entwicklungspolitik. Die neuen Industrien breiten sich aus, auch die Landwirtschaft wird modernisiert. Die gesamte Phase soll etwa 40 Jahre dauern und von allen Ländern, wenn auch zeitlich versetzt, durchlaufen werden.

Das vierte Stadium ist ein lang anhaltendes, selbsttragendes Wachstum, die Entwicklung zur Reife. Die Investitionsquote beträgt 10–20 Prozent, das Pro-Kopf-Produkt steigt, weil das Wirtschaftswachstum das Bevölkerungswachstum übertrifft. Die Reife soll etwa 60 Jahre nach dem take-off erreicht sein. Neue Branchen entstehen, alte Branchen verschwinden, es erfolgt eine sektorale Schwerpunktverlagerung. Reife ist definiert als ein Stadium, in der die Wirtschaft zeigt, dass sie kraft der modernen Technik alles produzieren kann, was sie will.

Im fünften Stadium, im Zeitalter des Massenkonsums, werden die Herstellung dauerhafter Konsumgüter und die Erbringung von Dienstleistungen zu den Leitsektoren. Aufgrund des hohen Pro-Kopf-Einkommens und staatlicher Verteilungspolitik erhöht sich der soziale Konsum. Der Wohlfahrtsstaat bildet sich heraus. Die Verbreitung des Automobils ist ein entscheidender Indikator zur Messung dieses Stadiums, das die USA bereits in den 1920er Jahren erreicht haben (1913/14 wurde bei Ford die Fließbandproduktion eingeführt.)

Die Bausteine in Rostows Theorie sind der modernisierungsfördernde Einsatz von Wissenschaft und Technik, die abrupte Anhebung der Spar- und Investitionsquote, um über einen Wachstumsschub zu einem stetigen Wachstum zu kommen, die Rolle des innovativen Unternehmers sowie das Konzept von Leitsektoren. Damit handelt es sich um eine krude Synopse von Elementen, die sich bei prominenten Zeitgenossen finden lassen: big push (Rosenstein-Rodan), spurt (Gerschenkron), linkage-Konzept und Leitsektoren (Hirschman), Rolle des Unternehmers (Schumpeter), Stadientheorie (Fourastié). Rostow versucht sich auch an einer Kategorisierung der Welt. Demzufolge hätten 1959 acht Länder (historisch in der Reihenfolge England, Frankreich, USA, Deutschland, Schweden, Japan, Kanada, Australien) das Zeitalter des Massenkonsums erreicht, die UdsSR befinde sich im Stadium der Reife, für die er im fünften Stadium den Systemwechsel (!) prognostiziert. Die Türkei, Argentinien, Mexiko, China und Indien seien im Take-off-Stadium.

Ob es überhaupt eine Theorie und nicht lediglich eine Taxonomie von Wirtschaftsstadien sei, ist bereits eine der Fundamentalkritiken, die gegen Rostow vorgebracht wurden. Auch werde entgegen der eigenen Ankündigung den gesellschaftlichen und politischen Faktoren zu wenig Rechnung getragen. Dieser Einwand stimmt aber nicht, wenn man andere Schriften von Rostow hinzuzieht, in denen die entscheidende Rolle neuer gesellschaftlicher Kräfte betont wird, wobei der Nationalismus gegenüber fortgeschritteneren Ländern als motivierende Kraft zur Modernisierung erkannt wird.
Kritisiert wurde ferner die Fixierung auf den angelsächsischen Weg, der die Modernisierung von oben wie in Deutschland, Japan oder der Sowjetunion ausblende. Empirisch stimme vieles nicht, so sei etwa in Frankreich oder Österreich-Ungarn gar kein take-off nachweisbar. Selbst die Beschreibung des Modellfalls USA stimme nur bedingt, handle es sich doch trotz Massenkonsums nicht um einen Wohlfahrtsstaat. Der relative Niedergang von Ländern wie Großbritannien könne schon gar nicht erklärt werden und Länder wie die Türkei, Argentinien oder Indien hätten das behauptete Take-off-Stadium nie verlassen. Rostow erleidet insofern das Schicksal vieler Globaltheoretiker, da es im Detail immer eine Vielzahl von Einwänden gibt. Wie anderen Vertretern der Historischen Schule wird ihm von den Neoklassikern der Theoriecharakter schlechthin abgesprochen, da auf induktive Weise die theoretische Stringenz deduktiv gewonnener Modelle niemals erreicht werden kann.

Höhepunkt der Kritik war die Konstanzer Konferenz von 1960, die 1963 von Rostow unter dem Titel „The Economics of Take-off into Sustained Growth“ publiziert wurden. Hauptkritiker waren Kuznets und Solow, wobei Ersterer die fehlende empirische Basis bemängelte und Letzterer den Theoriecharakter schlechthin in Frage stellte. Die empirisch geführte Kontroverse drehte sich um die Frage, ob sich ein Take-off-Stadium für einzelne Länder nachweisen ließe. Hier standen die Wirtschaftshistoriker eher auf Rostows Seite, während die Ökonomen zu den Kritikern gehörten. Erst 1978 in „The World Economy“ lieferte er die empirischen Belege für seine Stadientheorie. „How It All Began“ (1975) war dazu ursprünglich als Einleitung gedacht. In diesem Werk stellt er auch selber den Bezug zur Historischen Schule her. Im Grunde waren sein letzter Lebensabschnitt und dessen gewaltiges Forschungsprogramm nichts anderes als der Versuch, seine frühen Kritiker eines Besseren zu belehren.

Die Take-off-Kontroverse markierte den Kern des Problems. Nur wenn die Existenz des take-off sich nachweisen lässt, macht es Sinn, nach den „preconditions“ zu forschen, nur dann stimmt die These, dass auf den take-off der Automatismus des selbsttragenden Wachstums folgt. Nur dann macht auch die normative Schlussfolgerung Sinn, dass man diesen Zusammenhang inszenieren, von außen fördern kann.

Damit sind wir bei den weniger beachteten, aber viel wichtigeren politischen Konsequenzen der Rostowschen Stadientheorie, die er 1957/58 in zwei Texten mit Max Millikan veröffentlichte. Zuerst das Buch „A Proposal: Key to Effective Foreign Policy“ und kurz darauf in Foreign Affairs der Essay „Foreign Aid: Next Phase“. In beiden Texten wird der Anspruch erhoben, zu einer Neuformulierung der amerikanischen Außenpolitik zu kommen, die vor dem Hintergrund des Korea-Kriegs zu sehr auf die militärische Dimension des Ost-West-Konflikts fixiert war. Die USA sollten die Führung übernehmen „in a new international partnership program for world economic growth“. Damit gewann „Foreign Aid“ einen ähnlichen Stellenwert wie der berühmte mit „X“ gezeichnete Artikel George Kennans „The Sources of Soviet Conduct“ in Foreign Affairs aus dem Jahre 1947, in dem dieser die Containment-Politik gegenüber der Sowjetunion begründet hatte.

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