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Klima, Wasser

Umwelt und Ernährung

Koordinator der Inwent Umweltprogramme in Kolumbien. Copyright Inwent gGmbH/Jairo Ruiz Sanabria

Die natürlichen Ressourcen sind endlich. Nachhaltige Entwicklung und damit auch nachhaltiges Wirtschaften müssen im Einklang mit der Natur geschehen und einen schonenden Umgang mit den natürlichen Ressourcen sicherstellen. 1992 erklärte die Konferenz der Vereinten Nationen (United Nations, UN) zu Umwelt und Entwicklung in Rio de Janeiro nachhaltige Entwicklung zum politischen Leitbild. Der UN-Weltgipfel in Johannesburg 2002 bekräftigte dies nachdrücklich. Umweltschutz und Klimawandel bestimmen seither die internationale politische Agenda.

Längst schon leiden auch Menschen in Industrieländern unter den Folgen der Umweltverschmutzung. Doch die Entwicklungsländer sind noch weitaus mehr betroffen. Nicht nur spüren sie stärker die Auswirkungen des Klimawandels – Fluten, Stürme und andere Naturkatastrophen, die ihre Lebensgrundlagen vernichten. Die Umweltschäden machen die Entwicklungserfolge vielerorten zunichte. Die Ausbreitung von Wüsten zerstört überlebenswichtige landwirtschaftliche Nutzflächen. Die Luftverschmutzung wiederum kann krank machen und die ohnehin unterfinanzierten Gesundheitssysteme in Entwicklungs- und Transformationsländern zusätzlich belasten. Die Weltgesundheitsorganisation beispielsweise schätzt, dass ein Viertel aller vermeidbaren Krankheiten auf Umweltschäden beziehungsweise schlechte Umweltbedingungen zurückzuführen sind.
Umweltprobleme machen vor Grenzen nicht halt. Werden noch größere Flächen des brasilianischen Regenwaldes abgeholzt, stirbt die "Lunge der Erde" und mit ihr ein Großteil des globalen Artenreichtums. Wasser ist weltweit ein extrem knappes Gut. Bereits heute gelten mehr als zwei Drittel der Süßwasserquellen als ernsthaft belastet. In Zukunft wird es immer häufiger zu Konflikten um die Ressource Wasser kommen, und zwar sowohl innerhalb von Staaten als auch über Landesgrenzen hinweg. Wer das kostbare Gut Wasser fair und nachhaltig verwalten will, wer die einzigartigen natürlichen Ressourcen, seine Umwelt und das Weltklima schützen will, muss wirtschaftliche Effizienz mit Umwelt- und Sozialverträglichkeit zusammenbringen. Dazu müssen Staat, Zivilgesellschaft und Wirtschaft auf nationaler und internationaler Ebene alle politischen Kräfte bündeln – wie es die Agenda des Johannesburg-Rio-Prozesses fordert.

Inwents Capacity Building-Programme unterstützt Institutionen konzentrieren sich vor allem auf die Themen Umwelt- und Energiepolitik, Klimawandel und Klimaschutz. Weitere Schwerpunkte sind das Management natürlicher Ressourcen, insbesondere von Wasser, Böden (Wüstenbildung), Tropenwälder und Biodiversität sowie ländliche Entwicklung und Ernährungssicherheit.


Mein Traum ist es, zum gegenseitigen Verständnis zwischen Menschen der verschiedenen Kontinente beizutragen. Ich will die Stärken verbinden, um Probleme zu lösen. Mit Inwent bin ich in der Lage meinen Traum umzusetzen und weltweite Netzwerke zu schaffen.
(Juan Adolfo Bermúdez, NRO ARPAS, Kolumbien)
Koordinator der Inwent Umweltprogramme in Kolumbien

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