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Eine gerechte Globalisierung bedeutet: Wirtschaftlich schwächere Partnerländer haben eine Chance, sich aktiv in die Verhandlungen um internationale Regelwerke, beispielsweise des Welthandels, einzubringen. Sie können ihre Vorteile auf dem Weltmarkt nutzen − etwa durch einen fairen und nicht von Subventionen und Zollschranken behinderten Handel mit Gütern und Dienstleistungen. Und sie haben einen soliden Finanzsektor, der verhindert, dass bei Turbulenzen an den Weltbörsen die Armut im Land wächst. Wesentliche Voraussetzung ist eine demokratische Entwicklung, die durch eine starke Verwaltung gestützt ist. Inwents Ziel ist, dass unsere Partnerländer diesen Zustand erreichen und ihre Entwicklung selbst in die Hand nehmen können.
Wir unterstützen Entwicklungs- und Transformationsländer darin, nationale Reformprozesse auf den Weg zu bringen. Wirtschaftspolitik, Finanzpolitik und Sozialpolitik müssen neu gestaltet werden. Hierfür brauchen unsere Partnerländer leistungsfähige und verlässliche Institutionen. Inwents Programme vermitteln Anstöße für Demokratie und Rechtsstaatlichkeit. Die Teilnehmer erwerben das Handwerkszeug, um diese Anstöße umzusetzen. Wir geben Know-how an Multiplikatoren weiter. Dies sind Verantwortliche in Regierungen, Verwaltungen und Unternehmen, die dafür sorgen, dass eine nachhaltige Entwicklung im Land in Gang kommt. Mit ihrem Internationalen Institut für Journalismus (IIJ) unterstützt Inwent Journalisten beim Aufbau einer freien und unabhängigen Presse – eine Grundvoraussetzung für Meinungsvielfalt, Pluralismus und Demokratie.
Der Bereich umfasst vier Abteilungen: