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Partner und Auftraggeber

Indonesischer Transportminister Jusman Syafii Djamal. Copyright Inwent gGmbH

Die Herausforderungen des 21. Jahrhunderts können nur gemeinsam bewältigt werden. Unsere Capacity Building-Programme stützen sich auf ein gewachsenes weltweites Netzwerk von Partnern. Internationale Personalentwicklung für Menschen in Schlüsselpositionen funktioniert dann am besten, wenn alle wichtigen Akteure an einem Strang ziehen – und sich für eine weltweite Entwicklungspartnerschaft engagieren. Inwent stellt deshalb die nachhaltige Entwicklung und die gerechte Gestaltung der Globalisierung ins Zentrum ihrer Netzwerkarbeit mit Partnern und Auftraggebern. Damit Menschen in Afrika von Lösungen in Asien profitieren können – und umgekehrt.

Bundesregierung und Länder

Hauptauftraggeber ist das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ), aus dem zwei Drittel des Inwent-Budgets stammen. Das sind 2008 rund 100 Millionen Euro, die für Capacity Building-Programme in der Entwicklungszusammenarbeit investiert werden. Diese Programme werden in enger Zusammenarbeit mit anderen staatlichen Organisationen der deutschen Entwicklungszusammenarbeit durchgeführt: Partner sind unter anderem die Deutsche Entwicklungsdienst gGmbH (DED), die Deutsche Gesellschaft für Technische Zusammenarbeit (GTZ) GmbH, die KfW Entwicklungsbank (KfW), die Deutsche Investitions- und Entwicklungsgesellschaft mbH (DEG), das Centrum für internationale Migration und Entwicklung (CIM), das Deutsche Institut für Entwicklungspolitik (DIE), der Deutsche Akademische Austauschdienst (DAAD) sowie das Goethe-Institut.

Inwent ist auch im Auftrag anderer Bundesministerien tätig, unter anderem für das Auswärtige Amt (AA), das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) und das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (BMWi). Für sie führen wir seit Jahren erfolgreich Programme durch, dazu gehören beispielsweise die Angebote für junge Deutsche zur Weiterbildung im Ausland sowie Fortbildungen für Manager in Osteuropa und Asien.

Inwent blickt auf eine langjährige Kooperation mit den Ländern der Bundesrepublik Deutschland zurück, insbesondere in Gestalt der Regionalen Zentren (RZ), die Inwent in fast allen Bundesländern unterhält. Die Aufgaben sind vielfältig: Die RZ unterstützen Eine Welt-Projekte und fördern den Gedanken der nachhaltigen Entwicklung in der Öffentlichkeit sowie in der Zusammenarbeit mit Partnerorganisationen. Sie halten Kontakt zur örtlichen und regionalen Wirtschaft und sind wichtige Vermittler für Praktikumsphasen von Inwent-Teilnehmerinnen und Teilnehmern während ihrer Weiterbildung in Deutschland.

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Europäische Union

Die Europäische Union (EU) ist weltweit einer der größten Geber von öffentlicher Entwicklungshilfe. Die EU engagiert sich zudem für die Förderung internationaler beruflicher Weiterbildung innerhalb Europas und weltweit. Sie ist eine bedeutende Auftraggeberin von Inwent. Sichtbar wird dies in unserer Beteiligung an verschiedenen EU-Programmen, so etwa dem Programm "Asia Invest". Mit diesem Programm fördert die EU die euro-asiatischen Wirtschaftsbeziehungen. Kleine und mittlere Unternehmen stehen im Mittelpunkt.

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Internationale Organisation

Die zunehmende weltweite Verflechtung von Politik, Wirtschaft, Umwelt und sozialen Fragen steigert die Ansprüche an weltweit handlungsfähige Akteure. Deshalb arbeiten wir in unseren Capacity Building-Programmen eng mit internationalen Organisationen und den Vereinten Nationen zusammen. Dialog, Vernetzung der Partner und internationale Weiterbildungen – diese Stärken Inwents nutzen auch internationale Organisationen. So etwa das Umweltprogramm der Vereinten Nationen (United Nations Development Programme, UNDP) in Afghanistan: Hier führt Inwent Programme für Fach- und Führungskräfte aus afghanischen Ministerien durch. Ziel ist der Wiederaufbau einer funktionierenden Verwaltung. Im Programm "AfricAdvance" wiederum arbeiten wir mit dem Internationalen Handelszentrum (International Trade Centre, ITC) zusammen. Das ITC ist die Agentur für technische Zusammenarbeit der Welthandelsorganisation (World Trade Organisation, WTO) und der Handels- und Entwicklungskonferenz der Vereinten Nationen (United Nations Conference on Trade and Development, UNCTAD). AfricAdvance stärkt kleine und mittlere Unternehmen des südlichen Afrika.
Mit dem Weltbankinstitut (World Bank Institute, WBI) kooperiert Inwent seit einigen Jahren in unterschiedlichen Programmen. Im Mittelpunkt stehen dabei die Themen sozial verantwortliche Unternehmensführung (Corporate Social Responsibility, CSR) und Lernen, Wissensvermittlung und Capacity Building.

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Wirtschaft und Stiftungen

Von Inwents internationalen Netzwerken profitiert auch die deutsche Wirtschaft: Mit Inwent erhalten kleine und mittlere Unternehmen Zugang zu neuen Märkten, so etwa durch die Managerprogramme in Mittel- und Osteuropa. Inwent bietet deutschen Unternehmen die Möglichkeit, sich in unseren Partnerländern zu engagieren, zum Nutzen beider Seiten. Die Wirtschaft erreicht Inwent vor Ort, denn Inwent ist mit ihren Regionalen Zentren in ganz Deutschland vertreten. Deutsche Nachwuchskräfte erhalten durch Inwent die Möglichkeit, im Ausland Berufserfahrung zu sammeln. Wir unterstützen die Arbeit wirtschaftsnaher Stiftungen und führen in ihrem Auftrag Förderprogramme zur Personal- und Organisationsentwicklung durch. Dazu gehören unter anderem die Heinz Nixdorf Stiftung, die Hermann-Strenger-Stiftung, die Martin-Hilti-Stiftung, die Dr. Helmut Kraft-Stiftung und der Stifterverband der deutschen Wirtschaft. Die Wirtschaftskreise vernetzen Inwent direkt mit den Vorständen von Unternehmen und Geschäftsführer/innen von Kammern und Verbänden.

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