Texte und Berichte - Armutsbekämpfung: Kann Entschuldung die treibende Kraft sein? - Vorwort 

Vorwort

Armutsbekämpfung:
Kann Entschuldung die treibende Kraft sein?

Zahlreiche Länder haben in den vergangenen Jahren erfolgreiche Strukturanpassungsprogramme implementiert, die zu einer Reduzierung der internen und externen Ungleichgewichte und zur Rückkehr zu einer positiven Pro-Kopf Wachstumsrate geführt haben. Nichtsdestoweniger wurde die verbesserte makroökonomische Bilanz insgesamt nicht von einem Fortschritt der sozialen Entwicklung begleitet, und in den meisten Ländern bleibt die Armut ein akutes Problem. Es herrscht Übereinstimmung, dass höhere Wachstumsraten erreicht und aufrechterhalten werden müssen, was den Bedarf an wesentlich höheren Investitionen impliziert, die überwiegend aus dem Ausland finanziert werden müssen. Gleichzeitig wird jedoch anerkannt, dass nationale Regierungen zusammen mit der internationalen Gemeinschaft einen proaktiveren Ansatz zur Armutsbekämpfung verfolgen können und müssen. Dieser Politikdialog beabsichtigte, einige der Auswirkungen dieses neuen, internationalen Ansatzes zur Armutsbekämpfung zu untersuchen im Hinblick auf die Formulierung und Implementierung von Politiken in Entwicklungsländern und auf den erforderlichen Beitrag der internationalen Gemeinschaft sowie auf die Unterstützung dieser Anstrengungen durch die internationalen Finanzinstitutionen, insbesondere der Bretton Woods Institutionen.

Dr. Gudrun Kochendörfer-Lucius 
Leiterin
Entwicklungspolitisches Forum
DSE

 
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Copyright © 2000, DSE, letzte Änderung:  6. September 2000