Texte und Berichte - Entwicklungspolitk und Militär - Programm

Programm

Entwicklungspolitik und Militär

Dienstag, 14 September 2004
 
9.00 Uhr

Eröffnung:

Die neuen Sicherheitsherausforderungen: Konzeptioneller Anpas-sungsbedarf für Sicherheits- und Entwicklungspolitik

Begrüßung:

Arna Hartmann
Leiterin
Entwicklungspolitisches Forum
InWEnt - Internationale Weiterbildung und Entwicklung
Deutschland

Keynotes: Ibrahim Gambari
Stellvertreter des UN-Generalsekretärs
Sonderbeauftragter für Afrika
Vereinte Nationen
New York
  Der Übergang von Friedenseinsätzen zu nachhaltiger Entwicklung - komplementäre und/oder divergierende Ziele im Zusammenhang mit der Friedenskonsolidierung?
Erich Stather
Staatssekretär
Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ)
Deutschland
  Was sind die entwicklungspolitischen Antworten auf neue sicherheitspolitische Herausforderungen
10.00 Uhr

Fototermin und Kaffeepause

10.30 Uhr

Sitzung I:

Wiederaufbau und Friedensförderung als Bestandteil NATO-geführter Out-of-area Einsätze: Das Zusammenspiel von Sicherheits- und Entwicklungspolitik auf dem Balkan

  • Gemeinsam oder nur zusammen? Strategieentwicklung für den Frieden auf dem Balkan zwischen sicherheits- und entwicklungspolitischen Imperativen
  • Gemeinsame Verantwortung, getrennte Verantwortlichkeiten? Die Arbeitsteilung und das Rollenverständnis zwischen entwicklungspolitischen und militärischen Akteuren
  • Spezifika NATO-geführter Friedensmissionen und ihre Bedeutung für das Verhältnis von zivilen und militärischen Mandaten

Vorsitz:

Arna Hartmann
Leiterin
Entwicklungspolitisches Forum
InWEnt - Internationale Weiterbildung und Entwicklung
Deutschland
Impulsreferat: Susan Woodward
Professorin für Politikwissenschaft
The Graduate Center
City University of New York
USA
Podiumsdiskussion: Enver Hasani
Direktor
Büro für Internationale Zusammenarbeit und regionalen Dialog der Regierung Kosovos
Kosovo
Rory O'Sullivan
Ehemaliger Country Manager für Serbien-Montenegro, Bosnien-Herzogowina, ehemaliger Direktor des Gemeinsa-men Büros der Weltbank-EU für Südosteuropa
Consultant
Weltbank
Washington
Rainer Goerdeler
Unterabteilungsleiter
Asien, Südosteuropa und Afghanistan
Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ)
Deutschland
12.30 Uhr

Mittagessen

13.30 Uhr

Sitzung II:

Friedenssicherung durch die Vereinten Nationen und Friedensförderung in Afrika

  • Afrika als Kernkontinent von UN-Friedensmissionen: Wie viel Engagement ist die internationale Gemeinschaft in der Lage zu leisten?
  • Faktoren für den (Miss-)Erfolg von UN-Friedensmissionen in Afrika
  • Militärische Friedenssicherung und entwicklungspolitische Friedensförderung - zwischen multilateraler Verantwortung, internationaler Akzeptanz und nationalen Interessen
Vorsitz: Rudolf Adam
Präsident
Bundesakademie für Sicherheitspolitik (BAKS)
Deutschland
Impulsreferat: Paul Collier
Professor für Wirtschaft und Direktor
Zentrum für das Studium der afrikanischen Volkswirt-schaften (CSAE)
Oxford University
Vereinigtes Königreich
Präsentationen: Manfred Eisele
General a.D.
Ehemaliger Beigeordneter Generalsekretär
Vereinte Nationen

New York
Gudrun Grosse-Wiesmann
Unterabteilungsleiterin
Afrika und Nahost
Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ)
Deutschland
  Léonard She Okitundu
Leonard She Okitundo
Botschafter der Präsidentschaft
Demokratische Republik Kongo
15.30 Uhr Kaffeepause
16.00 Uhr

Sitzung III:

Krisenprävention und Friedenssicherung unter afrikanischer Verantwortung - regionale Friedensmissionen in Afrika

  • Zwischen Eigenverantwortung und externer Unterstützung - die Bedingungen des zivilen Wiederaufbaus im Rahmen afrikanischer Friedensmissionen
  • Militärische und zivile Fähigkeiten der Krisenprävention - sind die Gewichtungen richtig gesetzt?
  • Aufbau und externe Unterstützung afrikanischer Friedenskapazitäten
Vorsitz: Winrich Kühne
Direktor und Geschäftsführung
Zentrum für Internationale Friedenseinsätze (ZIF)
Deutschland
Präsentationen: Jean-Claude Boidin
Referatsleiter
Panafrikanische Fragen und horizontale geographische Fra-gen
Generaldirektion Entwicklung
Europäische Kommission
Brüssel
Abdoulaye Fall
Force Commander
United Nations Operation in Côte d'Ivoire (UNOCI)
Côte d'Ivoire
Sam Ibok
Direktor
Abteilung für Frieden und Sicherheit
Afrikanische Union(AU)
Addis Abeba
Diskussion
17.30 Uhr Sitzungsende
17.30 Uhr Transfer mit dem Bus zum Boot
18.30 Uhr Abendessen
. Dinner Keynote: Ursula Schäfer-Preuss
Abteilungsleiterin
Entwicklungspolitik mit Ländern und Regionen, Friedenssicherung und Vereinte Nationen
Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ)
Deutschland
22.00 Uhr Rückfahrt mit dem Bus zum Hotel

Mittwoch, 15 September 2004

9.00 Uhr

Sitzung IV:

Multilaterale Friedenssicherung und Wiederaufbau unter VN-Mandat: Das Beispiel Afghanistan

  • Enduring Freedom, ISAF und UNAMA - Zu den Bedingungen von Friedenssicherung und Wiederaufbau im Spannungsfeld unterschiedlicher Zielsetzungen
  • Der Einfluss des Mandats auf die Erfüllung ziviler Aufgaben
  • Gemeinsame Verantwortung, getrennte Verantwortlichkeiten - Regionale Wiederaufbauteams als Testfall für das Verhältnis ziviler und militärischer Akteure in Wiederaufbauprozessen? - Best practices and lessons learnt.
  • Gemeinsame strategische Planung von Friedensmissionen und Wiederaufbauprozessen - Herausforderung oder Fiktion?
Vorsitz: Hans-Joachim Daerr
Abteilungsleiter
Globale Fragen, Vereinte Nationen, Menschenrechte und Humanitäre Hilfe
Auswärtiges Amt (AA)
Deutschland
Präsentationens: Duncan Francis
Ehemaliger Befehlshaber
Provincial Reconstruction Team (PRT) in Mazar-e-Sharif, Afghanistan

Stellvertretender Stabschef J7
Permanent Joint Headquarters (PJHQ)
Vereinigtes Königreich
Jon Greenwald
Vizepräsident
International Crisis Group (ICG)
Brüssel
Hans-Joachim Preuß
Generalsekretär
Deutsche Welthungerhilfe e.V. (DWHH)
Deutschland
Ursula Schäfer-Preuss
Abteilungsleiterin
Entwicklungspolitik mit Ländern und Regionen, Friedenssicherung und Vereinte Nationen
Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit
und Entwicklung (BMZ)
Deutschland
Diskussion
10.30 Uhr Kaffeepause
11.00 Uhr Sitzung V:

Integrierte Friedensplanung (IFP)

  • Wie kann ein kohärenter Ansatz von der militärischen Friedenssicherung bis zur nachhaltigen Entwicklung gewährleistet werden?
  • Wie sehen erfolgreiche Beispiele für den Übergang von Friedenserhaltungs-/Friedenserzwingungsoperationen zu nachhaltigen Entwicklungs- und Wiederaufbaustrategien aus?
  • Wie kann die komplementäre Zusammenarbeit in den VN (DPKO, UNDP, GS etc.) verbessert werden? Welchen Beitrag kann Deutschland hier leisten?
  • Wie verändern sich die Anforderungen an internationale und regionale Akteure, wie z.B. die VN, EU, AU, ECOWAS, IFIs bei der Planung und Finanzierung von Friedensmissionen?
  • Wie sehen internationale Verhaltenskodizes für die entwicklungspolitisch-militärische Zusammenarbeit aus?
  • Wie sollen bilaterale Beiträge zum IFP koordiniert werden?
Vorsitz: Adolf Kloke-Lesch
Unterabteilungsleiter
Frieden und Demokratie, Menschenrechte, Vereinte Nationen
Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ)
Deutschland
Präsentationen: Eckehard Fricke
Geschäftsführer
EIRENE Internationaler Christlicher Friedensdienst e.V.
Ziviler Friedensdienst (ZFD)
Deutschland
  Ibrahim Gambari
Stellvertreter des UN-Generalsekretärs
Sonderbeauftragter für Afrika
Vereinte Nationen
New York
Ron Keller
Abteilungsleiter
DG Entwicklungszusammenarbeit
Außenministerium
Niederlande
Pierre-Richard Kohn
Stellvertretender Direktor
Direktorat militärische und verteidigungspolitische Zusam-menarbeit
Außenministerium
Frankreich
Michael Matthiessen
Direktor
Ziviles Krisenmanagement
Außenwirtschaftsbeziehungen, Gemeinsame Außen- und Sicherheitspolitik (GASP)
Rat der Europäischen Union
Brüssel
Discussion
13.00 Uhr Schlusswort: Adolf Kloke-Lesch
Unterabteilungsleiter
Frieden und Demokratie, Menschenrechte, Vereinte Nationen
Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ)
Deutschland
13.15 Uhr Arna Hartmann
Leiterin
Entwicklungspolitisches Forum
InWEnt - Internationale Weiterbildung und Entwicklung
Deutschland
Mittagessen
Ende des Politikdialogs

 
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