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After the quake: For the moment many find shelter in refugee camps ©picture-alliance/dpa

After the quake: For the moment many find shelter in refugee camps ©picture-alliance/dpa

[ Haiti ]

Gefährliche Flüchtlingslager

Neun Monate nach dem verheerenden Erdbeben vom 12. Januar 2010 kommt der Wiederaufbau in Haiti kaum voran. Viele Menschen leben immer noch in Flüchtlingslagern. Besonders für vie­le Frauen sind das gefährliche Orte – denn Vergewaltigungen werden immer häufiger. Und die Opfer sind oft nicht mal volljährig. »» weiterlesen

[ Journalismus ]

Über Desaster schreiben

Natur- und Industriekatastrophen sind in der Regel Gegenstand der aktuellen Medienberichterstattung. Redaktionen können aber mehr tun, als nur über das Schicksal der Betroffenen zu berichten. Sie sollten für drohende Gefahren sensibilisieren, vor Risiken warnen und über Technologien berichten, die Katastrophen vorbeugen helfen. [ Von Christina Kamlage und Dirk Asendorpf ] »» weiterlesen

[ Interview ]

„Demokratie hat in Ruanda keine Chance“

Im August wurde Ruandas Präsident Paul Kagame mit überwiegender Mehrheit wiedergewählt. Ernstzunehmende Herausforderer gab es nicht – die drei zugelassenen Gegenkandidaten hat­ten Kagame bei der vorigen Wahl noch unterstützt. Peter Molt, der das Land seit langem kennt, sprach mit E+Z-Redakteurin Claudia Isabel Rittel. »» weiterlesen

[ Banken ]

Grünes Wachstum für Südosteuropa

Öffentlich-private Partnerschaften haben sich bei der Finanzierung von Mikro-, kleinen und mittleren Unternehmen bewährt. Deshalb werden sie nun in weiteren Bereichen angewendet – vor allem um Energieeffizienzmaßnahmen und erneuerbare Energien zu fördern. Als ersten Finanztopf dieser Art hat die KfW Entwick­lungsbank zusammen mit der Europäischen Investitionsbank (EIB) den „Green for Growth Fund, Southeast Europe“ (GGF) für Südosteuropa gestartet. [ Von Lloyd Stevens und Luke Franson ] »» weiterlesen

[ Interview ]

Langfristige Risiken für die Nahrungssicherheit

Nur zwei Jahre nach der Ernährungskrise 2008, die in Entwick­lungsländern zu Hunger und Unruhen führte, ziehen die Getreidepreise erneut stark an. Geraten die Lebensmittelmärkte aus dem Gleichgewicht? Claire Schaffnit-Chatterjee von Deutsche Bank Research erklärt, wieso uns Nahrungsknappheit zukünftig noch häufiger treffen könnte – wenn wir nicht Produktion, Vertrieb und Konsum umgestalten. [ Interview mit Claire Schaffnit-Chatterjee ] »» weiterlesen

[ Afghanistan ]

Parlamentarierinnen uneins

Mangelnde Geschlossenheit der af­gha­nischen Parlamentarierinnen verhindert eine frauenpolitische Agenda im Land. Dabei wären Vernetzung und Austausch für sie besonders wichtig, um politischen Einfluss zu gewinnen, argumentiert eine neue Studie der Heinrich-Böll-Stiftung. »» weiterlesen

[ Umwelt ]

„Die Verantwortung unserer Generation“

Klimawandel und sinkende Biodiversität gehen Hand in Hand. Sie treffen arme Länder besonders hart. UNEP-Chef Achim Steiner erörtert im Interview ihre Wechselwirkung und betont, dass schnell gehandelt werden muss. [ Interview mit Achim Steiner ] »» weiterlesen

[ Kommentar ]

Die Armee darf nicht zu viel tun

Das pakistanische Militär baut die öffentliche Infrastruktur in Regionen wieder auf, in denen sie Aufständische besiegt hat. Ihr Engagement kann dem Kapazitätsaufbau ziviler Behörden im Weg stehen. [ Von Mohammad Ali Khan ] »» weiterlesen

[ Klimaverhandlungen ]

Bestandsaufnahme des Adaptation Fund

Ein wichtiger Aspekt des Kyoto-Protokolls ist die Einrichtung eines Fonds, der arme Länder bei der Anpassung an den Klimawandel unterstützen soll. Obwohl der Adaptation Fund seine Arbeit aufgenommen hat, ist seine Zukunft unklar. Wenn die reichen Nationen sich nicht auf CO2-Reduktionsziele über 2012 hinaus festlegen, müssen neue Finanzierungsquellen gefunden werden. [ Von Sven Harmeling und Alpha Oumar Kaloga ] »» weiterlesen

[ Kommentar ]

Paradox der Armutsbekämpfung

Der UN Gipfel zur Bewertung des Fortschritts bezüglich der Millenniumsentwicklungsziele (MDGs) wird alle Regierungen unter Rechtfertigungsdruck setzen. Mittlerweile wird wieder deutlich, dass wirtschaftlicher Erfolg in manchen Regionen Armutsprobleme in anderen verschärfen kann. [ Von Hans Dembowski ] »» weiterlesen

[ Volkswirtschaftslehre ]

Mit Gewinn aus der Krise

Die globale Krise hat auch die Wirtschaftswissenschaften erreicht. In der allgemeinen Suche nach tragfähigen Ordnungsmodellen eröffnet sich die Chance, neue Ideen in die wirtschaftspolitische Debatte einzubringen. Entwicklungsökonomen – und mit ihnen die internationale Entwicklungszusammenarbeit – könnten aufgrund ihrer ausgesprochenen Krisenkompetenz am Ende zu den Gewinnern zählen. [ Von André Lieber ] »» weiterlesen

[ Klimawandel ]

Vater Staat für Mutter Erde

Brasilien arbeitet an einer nationalen Gesetzgebung, um ausländischen Investoren die Teilhabe an lokalen Maßnahmen zum Regenwaldschutz zu ermöglichen. Die Forstpolitik ist in hohem Maße klimarelevant. Beim Gipfel in Cancún will Brasilien das Konzept der Weltöffentlichkeit präsentieren. [ Von Juliana Radler de Aquino ] »» weiterlesen

[ Kommunalfinanzen ]

Die richtige Balance

Benin hat einen vertikalen Finanzausgleich und eine neue kommunale Steuer eingeführt. Beide Innovationen haben in Afrika Vorbildcharakter. Benin muss nun kommunale Einnahmen mit staatlichen Zuwendungen und Geberbeiträgen sinnvoll austarieren. [ Von Ulrich Nitschke und Tim Auracher ] »» weiterlesen

[ Soziale Sicherung ]

Wege aus der Altersarmut

Die globale Wirtschafts- und Finanzkrise hat die Debatte um soziale Sicherung in Entwicklungsländern neu entfacht. Gerade der Alterssicherung kommt dabei eine besondere Bedeutung zu. Die Menschen werden immer älter, auch in Entwicklungsländern – ein neues Phänomen, das neue Herausforderungen mit sich bringt. [ Von Matthias Meißner ] »» weiterlesen

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Nr. 07/08 2010, 51. Jahrgang, Juli/August 2010

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