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Bitte beachten Sie, dass sich ein großer Teil der Aussagen über Teilnahmevoraussetzungen auf die Programme von Inwent beziehen. Die Informations- und Beratungsstelle IBS berät jedoch, im Auftrag des Bundesbildungsministeriums (BMBF), auch über die Angebote vieler anderer Organisationen. Bitte sprechen Sie uns gerne mit Ihrem individuellen Vorhaben an - kontaktieren Sie uns über unsere Serviceline 0228/4460-1123 oder die Kontaktformulare auf unserer Internetseite, so dass wir gemeinsam versuchen können, das passende Angebot für Sie zu finden. VIELEN DANK!
Inwent vermittelt keine Praktika oder Arbeitsaufenthalte im Ausland. Durch die eigenständige Suche hat jeder die Möglichkeit, einen Praktikumsplatz zu wählen, der den individuellen Vorstellungen und Bedürfnissen entspricht. Auch wenn man sich für ein Praktikum im Rahmen eines Programms entscheidet, sucht man sich das Praktikum in der Regel selbst. Über solche Programme informiert die IBS in ihrer Broschüre "Weiterbildung ohne Grenzen". Die Broschüre listet über 170 Angebote zur beruflichen Auslandsqualifizierung von mehr als 70 Organisationen auf. Die Publikation richtet sich an Berufstätige aus dem akademischen und nicht-akademischen Bereich, an Auszubildende, Studierende und Absolventen. Das Programmspektrum reicht von einem Praktikum in Europa über einen Work-and-study Aufenthalt in den USA bis hin zu einer Praxiserfahrung in Fernost oder Lateinamerika. Die Broschüre ist bestellbar bei der Informations- und Beratungsstelle IBS. Auf den Internetseiten der Informations- und Beratungsstelle IBS findet man eine Auswahl an nützlichen Internetadressen und anderen Links zum Thema Praktikum. Umfangreiche Informationen bietet auch die Broschüre "Wege ins Auslandspraktikum", die man als PDF-Dokument auf dem Internetportal rausvonzuhaus.de findet und herunterladen kann.
Auf der Homepage der Zentralen Auslands- und Fachvermittlung (ZAV) finden sich ebenfalls zahlreiche Angebote im Bereich Auslandspraktikum und Jobs weltweit.
Leider nein. Wir sind der Meinung, dass die Vorbereitung auf einen Auslandsaufenthalt zu Ihrem Verantwortungsbereich gehört. Aus diesem Grund stellen wir keine Firmenlisten zur Verfügung. Firmenlisten sind unter anderem bei Vertretungen Deutscher Auslandshandelskammern erhältlich, deren weltweite Niederlassungen Sie im Internet finden.
Grundsätzlich gibt es Fördermöglichkeiten für Berufstätige, Studierende, Auszubildende und Fachleute der Berufsbildung. Zu den einzelnen Fachbereichen geben wir Ihnen in der IBS gerne genauer Auskunft und sind weiterhin bemüht, Ihnen weiterzuhelfen, wenn eine Teilnahme an unseren Programmen für Ihre berufliche Ausrichtung oder Ihr Vorhaben nicht in Frage kommt.
Das ASA-Programm von Inwent fördert Arbeits- und Studienaufenthalte für Studierende und junge Berufstätige in Afrika, Asien, Lateinamerika und Südosteuropa. Die Finanzierung im Rahmen eines Teilstipendiums für drei Monate beinhaltet Flugkosten, Versicherungen, Vorbereitungskosten und Zuschüsse zu Sprachkursen. Ferner lohnt ein Blick in die Broschüre "Weiterbildung ohne Grenzen", die die IBS jährlich in aktualisierter Auflage editiert. Sie führt neben Inwent 70 weitere Organisationen, Institutionen und Weiterbildungseinrichtungen auf, die unter anderem Programme im lateinamerikanischen Raum anbieten. Infos gibt es auch in der Programmdatenbank der Informations- und Beratungsstelle IBS.
Ja, es gibt spezielle Weiterbildungsprogramme für Handwerker. Die Association ouvriere des Compagnons du Devoir Deutschland bieten weltweit berufliche Weiterbildung an (vor allem aber in England, Frankreich, Italien, Kanada, Österreich, Rumänien, der Schweiz und Spanien).
Nach Japan führt das Deutsch-Japanische Austauschprogramm junge Berufstätige, auch aus Handwerksberufen. Informationen erteilt das Japanisch-Deutsche Zentrum Berlin.
Das SESAM-Mobilitätsprogramm bietet Handwerksgesellen und -meistern 26-wöchige Praktika in 25 EU-Mitgliedsstaaten sowie Island, Norwegen, Liechtenstein, Schweiz und der Türkei an. Auskunft erteilt die Sequa gGmbH.
Handwerker, die in der Denkmalpflege oder Restaurierung beschäftigt sind, haben die Möglichkeit, sich in Italien fortzubilden. Das BMBF-Stipendienprogramm Thiene bietet für 3 Monate Kurse zur praktischen und theoretischen Weiterbildung an. Weitere Informationen erteilt der Zentralverband des Deutschen Handwerks.
Mobilitätsprogramme und Praxisaufenthalte für handwerkliche Auszubildende und Gesellen bietet ebenfalls die Handwerkskammer Lüneburg-Stade.
Inwent fördert im Auftrag des Bundesministeriums für Bildung und Forschung im Rahmen der bilateralen Austauschprogramme, Austauschpartnerschaften zwischen deutschen Einrichtungen der beruflichen Bildung und Einrichtungen in Frankreich, Großbritannien den Niederlanden und Norwegen. Angesprochen sind Auszubildende, betriebliche Ausbilder und Ausbildungspersonal in über- und außerbetrieblichen Ausbildungsstätten.
Die angesprochenen Programme sind auch in der Broschüre "Weiterbildung ohne Grenzen" beschrieben, die über das Internet bei der Informations- und Beratungsstelle IBS bestellt werden kann.
Der Großteil der Programme richtet sich an Einzelinteressenten. Daneben gibt es sowohl für Auszubildende (hier erfolgt die Beantragung von Fördermitteln durch den ausbildenden Betrieb) als auch für Berufstätige der Berufsbildung Austauschprogramme. Eine Sammlung dieser Programme finden Sie auf den Seiten der Inwent gGmbH.
Einige unserer Programme richten sich an Studenten:
- das Praxissemester für Studierende wirtschaftlicher und technischer Fachrichtungen an Fachhochschulen
- die Praxisphase für Studierende an Berufsakademien aus Fachbereichen der Wirtschaft und Technik
- Praxisqualifizierung für Hochschulstudenten wirtschaftlicher, technischer und kombinierter Studiengänge in Asien
- Arbeits- und Studienaufenthalte (ASA) für Studierende im Rahmen entwicklungspolitischer Projekte in Afrika, Asien, Lateinamerika
- Career Training in den USA für Studierende in kaufmännischen, technischen und naturwissenschaftlichen Studiengängen
- Work/ Study-Programme in den USA mit verschiedenen Inhalten
Die unserer Gesellschaft zur Verfügung stehenden Fördermittel sind zweckgebunden und können nur im Rahmen unserer Programme verwendet werden. Die Vergabe von Studien-, Promotions- oder Forschungsstipendien ist uns daher leider nicht möglich.
Bitte wenden Sie sich hierfür an den Deutschen Akademischen Austausch Dienst (DAAD), Kennedyallee 50, 53175 Bonn, Tel.: 0228/88 2-0 oder das Akademische Auslandsamt Ihrer Hochschule.
Ja, denn die von Inwent geförderten Programme sehen in Ihrem Interesse sowie in dem des Heimat-/ Gastlandes eine berufsbezogene Zusatz- und Weiterqualifizierung vor.
Bei den meisten Programmen werden gute bis sehr gute Sprachkenntnisse verlangt. Zur Überprüfung Ihrer Kenntnisse sollten Sie sich die Frage stellen, ob Ihre Sprachkenntnisse ausreichen, in einer Fremdsprache Ihren Beruf auszuüben. Bei einigen Programmen ist auch ein einmonatiger Sprachkurs vorgesehen; Einzelheiten finden Sie in den jeweiligen Programmbeschreibungen in unserer Datenbank bei der Informations- und Beratungsstelle IBS
Die Bewerbung auf mehrere Programme ist nicht möglich. Sollten Sie sich nicht sicher sein, welches Programm für Sie das richtige ist, wenden Sie sich an die Informations- und Beratungsstelle, per Telefon: 0228/4460-1123, oder online bei der Informations- und Beratungsstelle IBS, über die entsprechenden Kontaktformulare, dort wird man Sie gern beraten.
Aufgrund der Unterschiedlichkeit der Struktur, des Finanzvolumens und der Bewerberanzahl unserer ca. 25 verschiedenen Programme ist es kaum möglich, hier eine allgemein gültige Aussage zu treffen. Die jeweiligen Programmbetreuer geben Ihnen gerne individuelle Auskünfte.
Inwent kann bei der Beschaffung der Arbeitserlaubnis nur im Rahmen ihrer Programme behilflich sein. Mit einigen Ländern (z.B. USA, Japan) hat sie über ihre dortigen Partnerorganisationen die Möglichkeit zur vereinfachten Visa- Beschaffung; Einzelheiten finden Sie in den jeweiligen Programmbeschreibungen. Bei Aufenthalten in Ländern, mit denen die Inwent kein Sonderabkommen hat, ist oft eine Teilnahmebescheinigung der Inwent für die Beantragung des Visums hilfreich.
In jedem Fall sollten Sie eine Auslandskrankenversicherung abschließen. Informationen und umfassende Merkblätter rund um das Thema Versicherungen im Ausland erhalten Sie sowohl für befristete als auch für unbefristete Aufenthalte bei der "Deutschen Verbindungsstelle Krankenversicherung Ausland". Außerdem kann es sinnvoll sein sich freiwillig in der Arbeitslosenversicherung weiter zu versichern. Informationen erhalten Sie bei der Bundesagentur für Arbeit.
Bei der Informations- und Beratungsstelle IBS sind Informationslisten zu verschiedenen Organisationen und für verschiedene Zielgruppen erhältlich. Aussagen zu Qualität und Seriosität können wir nicht treffen. Hierfür gibt es aber die Gütegemeinschaft Au pair e.V.
Diese Frage muss, was die meisten Programme betrifft, zunächst mit "Nein" beantwortet werden. Neben der beruflich-praktischen Erfahrung sollen bestimmte Persönlichkeitsmerkmale wie z.B. die soziale Kompetenz erweitert werden. Schon um den Erfolg einer persönlichen Auseinandersetzung mit einer fremden Kultur, oder auch die nachhaltige Aneignung sprachlicher Umgangsformen des Gastlandes zu sichern, ist die alleinige Ausreise sozusagen Bedingung. Sollten Sie familiäre Verpflichtungen haben, die es Ihnen unmöglich machen, alleine auszureisen, schildern Sie uns bitte den Sachverhalt und wir werden uns bemühen, eine gemeinsame Lösung zu finden.
Das Europäische Parlament beispielsweise bietet ein Programm für Menschen mit Behinderungen an. Teilnehmervoraussetzungen sind ein abgeschlossenes Hochschulstudium oder eine abgeschlossene Berufsausbildung. Das fünfmonatige Praktikum findet innerhalb des Generalsekretariats des Europäischen Parlaments in Luxemburg statt. Die Teilnehmer erhalten eine monatliche Vergütung.
Nicht für jeden Auslandsaufenthalt bietet Inwent solche Maßnahmen an.
Unsere Förderprogramme beinhalten jedoch häufig dem Auslandsaufenthalt vorangehende Vorbereitungsseminare, wie Sie den jeweiligen Programmbeschreibungen entnehmen können. Andernfalls geben Ihnen die Programmbetreuer gerne Auskunft.
In unserem Trainingszentrum in Bad Honnef bereiten sich Fach- und Führungskräfte der deutschen Entwicklungszusammenarbeit aber auch der Internationalen Zusammenarbeit auf Auslandsaufenthalte vor. In praxisorientierten Seminaren und Workshops vermittelt die Vorbereitungsstätte für Entwicklungszusammenarbeit (V-EZ) wichtige Grundlagen der deutschen Entwicklungszusammenarbeit und der Internationalen Zusammenarbeit. Ausführliche Informationen hierzu erhalten Sie bei der Vorbereitungsstätte für Entwicklungszusammenarbeit.
Der Europass Mobilität stellt eine ausführliche und europaweit anerkannte Dokumentation der Auslandserfahrung dar. Das Dokument wird von Arbeitgebern geschätzt, denn es beschreibt die Lernerfahrungen im Ausland objektiv und glaubwürdig und erleichtert die Vergleichbarkeit von Qualifikationen im In- und Ausland. Der Europass Mobilität ist nicht nur für Praktika, sondern für alle Lernaufenthalte im Ausland anwendbar. Beantragen kann den Europass die entsendende oder aufnehmende Stelle.