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Der beste Zeitpunkt für ein Auslandspraktikum ist nicht nur von der persönlichen Planung abhängig. Weitere Faktoren spielen eine entscheidende Rolle. Zum Beispiel das Alter: Wer noch nicht volljährig ist, wird möglicherweise schon aus rechtlichen Gründen Schwierigkeiten haben, ein Praktikum im Ausland zu bekommen. Ausschlaggebend für den richtigen Zeitpunkt ist auch der Ausbildungsstand: Wenn man gerade erst die Schule abgeschlossen hat, sind die Chancen geringer, denn Schulabsolventen fehlt es an Qualifikationen und Erfahrungen im Arbeitsleben, die die meisten Praktika-Anbieter voraussetzen. Aber es gibt auch spezielle Programme für Schüler: Das Deutsch-Französische Jugendwerk zum Beispiel richtet sich mit seinem Programm „Ferienjob/Job in der Partnerstadt“ an Gymnasiasten ab 16 Jahre, die ein Praktikum im Frankreich absolvieren oder dort in den Ferien jobben möchten. Altersbeschränkungen spielen übrigens auch „nach oben“ eine Rolle, zumindest wenn man an einem Programm teilnimmt. Einige dieser Angebote berücksichtigen nur Bewerber bis 25 oder 30 Jahre.
Wer frisch von der Schule kommt, kann zum Beispiel im Rahmen einer Sprachreise oder eines Workcamps erste internationale Erfahrungen sammeln und seine Fremdsprachenkenntnisse vertiefen - das macht sich dann später auch gut bei der Bewerbung um ein Auslandspraktikum. Für die Zeit zwischen Schulabschluss und Ausbildung / Studium bieten sich vor allem Au-Pair-Programme, Freiwilligendienste bzw. soziale Dienste und Workcamps an. Zusätzlich gibt es Möglichkeiten, im Ausland zu jobben.
Auf dieser Seite haben wir verschiedene Internetadressen zusammengestellt, unter denen Schüler Informationen zu den verschiedenen Möglichkeiten finden können, ins Ausland zu gehen. Für Fragen stehen wir, die IBS, aber auch gerne telefonisch oder per E-Mail bereit.
Ein Austauschjahr im Ausland zu verbringen ist teuer und nicht jeder kann sich die oft sehr hohen Kosten leisten. Daher bieten einige Organisationen Stipendien unterschiedlicher Höhe an. Allerdings ist die Anzahl der Stipendien sehr begrenzt und man muss unterschiedliche Voraussetzungen erfüllen, um sich bewerben zu können.
Speziell für ganzjährige Aufenthalte in den USA werden durch das Parlamentarische Patenschaftsprogramm PPP des Deutschen Bundestages und des Kongresses der USA bundesweit jährlich 350 Stipendien vergeben. Auch der Deutsche Fachverband High School e.V. vergibt Stipendien für USA Aufenthalte (s.a. unter „Ratgeber“).
Zur Finanzierung des Auslandsaufenthaltes besteht auch die Möglichkeit, Bafög zu beantragen. Nähere Informationen dazu sowie Antragsformulare findet man auf den Seiten des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF).
Das deutsche Youth for Understanding Komitee e.V (YFU) hat eine Stipendien-Übersicht für verschiedene Zielgruppen zusammengestellt.
Die Aktion Bildungsinformation e.V. (ABI) hat zum Thema Schuljahresaufenthalte im Ausland zwei praktische Ratgeber zusammengestellt. Diese enthalten wichtige Ratschläge und Hinweise zur Wahl des richtigen Anbieters und geben Informationen zu allen Themen, die für jeden, der einen Schulbesuch im Ausland plant, von Interesse sind. Zur Bestellung der Bücher „Schuljahres - Aufenthalte in USA“ und „Schulbesuch weltweit: Australien, Kanada, Neuseeland und andere Länder“ und für weitere interessante Informationen und Tipps wenden Sie sich bitte direkt an ABI.
Auch der Deutsche Fachverband High School e.V. (DFH) hat einen „High School Ratgeber“ erstellt. Dieser kann auf der Homepage des DFH als PDF Datei heruntergeladen werden. Außerdem vergibt der DFH auch Stipendien für USA Aufenthalte. Für weitere Informationen zu den Stipendien und für andere nützliche Tipps wenden Sie sich bitte an den DFH.