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Wer in einer globalen Welt agieren will, muss handlungsfähig sein, muss verstehen und Perspektiven wechseln, eigene Werte und eigenes Tun kritisch beurteilen können. Daher vermittelt Inwent entwicklungspolitische Themen in der deutschen Gesellschaft und verankert den Leitgedanken des weltweiten Lernens in den Bildungssystemen.
Inwent bereitet die Akteure von morgen schon heute vor. Wir sensibilisieren die Öffentlichkeit für entwicklungspolitisch relevante Themen und betonen die Bedeutung einer partnerschaftlichen Zusammenarbeit mit Entwicklungs- und Transformationsländern. Darüber hinaus unterstützen wir den Nachwuchs in Deutschland, sich zu engagieren, sich vor Ort für Eine Welt einzusetzen und globale Netzwerke für eine nachhaltige Entwicklung zu bilden.
Unsere entwicklungspolitische Bildungsarbeit hat viele Facetten: Der Ch@t der Welten beispielsweise oder der Schulwettbewerb des Bundespräsidenten verankern weltweites Lernen in den Schulen. Denn nichts fördert das Lernen mehr als eigene Anschauung und Erfahrung. Darauf gründet auch der Erfolg von Programmen wie ASA. Das ASA-Programm bietet Studierenden und jungen Berufstätigen die Möglichkeit, persönliche Erfahrungen in Deutschland und weltweit zu sammeln, und geht dabei immer wieder neue Wege. Ein weiteres Programm ist der entwicklungspolitische Schulaustausch ENSA. Es fördert Austauschprojekte zwischen deutschen Schulen und Schulen in den Partnerländern.
Das Weiterbildungsprogramm Entwicklungsbezogene Bildung in Deutschland (EBD) richtet sich neben Akteuren der Zivilgesellschaft an Vertreter/innen der Wirtschaft, der öffentlichen Hand und Politik sowie der Medien. Eine wichtige Rolle spielt dabei die Vermittlung des Leitbildes "Nachhaltigkeit und Zukunftssicherung". Wir informieren und beraten Unternehmen, Handwerk und Berufliche Bildung und bieten die Plattform für Diskussion mit Experten, auch aus Entwicklungs- und Transformationsländern. Für Journalisten/innen und Medienvertreter/innen bietet Inwent Programme an, die darauf hinwirken, Vorurteile und Fremdenfeindlichkeit abzubauen und eine differenzierte, ausgewogene und faire Berichterstattung zu verwirklichen. Für die Bundeswehr bieten wir darüber hinaus Trainings zum Erwerb interkultureller Kompetenzen an und fördern die Diskussion über die Hintergründe und Ursachen von Konflikten.
Unsere Angebote zur entwicklungsbezogenen Bildung sind so konzipiert, dass sie Wissen vermitteln, Engagement fördern und Handlungsmöglichkeiten aufzeigen. Damit leisten wir einen Beitrag zur Umsetzung der Millenniumsentwicklungsziele (Millennium Development Goals, MDG) der Vereinten Nationen.