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Deutschland kann in der entwicklungspolitischen Zusammenarbeit nur erfolgreich sein, wenn es im eigenen Land eine breite Unterstützung für die Ziele gewinnt. Daher setzt sich Inwent in Deutschland dafür ein, dass die Bevölkerung und insbesondere Jugendliche globale Zusammenhänge verstehen lernen und an einer gerechten Globalisierung mitwirken können.
Entwicklungspolitische Bildungsarbeit ist einer unserer Beiträge, die politischen Ziele der Bundesregierung in der internationalen Zusammenarbeit umzusetzen. Sie hat viele Facetten: Der Ch@t der Welten beispielsweise oder der Schulwettbewerb des Bundespräsidenten verankern weltweites Lernen in den Schulen. Denn nichts fördert das Lernen mehr als eigene Anschauung und Erfahrung. Darauf gründet auch der Erfolg von Programmen wie ASA. Das ASA-Programm bietet Studierenden und jungen Berufstätigen die Möglichkeit, persönliche Erfahrungen in Deutschland und weltweit zu sammeln und geht dabei immer wieder neue Wege. Ein weiteres Programm ist der entwicklungspolitische Schulaustausch ENSA. Es fördert Austauschprojekte zwischen deutschen Schulen und Schulen in den Partnerländern.
Inwent unterstützt über die Servicestelle Kommunen in der Einen Welt kommunale Partnerschaften, die staatliche und nichtstaatliche Entwicklungszusammenarbeit wirkungsvoll ergänzen. Die Herausforderungen an Kommunen sind oft die gleichen, wenn es um Wasserversorgung oder Abfallentsorgung, um Stadtentwicklung oder Verwaltung geht. Deshalb birgt gerade diese Zusammenarbeit auf kommunaler Ebene viele Chancen, von den Fähigkeiten und Erfahrungen des anderen zu lernen und zu profitieren. Mit ihrem Engagement beim Fairen Handel können die Kommunen einen wichtigen Beitrag zu einer gerechteren Handelsordnung leisten und zugleich ihr entwicklungspolitisches Profil stärken.
Da wir mit unseren Regionalen Zentren in 14 Bundesländern vertreten sind, können wir direkt auf den Bedarf von Ländern und Kommunen eingehen und stehen vor Ort mit Gesprächspartnern zur Verfügung. Die Regionalen Zentren sind Anlaufstellen für Kommunalverwaltungen und Firmen, für Medien und Entscheidungsträger, für ehrenamtlich Tätige und interessierte Einzelne.
Arbeitserfahrung im Ausland ist heute eine zentrale Voraussetzung für viele Jobs. Mit unseren Fortbildungsprogrammen können Teilnehmer/innen aus Deutschland Auslandserfahrung sammeln und sich fachlich wie interkulturell weiterbilden. Die Informations- und Beratungsstelle zur beruflichen Aus- und Weiterbildung im Ausland (IBS) berät in Fragen zur beruflichen Weiterbildung im Ausland – von der Programmauswahl über die Finanzierung bis zur Vorbereitung auf den Auslandsaufenthalt. Die IBS informiert über Programme von deutschen und internationalen Organisationen zur praxisorientierten Auslandsqualifizierung für junge Fach- und Führungskräfte aus Deutschland. Die Datenbank "Weiterbildung ohne Grenzen" enthält rund 170 Angebote von mehr als 60 Anbietern. Eine Suchmaschine hilft dabei, das passende Programm zu finden.