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Wer in einer globalen Welt aktiv und erfolgreich sein und gleichzeitig die eigene berufliche Zukunft mit gesellschaftspolitischem Engagement verbinden will, der braucht mehr als nur Auslandserfahrung. Das entwicklungspolitische Lern- und Qualifizierungsprogramm von Inwent bietet genau jene Kombination von beruflicher Erfahrung und entwicklungspolitischem Lernen, die für die Gestaltung einer gerechteren Globalisierung auch durch das eigene berufliche Tun vonnöten ist.
Globales Lernen heißt das Stichwort, dem sich das ASA-Programm von Inwent verschrieben hat. Seit inzwischen 50 Jahren unterstützt ASA junge Nachwuchskräfte dabei, sich langfristig und wirksam in Wirtschaft und Gesellschaft in Deutschland und Europa für eine global nachhaltige Entwicklung zu engagieren.
Jedes Jahr werden aus einer Vielzahl von Bewerber/innen rund 250 Stipendiat/innen ausgewählt, die das ASA-Qualifizierungsprogramm durchlaufen. Das Programm richtet sich an junge Studierende und Berufstätige zwischen 21 und 30 Jahren. ASA vermittelt ihnen im ASA-Lernzyklus Wissen über globale Zusammenhänge.
In speziellen Seminaren machen sich die Teilnehmer/innen mit globalen Zusammenhängen und interkulturelle Kommunikation vertraut, sie schule ihre Konflikt- und ihre Teamfähigkeit. Während dieser Zeit bereiten sie sich auch auf die Praxisphase und die Zusammenarbeit mit der Partnerorganisation im Gastland vor.
Anschließend verbringen sie drei Monate in einem Projekt in Afrika, Asien, Lateinamerika oder Südosteuropa und erfahren dort andere Lebenswelten. Nach ihrer Rückkehr setzen sich die Stipendiaten mit ihren Erfahrungen auseinander. Sie reflektieren ihre Erlebnisse und machen sich mit Methoden und Möglichkeiten vertraut, die im Ausland gewonnenen Erfahrungen im eigenen persönlichen und beruflichen Umfeld weiter zu geben und sich in der entwicklungspolitischen Bildungsarbeit zu engagieren.
Unterstützt werden sie dabei von einem aktiven ASA-Netzwerk, in dem sich unsere Alumni zusammengeschlossen haben. Das Netzwerk bietet allen ehemaligen Teilnehmenden die Möglichkeit, entsprechend ihren Interessen weiter aktiv zu bleiben – in Arbeitsgruppen, Regionalgruppen oder Gremien – und sich weiter zu qualifizieren.