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Afghanistan![]() Seite 5: Praktische Hinweise |
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![]() Das Minarett von Jam (ghoridisch, 1200 n. Chr.) |
Die meisten Besucher Afghanistans, NGO-Aktivisten, Geschäftsleute wie auch die wenigen Touristen im engeren Sinne, reisen per Flugzeug über die Hauptstadt Kabul ein; von der Anreise über Land wird gegenwärtig noch aus Sicherheitsgründen abgeraten (vgl. auch die Warnhinweise des Auswärtigen Amtes zu Afghanistan). Einen guten Einstieg in die Stadt Kabul bietet Kabul Caravan, ungeachtet des Namens finden sich dort aber auch Informationen zu anderen afghanischen Städten wie Mazar-e Sharif, Bamiyan, Herat, Jalalabad, und Kandahar, jeweils mit ausführlichen praktischen Hinweisen zu Hotels, Restaurants und Verkehrsverbindungen. The Survival Guide to Kabul hält über für ausländische Reisende relevante Entwicklungen in der Stadt auf dem Laufenden. Nicht allzuschwer zu erreichen (Inlandsflug von Kabul aus) und vor allem unter kunsthistorischen Gesichtspunkten sehenswert ist Herat, das einmal das "Florenz des Ostens" genannt wurde. Eine umfangreiche, auch für "Touristen" interessante Beschreibung hat Norbert Ratzke auf seiner "Wüstenfuchs"-Seite ins Netz gestellt. Unter den interessanten Reisezielen außerhalb der größeren Städte sind gegenwärtig vor allem - auch nach ihrer weitgehenden Zerstörung durch die Taliban - die vorislamischen (buddhistischen) Stätten um Bamiyan und die 75 km (eine halbe Tagesreise mit dem Bus) westlich gelegenen Seen von Band-e Amir zu nennen; der Besuch entlegenerer Sehenswürdigkeiten wie etwa des Minarettes von Jam ist gegenwärtig wegen der unsicheren Lage vor Ort noch nicht zu empfehlen, von Reisen die paschtunischen Süd- und Ostprovinzen wird wegen des seit 2005 stark gestiegenen Risikos von Bomben- und Selbstmordattentaten dringend abgeraten! Relativ sicher sind hingegen die Nordprovinzen mit ihren sehenswerten alten Städten wie Mazar-e Sharif, Balkh und Tashkurghan; generell gilt, dass Nebenstrecken im Hinblick auf Terroranschläge und Raubüberfälle nicht unsicherer sind als die Hauptstraßen, allerdings besteht dort teilweilse noch Gefahr durch unentschärfte Minen, so dass vorherige Abklärung der Minensituation unbedingt zu empfehlen ist. Orte, die als bevorzugter Aufenthaltsort von Ausländern (z. B. Restaurants in der Kabuler Neustadt) bekannt sind, unterliegen grundsätzlich einer höheren Gefährdung als hauptsächlich von Einheimischen frequentierte Plätze - wo allerdings verstärkt auf kulturell angepasstes Verhalten zu achten ist! Über Gesundheitsrisiken bei Reisen nach Afghanistan informiert die Afghanistanseite von www.fit-for-travel.de. Die afghanische Fluggesellschaft Ariana Airlines fliegt einmal, zukünftig auch zweimal wöchentlich von Frankfurt/Main aus Kabul an; der Flugverkehr innerhalb Afghanistans wird von mehreren Inlandsgesellschaften betrieben, darunter die staatliche Bakhtar Airlines und die private Kam Air. Die Botschaft der Bundesrepublik Deutschland in Kabul ist ebenfalls mit einer Internetseite vertreten. ![]() Herat: Moscheebauhütte |
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Letzte Änderung 01.04.2008. Copyright © 1998 - 2008, InWEnt gGmbH
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