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Benin
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1.1 Übersichtskarten, weitere Karten
Benin in Westafrika
Benin Landsat Satellitenbild
Benin in den Landesfarben
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1.1.1 Landeskarten, politisch und topographisch
© University of Texas 1991
© Heldmann 2002
1.1.2 Andere thematische KartenHier finden Sie einen interaktiven
Atlas von Benin Ein anderes Landsat Satellitenbild ist auf dieser Seite zu finden. Weitere thematische Karten und ein Satellitenbild
Benins finden Sie im FAO
Länderprofil Benin Hier gibt es eine weitere politische Karte von Benin (vor der administrativen Neugliederung von 2002) |
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1.2 Lage und Größe des Landes
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Geografische GrunddatenDie Republik Benin liegt an der Guineaküste Westafrikas (Küstenlänge: 120km) zwischen 6 - 12 Grad nördlicher Breite und 1 - 4 Grad östlicher Länge. Benin grenzt im Norden an Burkina Faso (306 km gemeinsame Grenze) und Niger (266 km), im Osten an Nigeria (773 km), im Westen an Togo (644 km). Das Land ist mit 112.622 km² in etwa so groß wie die neuen Bundesländer. Politische Hauptstadt ist Porto-Novo (Karte), Regierungssitz und wirtschaftliche Hauptstadt ist Cotonou (Karte). Benin ist seit 2002 administrativ in 12 Departements gegliedert, auf die sich die 77 Gemeinden (communes) verteilen. Die Gemeinde wiederum besteht aus mehreren Arrondissements. Kleinste administrative Einheit ist das Dorf (village) bzw. das Stadtviertel (quartier). Einzelheiten zur politisch-administrativen Neugliederung Benins im Zuge der Dezentralisierung finden Sie auf der Seite Geschichte,Staat und Politik.
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1.3 Impressionen
© Heldmann 2004
© Heldmann 2004
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1.3.1 BilderBesonders viele Photos von Benin findet man nicht im Internet. Einige
Seiten geben aber einen guten Eindruck von der Vielseitigkeit des kleinen
Landes:
1.3.2 VideosAuf der folgenden Seite eines Reiseanbieters kann man sich Photos und
einige
Kurzvideos
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1.4 Grunddaten
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Übersichten zu den Landesdaten kann man beim index
mundi , Afristat
, dem
CIA Factbook Die
Weltbank Länderdaten
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1.5 Naturräumliche Gegebenheiten
![]() © Adam, K.S. & Boko, M.(1993): Le Bénin. Cotonou
© Adam, K.S. & Boko,
M.(1993): Le Bénin. Cotonou
© Adam, K.S. & Boko,
M.(1993): Le Bénin. Cotonou
© FAO
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1.5.1 Gliederung in 5 naturräumliche Einheiten1) Die bis zu 12 km breite Küstenzone mit ihrer stark degradierten Mangrovenvegetation, die aus einer nur wenige Meter hohen sandigen Nehrung besteht. Hinter der Sandnehrung schließt sich ein Lagunensystem an, das an einigen Stellen, wie bei Cotonou mit dem Lac Nokoué große Seen bildet die von Lagunenfischern genutzt werden. Von den östlichen Lagunengewässern erreicht man über einen 100 km langen Arm bei Lagos das offene Meer.
2) Hinter der Lagunenzone liegt die sog. "terre de barre"
die bis hinter Abomey reicht. Der Name kommt von den sandig-tonigen
Böden der Landschaft (Barro=portug.= Ton). Vorherrschend sind schwach
gewellte Plateaus, mit Höhen zwischen 20-40 m in Küstennähe
und bis 250 m bei Abomey. Im Zentrum der "terre de barre"
liegt eine Senkungszone, die sog. Lamasenke mit dem geschützten
Lamawald
3) Auf die Zone der "terre de barre" folgt die Ebene des präkambischen Sockels, der bis auf 400 m ansteigt und von granitischen Inselbergen überlagert wird. Die naturnahe Vegetation am südlichen Rand der sudanensischen Vegetationszone ist durch Trockenwälder und Savannen geprägt, wobei sechs Vegetationstypen dominieren: Drei Savannenformationen (Savane herbeuse, Savane arborée, Savane boisée) und eine Waldformation in drei verschiedenen Varianten (Forêt claire à Isoberlinia doka, Forêt claire à Uapaca togoensis, Forêt claire à Anogeissus leiocarpus) sind eng miteinander verzahnt und bilden kleinräumige Mosaike. Der die Vegetation am stärksten prägende Faktor sind jährliche Brände, die während der Trockenzeit zu Jagdzwecken und von Tierhaltern gelegt werden, die so den Grasaustrieb fördern.
4) Die Atakorakette als nordöstlicher Ausläufer des
Togogebirges, das sich von Ghana über Togo bis fast nach Niger
erstreckt. Es besteht v. a. aus Quarziten was zu nährstoffarmen
Böden führt. Das Atakoragebirge
5) Die nördlichen Ebenen bestehen westlich des Atakora aus dem beninischen Teil der Pendjari-Otiebene sowie aus den Nigerebenen im Osten. Geologisch sind die Ebenen etwa wie das kristalline Plateau Zentralbenins aufgebaut. Das Relief ist aber ausgeglichener, es gibt weniger Hügel und Inselberge. Vorherrschende Vegetationsformation ist die Trockensavanne mit in etwa den gleichen Arten wie in der Feuchtsavanne. Die Vegetation ist allerdings insgesamt weitständiger und erreicht geringere Höhen.
1.5.2 HydrographieDer Großteil der Flüsse Benins gehört entweder zum
Einzugsgebiet des Niger und fließen nach Nordwesten oder entwässern
in südliche Richtung direkt in den Atlantik.
1.5.2 KlimaDas meteorologische Profil Benins zeigt drei große Klimazonen: 1. Die Zone des subäquatorialen Klimas des Südens, die sich mit räumlichen Unterschieden bis Savè in Zentralbenin erstreckt. Charakteristisch ist das doppelte Regenmaximum, dem sozusagen 4 Jahreszeiten entsprechen:
2. Das Sudan-Klimaregime, das sich
in süd- und nordsudan. Klima aufteilen läßt. 3. Das Atakoraklima im Nordwesten mit orographisch bedingten hohen Niederschlägen.
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1.6 Ökologische Probleme
© M. Doevenspeck
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1.6.1 EntwaldungBenin ist auf Grund seiner geographischen Lage in der sogenannten "Dahomey-Senke"
kein besonders waldreiches Land. Umso mehr stellen illegaler Holzeinschlag,
unkontrollierte Buschbrände und Brennholzgewinnung eine Gefahr
für die fragile Vegetation des Landes dar.Während der Anteil
der Forstwirtschaft
1.6.2 Abfall und LuftverschmutzungDas für den Besucher Benins offensichtlichste Umweltproblem
ist die Luftverschmutzung
in Cotonou |
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1.7 Sozial- geografische Gegebenheiten
© INSAE 2002
© Heldmann
© Heldman
© M. Heldmann 2004
© L.Hering 2004
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1.7.1 DemografieDie grundlegenden Indikatoren zur Bevölkerungsentwicklung in Benin stammen aus der letzten nationalen Volksbefragung 2002.
Die Karten des Bevölkerungswachstums (Karte)
in Benin sowie die der Bevölkerungsdichte (Karte)
auf Gemeindebene zeigen, dass die entsprechenden nationalen Durchschnittswerte
durch ausgeprägte räumliche Unterschiede stark relativiert
werden. Wünschen Sie eine weitere Interpretation
1.7.2 Städte und andere SiedlungsformenUm die 40% der Beniner sind Städter. Offizielle Hauptstadt ist Porto-Novo im Südosten Benins. In der zweitgrößten Stadt des Landes ist davon jedoch nicht viel zu merken, da sich fast alle Regierungsinstitutionen und hauptstädtischen Infrastrukturen in der Metropole Cotonou befinden. Die drittgrößete Stadt Parakou ist gleichzeitig das städtische Zentrum des dünner besiedelten Nordens Benins. Die drei Städte haben als "Communes urbaines" seit der Verwaltungsreform 2002 einen administrativen Sonderstatus. Die 6 Departement-Hauptstädte der 12 Departements sind bedeutende Subzentren. Zwar wurde die Zahl der Departements 2002 auf 12 vergrößert, allerdings konnten sich die beninischen Politiker bislang noch nicht auf die neuen Verwaltungshauptstädte einigen, so dass die neuen Departements weiter von den 6 alten "Cheflieux de Departement" verwaltet werden. Die meisten Beniner leben auf dem Land und in Dörfern, die sich regional in Bauweise, Größe und Siedlungsstruktur unterscheiden. Besonders bekannt sind die befestigten Lehmbauten aus dem Atakora Gebirge, die "Tata Somba" und die Pfahldörfer in Südbenin am Unterlauf des Ouémé und auf dem Lac Nokoué, wo vor allem das Dorf Ganvié zu einer Touristenattraktion geworden ist. 1.7.3 VerkehrswegeDer Zustand der Straßen in Benin ist ein im Lande viel diskutiertes
Thema. Durch den Hafen von Cotonou, über den große Mengen
von Gütern in die Nachbarländer Nigeria, Niger und Burkina-Faso
transportiert werden, sind Benins Straßen auch von LKWs vielbefahren
und werden stark belastet. Schlaglöcher behindern daher auch und
gerade auf den Hauptlandstraßen und der wichtigen Nord-Süd-Verbindung
häufig den Verkehr. Auf einigen Teilsstrecken wird seit jüngerer
Zeit eine Maudgebühr erhoben, wodurch die Straßen in einem
bessern Zustand gehalten werden soll. Benin verfügt über eine Zugverbindung von Cotonou nach Parakou. Die tägliche Fahrt ist viel langsamer als die gleiche Verbindung mit Bus oder Taxi und wird vor allem von Händerlerinnen und Händlern genutzt, die viel transportieren müssen. Eine alte Zugverbindung entlang der Küste wurde stillgelegt. Binnenschiffahrt mit großen Schiffen ist in Benin kaum möglich. Der Warentransport mit Piroguen ist vor allem auf der Lac Nokoué, dem Unterlauf des Ouémé und in Nordbenin auf dem Niger bedeutend. |
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1.8 Landesname, Nationale Symbole
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1.8.1 Herkunft des LandesnamensDer Landesname der Republik Benin wurde in Anlehnung an das
historische Reich Benin
1.8.2 FlaggeVom November 1959 bis 30.11.1975 war die heutige Flagge
bereits die Nationalflagge von Dahomey. Nachdem das Land am 30.11.1975
in Benin umbenannt wurde, hatte das Land eine grüne Fahne mit dem
roten Stern, was der farblichen Umkehrung der roten Fahne der Revolutionären
Volkspartei von Benin entsprach. Das Grün stand auf dieser Flagge
für die Landwirtschaft, das Rot für die Revolution und Sozialismus,
und der rote Stern selbst für die nationale Einheit. 1.8.3 WappenDas Wappenschild Benins ist gevierteilt. Im ersten
Feld ist eine typische Wohnburg des nördlichen Atakoragebirges("tata
somba") abgebildet. Im zweiten silbernen Feld der höchste
Orden des Landes, im dritten eine Palme, und im vierten ein dreimastiges
Segelschiff. Über dem Schild schauen aus zwei schwarzen Füllhörnern
Maiskolben hervor. Schildhalter sind zwei Panther. Das Wappen steht
für das Volk, eine ruhmreiche Vergangenheit, die landwirtschaftliche
Produktion und die überseeische Handelstradition. Gleichzeitig
werden der Norden und der Süden als die zwei großen naturräumlichen
Einheiten symbolisiert. Das heutige Wappen wurde nach der Unabhängigkeit für Dahomey eingeführt. Zwischen 1975 und 1990 zeigte das Wappen eine grüne Scheibe, umgeben von einem Kranz aus Maiskolben die mit einem roten Band verbunden waren. Im oberen Teil der grünen Scheibe befand sich ein roter fünfzackiger Stern und im unteren Teil, unmittelbar am Rand der Scheibe, das Blatt einer Kreissäge. Wie die Flagge wurde auch das alte Wappen durch die Nationalkonferenz 1990 wieder eingeführt. |
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