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BOLIVIEN
Seite 1: Landesüberblick& Naturraum

Flagge

Bolivien wurde nach seinem Befreier, Simón Bolívar, benannt.
Bolivien grenzt an Brasilien im Norden und Westen, im Südwesten an Paraguay, im Süden an Argentinien, im Südosten an Chile und im Nordwesten an Perú. Das Hauptmerkmal der Geographie Boliviens ist der Kontrast zwischen der kalten andinen Höhe und dem heißen Tiefland. Zwei Bergketten durchqueren das Land: die westlichen vulkanischen Anden und die "königliche" Kordillere. Dazwischen erstreckt sich das "altiplano", in dem mit 3606 m La Paz, die höchste Großstadt der Welt, liegt. Im Ostabhang der Anden befindet sich die fruchtbare Region der "yungas", die in die die tropenfeuchte Urwaldebene übergeht, die 3/4 des bolivianischen Territoriums ausmacht .
Das Land besteht aus 9 Departments, die in 112 Provinzen und 327 Gemeinden aufgegliedert sind.

Landesübersichtskarte(74 KB)

Detailliertere Karten gewünscht?:
Politische Karte (114 KB)
Landeskarte
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Karten der Departamentos
Weitere Karten

Grunddaten

Staatswappen

Das Staatswappen

Angaben über Geschichte, Wirtschaft, Klima und Bevölkerung, sowie Sicherheit, touristische Hinweise u.v.m. liefern die Seiten der bolivianischen Botschaft in Berlin   . Für weitere Informationen zu Bergen, Landschaften und Flüssen werfen Sie einen Blick auf die Seiten des Nationalen Statistischen Instituts INE   . Informationen zu La Paz, Santa Cruz, Cochabamba, Oruro, Potosi, Sucre und Tarija finden ie hier  .

Wenn Sie handfeste und übersichtlich geordnete Fakten und Zahlen zu Bolivien benötigen, schlagen Sie das CIA Factbook 2007 auf.

Impressionen

Betrachten Sie Bilder verschiedener Landschaften Boliviens in Boliviaweb 

Klima

Die grossen Höhenunterschiede bedingen sehr vielfältige Klimazonen (wie auf nachfolgenden Klimmadiagrammen zu sehen ist): von dem Altiplano (La Paz), am Ostabfall der Anden (warm gemäßigtes bis subtropisches Klima mit hoher Luftfeuchtigkeit) bis hin zum Tiefland (Santa Cruz). Die interaktive Klimakarte gibt Auskunft über weitere Orte.
In unregelmäßigen Abständen taucht eine warme Meeresströmung, an der pazifischen Küste auf, was zu extremen klimatischen Veränderungen in den betroffenen Regionen führt. Man spricht von dem "El Niño"-Phänomen. Das stärkste bisher beobachtete El Niño-Ereignis der Jahre 82/83 löste in Bolivien nach tagelangen, anhaltenden Niederschlägen Überschwemmungen und Erdrutsche aus. Die Schadensbilanz war damals, ebenso wie die negativen Auswirkungen in den Jahren 97/98 erheblich. Trotz getroffener Vorkehrungen durch den bolivianischen Staat waren die Folgen des EL Niño-Stromes im Jahr 1998 verheerend.

Bevölkerung

Wichtige Angaben zu Entwicklung und Zusammensetzung der Bevölkerung erhalten Sie vom Statistischen Nationalen Institut INE. Ebenso finden Sie wichtige Statistiken zu Daten auf departamentaler Ebene . Weitere Daten zur Bevölkerungsverteilung, Einwohnerzahl auf die größeren Städte und deren Lage (mit Links zu den aktuellen Einwohnerzahlen von 2006) können Sie auf dieser Seite einsehen .

Sozialstruktur und indigene Völker

Die Bevölkerung besteht aus Mestizen (26%), Weißen (14%) und Angehörigen verschiedener indigenen Gruppen (ca. 60%, quechuas und aymaras ) . Die Verteilung anderer Bevölkerungsgruppen und Information über ihre Sprachen finden Sie hier  .
Die Internet-Sites der Aymaras   oder Quechuas informieren über die Sprache und Kultur der "Indigenas"   .  Wollen Sie einen Sprachkurs in Quechua testen?  In Andesweb können Sie darüber hinaus Gedichte und Geschichten auf Quechua und Spanisch lesen, Musik hören sowie Bilder und Videos anschauen (Erklärungen  ). 

Ökologische Probleme

Die Umweltprobleme in Bolivien haben eine lange Geschichte und vielfältige Ursachen. Sensible Ökosysteme, die vom Menschen falsch genutzt werden, bilden das Hauptproblem. Bolivien, das als Schlusslicht in der Entwicklung der Länder Lateinamerikas gilt, leidet mittlerweile in vielen Fällen unmittelbar unter den Umweltschäden. Mit der Zerstörung der eigenen Ressourcen selbst hat sich das Land ein großes Entwicklungshemmnis selbst in den Weg gelegt. In Bolivien geht es demnach bei dem Schutz der Ressourcen keineswegs nur um den Schutz natürlichen Reichtums, vielmehr geht es direkt um das Leben und zukünftige Überleben der Bevölkerung, die von Überschwemmungen, Bodendegradation, Vegetationsverlust, Wasserknappheit, Waldrodung (1997 rund 168 000 ha) und vielen anderen Umweltproblemen direkt betroffen ist .

Umwelt: Das Vizeministerium für Umwelt, Naturressourcen und Waldwirtschaft unterhält eine informative Site zur Lage der Umwelt, der Umweltpolitik und der Projekte.
Das Nationale Umweltinformationssystem SIA informiert ebenfalls über dieses Thema  . Informationen zum Nationalpark Noel Kempff sind hier einzusehen  .

Nationale Symbole

Charango
Charango

Die Landesflagge, die oben auf dieser Seite weht, besteht aus einem roten, einem gelben und einem grünen Streifen. Die Symbole im Staatswappen sollen die Reichtümer des Landes darstellen (Cerro Rico in Potosí (mineralische Rohstoffe) und die Lama). Der Kondor im oberen Teil symbolisiert die Freiheit und Unabhängigkeit. Den Text der offiziellen Hymne schrieb José Ignacio de Sanjinés (1800 - 1864). Die Vertonung stammt von Leopoldo Benedetto Vincenti (1815-1914)  .

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