EL SALVADOR

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Die Republik El Salvador (spanisch: der Erlöser) ist die kleinste der fünf mittelamerikanischen Republiken - etwa so groß wie das Bundesland Sachsen-Anhalt und grenzt an Guatemala, Honduras sowie an den Pazifik. El Salvador, das in einem Erdbebengebiet liegt, ist zwar das kleinste Land Mittelamerikas, hat jedoch gleichzeitig die höchste Bevölkerungsdichte in der Region.

El Salvador ist zwar auf der Weltkarte nur mit einer Lupe zu finden, dennoch hat es aufgrund seiner Geschichte - beherrscht von Bürgerkrieg u. Naturkatastrophen - immer wieder weltweit für Aufsehen gesorgt.

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Eine große Auswahl weiterer Karten [en] zu den verschiedensten Themen hat die FAO ("Food and Agriculture Organization for the United Nations") veröffentlicht.


Lage und Größe

Geografische Koordinaten: 13 50 N, 88 55 W

El Salvador ist geprägt durch eine Kette von Vulkanen, die das Land grob in drei Regionen unterteilt: den südlichen Küstenstreifen, die zentralen Hochebenen und Täler und die nördlichen Berge. Der höchste Berg ist der El Pital (2.730 m) an der Grenze zu Honduras. Der höchste Vulkan ist der Santa Ana im Westen mit einer Höhe von 2.365 m.

El Salvador -"El Pulgarcito de América" (der Däumling Amerikas) - ist mit etwas mehr als 21.000 Km² zwar das flächenmässig kleinste Land Zentralamerikas, es hat aber dafür 6.822.378 Mio. Einwohner (Stand 2006) und ist somit das dichtest besiedelte Land der Region (325 Einwohner pro km²).

Inzwischen wissen Sie es wohl bereits: die Landessprache ist Spanisch. Was Sie vielleicht nicht wissen ist, dass es viele Wörter und Redewendungen gibt, die Sie wohl selbst dann nicht verstehen, wenn sie fließend Spanisch sprechen. Schauen Sie doch mal, einfach so, in folgende Links nach salvadorianischen Wörtern [sp, en] und Redewendungen [sp, en].

Diese Wörter und Redewendungen gibt es, weil man in El Salvador - bei Lichte betrachtet - eben doch nicht Spanisch sondern Salvadorianisch redet, eine Sprache die in über 500 Jahren aus dem bereits "okkulierten" Spanisch, das die Eroberer mitbrachten, und dem einheimischen Nahuat entstanden ist, und die sich heute durch den US-amerikanischen Einfluss und die über zwei Millionen SalvadorianerInnen, die in den USA leben und "spanglish" reden, weiter vermischt. Aber nach wie vor findet man in El Salvador Orte, an denen Indigena-Sprachen [en] gesprochen werden.


Impressionen

Impressionen

So klein El Salvador auch ist, bietet es dennoch eine Vielfalt unterschiedlichster Impressionen. Nicht nur die touristisch interessanten Orte [en, sp] in den Bergen oder an der Pazifikküste, sondern auch die Bilder des alltäglichen (Über-)Lebens [de] und der jüngeren Geschichte [en] des Landes hinterlassen besondere Eindrücke [sp].


Grunddaten

Amtssprache

Spanisch

Hauptstadt

San Salvador

Staatsform

Republik

Staatsoberhaupt und
Regierungschef

Präsident Antonio Saca

Fläche

21.041 km²

Einwohnerzahl

6.822.378 (2006)

Bevölkerungsdichte

325 Einwohner pro km²

BIP/Einwohner

2.474 US-$ (2005)

Währung

Seit 01.01.2001 US-Dollar als "parallele" Währung.

Zeitzone

UTC-6

Kfz-Kennzeichen

ES

Internet-TLD

.sv

Telefonvorwahl

+503

Weitere interessante Grundinformationen über El Salvador liefern das CIA-Factbook [en], die MSN-Encarta [en] sowie die Weltbank [en] oder die ausführliche Sichtweise des U.S. Department of State [en].


Naturraum

Vegetation

Vegetation

In den Bergen El Salvadors findet man vor allem Weideland sowie lichte Eichen- und Kiefernwälder [pdf en]. Die natürliche Vegetation des Landes besteht aus Laubbäumen sowie subtropischem Grasland. Zum größten Teil wurde diese jedoch zerstört, um Kaffeeplantagen bzw. Ackerland zu gewinnen. Durch die Plantagenwirtschaft wurde die ursprüngliche Pflanzenwelt seit dem 16.Jahrhundert einem starken Verdrängungsprozess unterworfen. Die große Fruchtbarkeit des Landes führte zu einer intensiven Bewirtschaftung. Die Wälder sind vor allem im letzten Jahrhundert bei der Anlage der Kaffeeplantagen gerodet worden. Heute hat der Wald nur noch einen Anteil von fünf Prozent an der Gesamtfläche des Landes. Im äußersten Westen des Landes existieren Trocken-, Busch- und Laubwälder, im Küstenbereich Mangroven, Balsambäume und Ölpalmen, im Norden Pinien und immerfeuchter Nebelwald sowie 2.000 Orchideenarten über das ganze Land verteilt. Mittlerweile wurden Naturreservate eingerichtet, wo auch zum Teil Aufforstungsprogramme durchgeführt werden.

Tierwelt

Tiere

Die rapide Abholzung der Wälder und die Ausdehnung landwirtschaftlicher Flächen zog einen Rückgang der Tierwelt nach sich. Jaguar, Puma und Adler, einst hier zu Hause[en], sind in El Salvador nicht mehr zu finden. Jedoch ist die Küstenebene mit ihren zahlreichen Flussmündungen eine Heimat für rund 400 Vogelarten. Das sind besonders Wasservögel, unter ihnen zahlreiche Entenarten, Reiher und Gänse. Seen und Flüsse verfügen aber über großen Fischreichtum. Zu den endemischen Vogelarten zählen Kolibris, Flamingos und Papageien. Bekannt sind auch das Guan-Huhn sowie der Quetzal-Vogel, der im Montecristo-Nationalpark heimisch ist. Hasen und Kaninchen findet man allenthalben, Affen begleiten die Besucher in den Wäldern und Nationalparks. Und überall sieht man Leguane (die von den Einheimischen als Delikatesse verzehrt werden).

Klimainformationen

El Salvador hat ein wechselfeuchtes Randtropenklima mit hohen Tagestemperaturen und kühlen Nächten. Am Küstenstreifen herrscht tropisches, auf den Plateaus eher suptropisches Klima vor. Die Hochländer und Gebirgsregionen weisen ein gemäßigtes Klima auf. El Salvador besitzt zwei Jahreszeiten, und zwar eine trockene Jahreszeit, die etwa von November bis einschließlich März dauert, sowie eine Regenzeit von April/Mai bis Ende Oktober. März und April sind die heißesten Monate. In dieser Zeit liegen die durchschnittlichen Mittagstemperaturen bei etwa 34 bis 35°C. Die durchschnittlichen Tagestemperaturen liegen ansonsten bei ca. 24°C. Ein kühleres und trockenes Klima findet sich dagegen auf den höherliegenden Plateaus und in den Gebirgsregionen, wo die Temperaturen ab einer Höhe von 600 Metern angenehm mild werden. Die durchschnittliche Luftfeuchtigkeit beträgt morgens etwa 84 Prozent und nimmt üblicherweise tagsüber ab, so dass sie mittags bei etwa 60 Prozent liegt. Alle paar Jahre treten plötzliche Dauerregen auf, die mehrere Tage anhalten und zu Überschwemmungen und Bodenabtragungen führen.
Die ideale Reisezeit ist von Mitte Oktober bis Anfang April. Im Oktober und November sieht man die Landschaften in voller Blüte, und die Luftfeuchtigkeit sowie hohe Tagestemperaturen nehmen langsam ab.


Ökologische Probleme

Naturkatastrophen

El Salvador ist ökologisch leicht verwundbar. Das Land ist in gravierendem Ausmaß von schrittweiser Umweltbeeinträchtigung und -zerstörung betroffen, die sich in Entwaldung, Bodenerosion, Verlusten an biologischer Vielfalt und der Verschmutzung seiner Gewässer zeigt, die zu den am stärksten verunreinigten in ganz Lateinamerika gehören. Außerdem ist eine starke Beeinträchtigung der Luftqualität zu verzeichnen, die zu einer Zunahme der Atemwegserkrankungen geführt hat. Und schließlich ist das Sammeln und Behandeln von Festabfällen vor allem in den städtischen Ballungsgebieten nur wenig entwickelt. Durch die derzeit herrschenden Bedingungen und die rasche, unkontrollierte Urbanisierung werden die früheren Probleme noch verschärft.
Ökologie stellt jedoch in El Salvador kein großes Thema dar, ist dem Wachstumsstreben nachgeordnet und wird trotz verschiedener staatlicher Programme von der Politik eher vernachlässigt. Von daher bietet die Seite des Umweltministeriums - Ministerio de Medio Ambiente y Recursos Naturales [sp] - auch nur einen unvollständigen Einblick in das umweltpolitische Geschehen.

El Salvador liegt in einer hurrikan- und erdbebengefährdeten Zone (Hurrikansaison: ca. Juni bis November).

Ein starkes Erdbeben vor der Küste von Guatemala hat Mitte Juni 2007 erneut Mittelamerika erschüttert. Der Erdstoß führte in Guatemala und in El Salvador zu Panik. Die Schäden hielten sich glücklicherweise in Grenzen, lediglich die Telefonverbindungen in El Salvador waren zwischenzeitlich gestört. Einige Schulen und andere öffentliche Gebäude wurden evakuiert. Mit mehr oder minder starken Beben ist grundsätzlich immer zu rechnen. Im Dezember 2006 u. Januar 2007 erschütterten bereits eine ganze Reihe von Beben die Region Ahuachapan / Atiquizaya und zerstörten viele Häuse, in San Salvador wurde das Beben mit einer Stärke von 6,4 auf der Richterskala gemessen.

Die Auswirkungen der Naturkatastrophen der letzten Jahre haben aber deutlich gezeigt, dass die Anfälligkeit des Landes auch das Ergebnis einer schädlichen Umweltbewirtschaftung ist. Die Zerstörung der Umwelt durch Abholzung verschlimmert die Auswirkungen von Wirbelstürmen und massiven Regenfällen.
Beispielhaft seien hier genannt:

    Der Tropensturm "Stan" im Oktober 2005
    Im Oktober 2005 wurde das kleine Land von der schlimmsten Naturkatastrophe seit Hurrikan Mitch (November 1998) heimgesucht. Mit Windgeschwindigkeiten von bis zu 130 km/h [en] traf der Hurrican "Stan" am 04.10.2005 auf die Küste Mittelamerikas. Er traf an den Küsten Südmexikos auf Landund führte enorme Regenmengen mit sich. In der Folge ist El Salvador von Dauerregen betroffen. Dadurch wurden Überschwemmungen und Erdrutsche [en] ausgelöst. In den Tagen zwischen 2. und 8. Oktober fielen größere Regenmengen als 1998 während Mitch. Am 26. September wurden in nur 45 Minuten 60 mm gemessen, am 3. Oktober wurden 100 mm gemessen. In den Küstenregionen sind innerhalb von vier Tagen bis zu 250 mm Regen gefallen.

    Fast zeitgleich mit Stan brach El Salvadors größter Vulkan, der Ilamatepec [en] (Vulkan von Santa Ana), nach wochenlanger Aktivität am 2. Oktober aus. Er stieß seither über 500 Mio. km3 Asche, Lava und Gesteinsbrocken (von bis zu einem Meter Durchmesser) aus. Austretende Gase gefährden die Gesundheit vor allem der Kinder, bei denen bereits Hautausschläge festgestellt wurden. Zwei Menschen starben durch einen Erdrutsch, mindestens 20.000 Menschen haben ihre Häuser verlassen, 5.000 wurden in Auffanglagern in Sonsonate und Santa Ana untergebracht. Die Zone im Umkreis von 4 km um den Krater wurde komplett evakuiert. In den angrenzenden Gebieten herrscht Alarmstufe gelb. Die Rettungsmaßnahmen wurden durch die starken Regenfälle behindert.

    Nach offiziellen Angaben wurden bis 7. Oktober 73 Menschen Opfer der Katastrophe, die meisten von ihnen (80%) wurden durch Erdrutsche und Schlammlawinen verschüttet, weil sie im Schlaf überrascht wurden. Fast 58.000 Menschen wurden evakuiert und in Schulen, Kirchen und anderen öffentlichen Gebäuden untergebracht. Fast 400 Auffanglager wurden eingerichtet. Außerdem haben wohl tausende weitere Menschen bei Freunden und Verwandten Unterschlupf gesucht. Nach offiziellen Schätzungen leben über 66.000 Menschen in Gebieten, die von Erdrutschen bedroht, mehr als 94.000 leben in hochwassergefährdeten Gebieten.

    Dürreperioden
    In der Regenzeit nach den schweren Erdbeben im Jahr 2001gab es eine Dürre, über deren sozio-ökonomische und die Umwelt betreffenden Auswirkungen die CEPAL im Februar 2002 berichtet hat.

    Der Wirbelsturm "Mitch" im November Ende 1998
    Der tropische Wirbelsturm Mitch (Ende Oktober/Anfang November 1998) hat mit seinen starken Winden und Regenfällen und den daraus resultierenden Überschwemmungen und Erdrutschen z.T. schwerwiegende Folgen für die Länder des nördlichen Zentralamerika gehabt. Unter dem Motto "Reconstruction must not be at the expense of transformation" traf sich im Mai 1999 die Consultative Group for the Reconstruction and Transformation of Central America [en] in Stockholm und beschloss ein anspruchsvolles Hilfspaket. Sehr bemüht um die Reparatur und Konstruktion der Dämme am Unterlauf des Lempa-Flußes war die Gruppe der Global Village Engineers.

Die Vereinten Nationen haben für El Salvador für den Zeitraum 2002 bis 2006 ein Programm für Nachhaltigkeit - das PNUD (Programa de las Naciones Unidas para el Desarrollo) - aufgelegt. Dieses umfasst die Schwerpunkte:

  • Biodiversität und Ökosystem
  • Wasser, Regierbarkeit und Armut
  • Energie und Klimawandel.

Sozialgeographische Gegebenheiten

El Salvador -"El Pulgarcito de América" (der Däumling Amerikas) - ist mit etwas mehr als 21.000 Km² zwar das flächenmässig kleinste Land Zentralamerikas, es hat aber dafür 6.822.378 Mio. Einwohner (Stand 2006) und ist somit das dichtest besiedelte Land der Region (325 Einwohner pro km²).

  • 90% mestizische/ladinische Bevölkerung (Kolonial-Nachfahren)
  • 7% indigene Bevölkerung
    Pipil im zentralen Hochland, Chorti (Nachfahren der Maya) im Norden u. Lenca im Osten
  • 1% europäisch
  • 60% in Städten
  • 40% in Armut
  • 35% noch keine 15 Jahre alt
  • Geburtenrate sinkt seit Jahren liegt jetzt bei 2%
  • Streng katholisch

Die Hauptstadt San Salvador hat nach offiziellen Angaben 525.990 Einwohner (Stand 1. Januar 2005). Im Ballungsraum drängeln sich jedoch ca. 2 Millionen Menschen um die Stadt, die zur düsteren Weltmetropole in der Verbrechensstatistik aufgestiegen ist. Weitere größere Städte sond: Soyapango 329.708 Einwohner, Santa Ana 176.661 Einwohner, San Miguel 161.880 Einwohner, Mejicanos 160.317 Einwohner, Santa Tecla 124.694 Einwohner und Apopa Einwohner 112.158. Nach Schätzungen des salvadorianischen Außenministeriums leben weitere 2,9 Mio. Landsleute im Ausland.

Durch dieses kleine Land an der Pazifikküste führt auch jene weltumspannende Strasse - die Panamericana. Sie kommt aus Guatemala, passiert die Hauptstadt und reicht bis zur Grenze nach Honduras.

Das Land ist verkehrstechnisch recht gut erschlossen. In den letzten Jahren wurden zahlreiche Straßen ausgebaut, viele Nebenstraßen sind mittlerweile asphaltiert.


Flagge und andere nationale Symbole

nationale Symbole

In El Salvador gibt es diverse Symbole von nationaler Bedeutung [sp].

Das Staatswappen [sp] ("Escudo Nacional") der Zentralamerikanischen Föderation wurde am 21.08.1823 eingeführt. Es zeigt fünf Vulkane, die für die fünf Mitgliedstaaten der Föderation stehen. Das Dreieck symbolisierte Gleichheit, die phrygische Mütze Freiheit, und der Regenbogen Hoffnung. Heute gilt es eher als Symbol für den Grundgedanken der Dreieinigkeit von Freiheit, Gleichheit und Brüderlichkeit. Die beiden Meere, die die fünf Vulkane umgeben, sollen die beständige und solidarische Verbundenheit mit den Nachbarländern zeigen.

Der "Maquilishuat" ist der Nationalbaum [sp], der in seiner Blütezeit einer der schönsten Bäume der Region ist.

Der Nationalvogel [sp] "Torogoz" ist ein Vogel, der sich nicht an die Gefangenschaft in einem Käfig gewöhnen kann. Er gilt als Symbol für5 die Einheit der Familie, da sie als Pärchen ihre Jungen gemeinsam aufziehen.

Die Nationalblume [sp] ist die "Izote", die ihren Ursprung im mittelamerikanischen Raum hat.

Die Farben der Nationalflagge [sp] Blau, Weiß und Blau (zentralamerikanische Farben) wurden ursprünglich im Unabhängigkeitskampf gegen Spanien verwendet und stellen ein Symbol der Solidarität mit anderen südamerikanischen Staaten dar, und verkörpern den gemeinsamen Willen der Mitglieder der Föderation nach Freiheit und Unabhängigkeit. wurde im Zuge des antimexikanischen Abwehrkampfes geschaffen und 1822 erstmals gehisst. Die Anordnung der Farben spiegelt die Lage Zentralamerikas zwischen den beiden Ozeanen Die heutige blau-weiß-blau längsgestreifte Flagge wurde am 17.05.1912 wieder eingeführt, und offiziell am 27.09.1972 bestätigt. Im Vergleich zur Flagge der Zentralamerikanischen Föderation fällt das Blau in der Flagge El Salvadors aber etwas heller aus. Das Motto der Handelsflagge lautet "Dios, Union, Libertad" (Gott, Einigkeit, Freiheit).

Die Nationalhymne von El Salvador [Text u. Vertonung Lautsprecher (760 kb)] wurde erst am 11. September 1953 offiziell von der gesetzgebenden Versammlung als Nationalhymne anerkannt, nachdem sie schon seit 1879 im Volksmund als "Canción Nacional" bezeichnet wurde.