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Weiterführende Quellen
Zusätzliche allgemeine Informationen und weitere Daten zur Landesübersicht liefern die folgenden Institutionen: Amerika auf einen Blick Auswärtiges Amt, Berlin BBC News Guatemala-Solidarität Österreich Nation by nation US Foreign Office Weltbank Zahlreiche weiterführende Quellen und Links bietet die University of Texas (LANIC) Ergänzende Informationen zu speziellen Sachgebieten Geschichte und Politik World History Archives Über Maya-Archäologie informiert das Museum
Kolonialzeitliche Architektur im guatemaltekischen
Hochland:
Die Kathedrale in Antigua Guatemala
(©
Ralf Wyrwinski)
Wirtschaft
und Entwicklung
Über die
gesetzlichen Rahmenbedingungen der
Wirtschaft berichtet die Cámara de Comercio de Guatemala
Zu wirtschaftlichen Themen informiert auch die Deutsch-Guatemaltekische Industrie- und Handelskammer
Temporäre Märkte im guatemaltekischen
Hochland: Sonntagsmarkt in Chichicastenango, Quiché.
Vermarktungsstätte für lokale Erzeugnisse und Anziehungspunkt für Touristen (© Ralf Wyrwinski) Gesellschaft,
Kultur und Sport
Über Frauen in Guatemala berichtet die Zeitschrift La Cuerda Alte Legenden der Maya Auskunft über (eher touristische) Sportmöglichkeiten in Guatemala erteilt Real Adventures Tourismus und Verkehr Reiseführer zu Guatemala bieten Lonely Planet Praktische Reisehinweise für Guatemala Regelmäßig
aktualisierte Reisehinweise
gibt das Auswärtige
Amt heraus. Weitere
Informationen zu den Einreisebestimmungen erteilt die Deutsche
Botschaft in Guatemala-Stadt.
Nähere reisemedizinische
Auskünfte erteilen das Tropeninstitut
in
Hamburg (weiter unter
Länderdaten - Buchstaben D bis H) sowie der
tropenmedizinische Dienst
der Universität München unter fit-for-travel.
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Weitere aktuelle Themen |
Kriminalität und Gewalt
Fast zehn Jahre nach Beendigung des Bürgerkrieges sehen sich die Menschen landesweit mit einer auch im lateinamerikanischen Maßstab außerordentlichen Kriminalität konfrontiert. Verbreitete Hinrichtungen und Serienmorde, ungezählte Entführungen, Überfälle und gewalttätige Übergriffe vor allem auf Frauen erzeugen ein "Klima der Gewalt" , in dem das
ineffiziente und überforderte
Justizwesen hilflos und apathisch agiert: Die weitaus meisten
Verbrechen bleiben
ungeahndet; Täter haben kaum Strafe zu fürchten; Richter,
Anwälte und Vertreter der Legislative werden zusehends selbst
Opfer von Einschüchterungen,
Bedrohungen und Attentaten. Guatemala-Stadt gilt inzwischen
denn auch vor San Salvador als die
gewalttätigste Stadt in
Zentralamerika.Besondere Aufmerksamkeit gilt gegenwärtig der Jugendkriminalität der sog. "maras", die als "Jugendbanden" in ihrer Entstehung auf den Zusammenschluß von jungen Migranten in den USA zurückgehen und die zwischenzeitlich in ganz Zentralamerika auf vielen kriminellen Feldern (z.B. Drogenhandel und Prostitution) agieren. Der Bekämpfung dieser Bandenstrukturen kommt bei den Regierenden ein sehr hoher Stellenwert zu - wobei diese Gruppen vielfach aber auch etlicher Delikte bezichtigt werden, die sie gar nicht begangen haben, um von anderen Tätergruppen abzulenken. Diese Stellvertreterfunktion macht die Mitglieder dieser Banden inzwischen häufig selbst zu Opfern staatlicher Willkür und Repression. Mit der Situation der maras in Guatemala befaßt sich vor allem Casa Alianza. |
...und die Perspektiven? |
Es
gehört nicht übermässig viel Pessimismus dazu, die
Perspektiven des Landes negativ einzuschätzen. Nur wenn bei
der Umsetzung des Friedensabkommens von der neuen Regierung Colom in naher Zukunft signifikante
Fortschritte erzielt werden, könnte
Guatemala in den kommenden Jahren eine positive Entwicklung
nehmen.
Sollten aber auch nur Teile der herrschenden Kreise weiterhin ihre
Zustimmung zu den dringend erforderlichen Strukturreformen in
Wirtschaft, Gesellschaft und Politik verweigern (und danach
sieht es zur Zeit leider aus), dann wird sich Guatemala als "Gesellschaft
in Trümmern" in die Liste der "failing
states" der Weltpolitik einreihen. Die entwicklungspolitische Zusammenarbeit mit Guatemala sieht sich auf jeden Fall bis auf Weiteres einer Reihe von extremen Problemen und Konfliktsituationen gegenüber. Insbesondere von der Eindämmung der Gewalt wird es abhängen, ob die negative Kontinuität in Guatemala
durchbrochen werden kann. |
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Bearbeiter
der
Seite: Ralf Wyrwinski, November 2007 E-mail: Ralf.Wyrwinski@bmz.bund.de |
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