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Honduras
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Geschichte |
( Die honduranische
Geschichte lässt sich grob in folgende Epochen
einteilen: - vorspanische Zeit
(auch: Geschichte der Maya) Eine auch für die Gegenwart entscheidende Besonderheit ist die enge Verwobenheit der honduranischen Geschichte mit der Geschichte Zentralamerikas als Region. Nach der Unabhängigkeit von Spanien (und bis heute) spielte außerdem das Verhältnis zum „großen Bruder“, den USA, eine elementare Rolle. Der heutige Staat Honduras entstand aus der Provinz Honduras, die Teil des spanischen Generalkapitanats Guatemala (von Chiapas im heutigen Mexiko bis Costa Rica) war. Das Generalkapitanat erklärte 1821 seine Unabhänigkeit und nach vielen Separations- und Wiedervereinigungsversuchen, die noch bis ins frühe 20. Jahrhundert anhielten, bildeten sich sich letztlich die heutigen Staaten Zentralamerikas. Die repräsentative Demokratie wurde in ihrer heutigen Form im Jahre 1982 eingeführt, nach dem sich in den vorausgehenden Jahrzehnten (Militär-)Diktaturen und (formal-)demokratische Regierungsformen abgewechselt hatten. |
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Staatsaufbau, politisches System, Parteien |
Honduras ist eine zentralistisch organisierte
Präsidialrepublik. Seit 1982 finden regelmäßig Wahlen
statt. Gemäß seiner
Verfassung
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Politische Kultur und Korruption |
Sowohl die die wirtschaftliche, als
auch die politische
Kultur |
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Innenpolitik
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Seit seinem
Amtsantritt am 27.1.2006 ist „Mel Zelaya“
(eigentlich:
Manuel Zelaya Rosales) Präsident von Honduras. Zelaya gehört
dem Partido Liberal (PL) an. Bei den Wahlen vom 27. November 2005 siegte
Zelaya mit 49,9% der Stimmen über seine vier Gegenkandidaten. Zweitplatzierter
wurde „Pepe Lobo“ (eigentlich: Porfirio Lobo Sosa) von der
damaligen Regierungspartei Partido Nacional (PN). Er kam auf
46,2%. Zelayas Amtsvorgänger, Ricardo
Maduro Joest
Im
Parlament (Congreso
Nacional de Honduras Neben
der Wirtschafts- und Sozialpolitik ist schon seit einigen Jahren die
Politik der Inneren
Sicherheit das wichtigste innenpolitische Thema in Honduras. Zelaya
führt dabei weitgehend die Politik seines Vorgängers Maduro
fort. Dieser hatte kurz nach seinem Amtsantritt (2002) die Armee in
die Kriminalitätsbekämpfung (v.a. in den Kampf gegen Jugendbanden)
einbezogen, unter anderem durch gemeinsame Patrouillen von Polizei
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AußenpolitikDas zentralamerikanische Integrationssystem Sistema de Integración Centroamericana
(SICA) |
Außenpolitisch war das wichtigste
Ereignis in der bisherigen Amtszeit Zelayas das offizielle und hoffentlich
endgültige Ende des jahrzehntealten Grenzkonflikts mit El Salvador,
in dessen Verlauf es zum sog. Fußballkrieg
von 1969 und zur Anrufung des Internationalen Gerichtshofs in Den Haag
gekommen war. Am 18. April 2006 wurde der Prozess der Grenzziehung zwischen
beiden Ländern abgeschlossen. Kurz darauf konnte Honduras einen
Streit mit Nikaragua um eine Fläche im karibischen Meer beigelegt,
nachdem hierzu der Internationalen Gerichtshof in Den Haag ein Urteil
gesprochen hat. Insgesamt hat sich Honduras unter
Zelaya wieder näher an seine zentralamerikanischen Nachbarn angenähert,
v.a. indem der Präsident die politische Integration der Region
mehr unterstützt als sein Vorgänger Ricardo Maduro. So trat
Honduras dem Zentralamerikanischen Gerichtshof (
Corte
Centroamericana de Justicia Gegenüber den USA hat die Regierung Zelaya bislang eine ambivalente Politik umgesetzt. Sehr zum Missfallen der USA hat Honduras beschlossen, im Rahmen der Petrocaribe-Initiative Erdöl zu Vorzugskonditionen von Venezuela zu beziehen. Andererseits bot Zelaya der US-Regierung an, sie könne zusätzlich zur ihrer Militärbasis Palmerola bei Comoyagua noch eine weitere Basis bauen; diesmal im Dschungel der Mosquitia, um dort den internationalen Drogenhandel besser bekämpfen zu können. |
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Menschen- rechte |
Was die Menschenrechte
betrifft, stellt Honduras den kuriosen Fall dar, dass die Zeit der schlimmsten
politischen Verfolgungen gleichzeitig mit der formalen Demokratisierung
einsetzte. In den 1980er Jahren ermöglichte die große Autonomie
und Machtfülle der Streitkräfte
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Medien
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Die Presse-
und Informationsfreiheit ist in Honduras zwar nicht durch staatliche
Eingriffe, wohl aber durch die oligopolartige Besitzstruktur der Medienorgane
erheblich eingeschränkt. Die Besitzer der landesweiten Tageszeitungen,
Radio- und Fernsehsender sind entweder selbst Politiker (Ex-Präsident
Carlos
Flores besitzt u.a. die Tageszeitung La
Tribuna |
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