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Nützliches


 Der deutsche Botschafter
in Honduras: Paul Resch
(Copyright: Deutsche
Botschaft in Tegucigalpa)
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Sofern nicht anders angegeben, führen alle
Links auf dieser Seite zu deutsch- oder englischsprachigen Seiten.
Uhrzeit
Zur Sommerzeit in Deutschland (Central European Summer Time, CEST) liegt
Honduras (Central Standard Time, CST) acht Stunden hinter unserer Zeit
(aktuelle
Uhrzeit in Honduras). (Pläne der Regierung, aus Energiespargründen
eine Sommerzeit einzuführen, wurden nach zahlreichen Protesten
aus der Bevölkerung
wieder fallengelassen.)
Visa-
und Einreisebestimmungen
Gesundheit
Strom
Netzspannung und Steckdosen: 110 Volt, 60 Hz (Adapter
sind wegen der anderen Form von Steckern und Steckdosen nötig.)
Maßeinheiten
Im städtischen Alltag werden fast immer die gewohnten Maßeinheiten
des metrischen Systems benutzt (Zentimeter, Liter usw.), nur beim Tanken
muss man aufpassen: Der Preis wird für eine Gallone (un galón
= 3,758 Liter) angegeben. Insbesondere im ländlichen Bereich finden
aber auch andere Einheiten, wie quintal (45,4 kg), libra
(453,6 g), pulgada (2,54 m), manzana (0,744 ha) oder vara
(0,9 qm) Anwendung.
Telekommunikation und Post
Die Landesvorwahl von Honduras ist 00504. Weitere Vorwahlen (für
Städte oder Regionen) gibt es nicht. Allerdings fangen die Festnetznummern
einer Gegend immer mit den gleichen Ziffern an (z.B. Tegucigalpa mit
23). Handy-Nummern beginnen mit einer 9.
Die Bemühungen um eine Privatisierung des Festnetzsektors sind
bislang gescheitert, da die potenziellen Käufer vor den enormen
Investitionssummen zurückschrecken, die nötig wären,
um die bislang staatliche Telefongesellschaft Hondutel
rentabel
zu machen. Seit einer Gesetzesänderung in 2003 vergibt Hondutel
Lizenzen an private (Sub-)Unternehmen. Hierdurch konnte die Anzahl von
Festnetzanschlüssen erheblich ausgeweitet werden. Kritiker bemängeln,
dass es sich dabei um eine Art "Privatisierung durch die Hintertür"
handele. Kunden, die es sich leisten können, weichen auf die Dienste
der drei privaten Mobiltelefonanbieter aus: Tigo
(dahin
steht das multinationale Unternehmen Millicom International Cellular
S.A., mit Hauptsitz in Luxemburg), Claro
(ein
Unternehmen des mexikanischen Multimilliardärs Carlos Slim) und
demnächst Digicel
. Seit
Sommer 2007 bietet die staatliche Hondutel im Stadtgebiet von
Tegucigalpa zusätzlich den Mobilfunkdienst "Tegucel"
(außerdem in in San Pedro Sula "Sulacel" und in La Ceiba
"Ceibacel") an. Von öffentlichen Telefonzellen aus, die
von Hondutel betrieben werden, kann man übrigens keine Handys
von Tigo oder Claro anrufen.
Für Telefonate ins Ausland, insbesondere in die USA und nach Europa,
greifen viele Honduraner auf die Möglichkeit der sehr preiswerten
Internet-Telefonie zurück, die fast in jedem Internet-Café
angeboten wird.
Internet
Internet-Anschlüsse sind im städtischen Bereich von verschiedenen
Anbietern mit unterschiedlich gutem Service zu bekommen. Internet-Cafés
sind weit verbreitet und meist recht günstig.
Post
Problematisch ist die Lage der staatlichen Post Honducor
. Sie
ist permanent in Finanznöten und bieten einen schlechten Service
(lange Transportzeiten, hohes Risiko des "Verschwindens" der Postsendungen).
Wer es sich irgendwie leisten kann, schickt private Kuriere.
Geld
Die honduranische Währung heißt Lempira
(umrechnen in
US$ oder Euro), benannt nach dem indianischen Freiheitskämpfer
und Nationalhelden,
der sich bis zu seinem Tod 1537 gegen die spanischen Invasoren aufgelehnt
hatte.
100 Centavos sind ein Lempira. Ein erheblicher Teil der honduranischen
Wirtschaft ist de facto dollarisiert, d.h., dass Geschäfte Artikel
ab einer bestimmten Höhe in US-Dollar auszeichnen, Mietverträge
häufig in Dollar geschlossen werden und ein großer Teil der
Sparkonten in Dollar geführt wird. Anders als im offiziell dollarisierten
Nachbarland El Salvador oder auch in Nikaragua braucht man aber an der
Supermarktkasse oder bei einer Taxifahrt unbedingt die eigentliche Landeswährung
Lempira.
Kreditkarten (Visa- und Mastercard) sind breiter akzeptiert (z.B. im
Supermarkt) als in Deutschland. Dagegen ist das Bankensystem weniger
kundenfreundlich als bei uns: Endloses Schlangestehen am Schalter ist
für den Teil der Bevölkerung, der sich überhaupt die
Dienste einer Bank leisten kann, vollkommen üblich. Geldüberweisungen
zwischen zwei verschiedenen Banken gibt es nicht, so dass der Geldtransfer
über Schecks und Bargeld abgewickelt werden muss.
Straßennetz, Verkehr und Reisen
Das Straßennetz im Land ist zwischen den größeren Städten
relativ gut. Hier hat die internationale Kooperation gerade in der Zeit
nach "Mitch" einiges bewirkt. Es bestehen allerdings erhebliche Mängel
was die Verkehrssicherheit auf diesen Strecken betrifft (mangelnde Beschilderung
und Markierung, keine effektive verkehrspolizeiliche Kontrolle usw.).
Kleinere Städte oder gar Dörfer sind in ihrer Mehrzahl nur
über sehr prekäre Wege mit dem Rest des Landes verbunden.
Wer nicht über ein eigenes Auto verfügt, fährt in der
Stadt meistens Taxi. Diese haben vielerorts eine einheitliche Farbe
(z.B. weiß in Tegucigalpa). Das Fortbewegen in öffenlichen,
innerstädtischen Bussen wird gegenüber dem Taxifahren als
wesentlich gefährlicher angesehen, da Busfahrgäste und -fahrer
häufig bewaffneten Überfällen ausgesetzt sind. Zwischen
den größeren Städten und vielen kleineren existiert,
mangels landesweitem Eisenbahnnetz, ein System von Überlandbussen
zahlreicher Busunternehmen. Für die Hauptstrecken (wie Tegucigalpa-San
Pedro Sula) kann der Kunde zwischen einfachen und luxuriösen, langsamen
und schnelleren Angeboten auswählen. Aus Sicherheitsgründen
empfehlen sich Non-Stop-Angebote,
da Überlandbusse schwerer überfallen werden können, wenn
sie keine Zwischenstopps einlegen (in denen potentielle Täter zusteigen
könnten).
Um auf die Bay Islands zu kommen, gibt es Fähren (v.a. von La
Ceiba aus) und Flugverbindungen
(von Tegucigalpa, San Pedro Sula und La Ceiba aus).
Sicherheit
Honduras ist, zumindest was die Städte betrifft, eines der unsichersten
Länder Lateinamerikas. Die Zeitungen sind tagtäglich voll
von Meldungen über Morde, Überfälle, Vergewaltigungen,
Einbrüche, Entführungen usw.. Ein Teil dieser Taten, wenn
auch wahrscheinlich nicht in dem von den Medien dargestellten Ausmaß,
geht auf das Konto der schon erwähnten Jugendbanden (maras).
Allerdings sind innerhalb der Städte vor allem die Armenviertel
von der Gewalt betroffen. Die "besseren" Viertel und die Stadtzentren
sind natürlich auch nicht völlig frei von Kriminalität,
aber die enorme (und ihrerseits manchmal wieder besorgniserregende)
Anzahl und Bewaffnung staatlicher und privater Sicherheitskräfte
sorgen doch dafür, dass man sich dort einigermaßen frei bewegen
kann. Das Auswärtige Amt bietet regelmäßig aktualisierte
Sicherheitshinweise.
Diplomatische Vertretungen
Die deutsche
Botschaft in Tegucigalpa wird seit August 2005 von Botschafter Paul
Resch geleitet. In San Pedro Sula vertritt Honorarkonsul Carlos Arnoldo
Berkling die Bundesrepublik.
Die honduranische
Botschaft in Deutschland leitet Botschafter Roberto Augusto Martínez
Castañeda (Interview
mit ihm als Audiofile). Neben dem Generalkonsulat in Hamburg, dem Generalkonsulin
Milagro Siliezar vorsteht, gibt es Honorarkonsuln in München und
Essen.
Nützliche Adressen:
In Krankheitsfällen ist das private Las
Lomas Medical Center zu empfehlen. Weitere
Ärzte und Kliniken hat die Deutsche Botschaft zusammengestellt.
Leider gibt es in Honduras keine Deutsche Schule. Deutscher Sprachunterricht
und ein kulturelles Programm bietet das Deutsch-Honduranische
Kulturzentrum. Wer mit Kindern in Honduras leben möchte, sollte
sich u.a. bei der Amerikanischen
und der Französischen
Schule bezüglich des Lehrangebots und der Preise erkundigen.
Internetportal:
Hondudirectorio
Reiseführer
Neben der "Bibel" für Rucksackreisende, "Central America &
Mexico Handbook" vom Footprint-Verlag (erscheint jedes Jahr), ist sehr
zu empfehlen: "Honduras
Handbuch" von Hans-Gerd Spelleken, erschienen im Verlag Reise Kow-How
zuletzt 2005. Auch die vor Ort in Hotels usw. ausliegenden Hefte der
Honduras
Tips bieten sehr gute Informationen zu vielen Reisezielen im Land.
Mehr Infos zu Honduras
Honduras auf den Seiten
des Auswärtigen Amtes
Honduras im Lateinamerika-Dossier
der BPB (Bundeszentrale für Politische Bildung)
Literatursuche
zu Honduras in cibera,
der Virtuellen Fachbibliothek Ibero-Amerika
Honduras
bei "wikipedia"
Country-Study
Honduras der Library of Congress (USA)
Honduras bei Lanic (Latin American Network Information Center)
Honduras im CIA-World Factbook
Infos für Investoren und Handeltreibende von der Wirtschaftsförderungsgesellschaft
FIDE (Fundación para la Inversión y Desarrollo de Exportaciones)
Experten/innen
zu Honduras im deutschsprachigen Raum aus der "Datenbank
Deutschsprachige Lateinamerika-Forschung"
Foto-CD "Honduras - Impresiones Visuales" von Erika Harzer,
zu bestellen unter: http://www.eha-media.de/
Tourismus
Das honduranische Fremdenverkehrsamt
(Instituto Hondureño de Turismo)
Weitere touristische Info-Seiten:
Honduras.com
Destination
Honduras
Explore Honduras
Bay Islands
Tourism
Copan Ruinas
Lateinamerika.org
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