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WIRTSCHAFT & ENTWICKLUNG

 


Indonesien, ehemals einer der "kleinen Tiger", verzeichnete von Ende der 80er bis zur Asienkrise' 1997 einen beispiellosen wirtschaftlichen Aufstieg.

Agrarnation

Das war nicht immer so. In den ersten Jahren nach der Unabhängigkeit war die landwirtschaftliche Produktion für die gesamtwirtschaftliche Situation noch von überragender Bedeutung. Dennoch standen Prestigeprojekte (wie die Konferenz der Blockfreien Staaten 1955 in Bandung) vor der Konsolidierung der Wirtschaft. Soekarno änderte seine Kabinette regelmäßig, die Probleme blieben jedoch ungelöst. Die Inflation erreichte in den frühen 60er Jahren Rekordzahlen, holländisches Kapital (in der Plantagenwirtschaft und der Erdölgewinnung) und Know-how wurden des Landes verwiesen.

Wirtschaftlicher Aufbau

Der wirtschaftliche Umschwung erfolgte unter Suharto, als dieser 1968 endgültig die Macht als Präsident übernahm.

Zu den Rahmenbedingungen des wirtschaftlichen Aufbaus gehörten u.a. die Erleichterung von ausländischen Investitionen, eine Finanzpolitik die die Inflation unter Kontrolle bekam, ein Ausbau der Infrastruktur und eine Förderung der Lebensmittelproduktion. Mit internationaler Hilfe konnten zudem viele Entwicklungsprogramme erfolgreich umgesetzt werden.

5-Jahres-Pläne

Die Öffnung des Landes für ausländisches Kapital und die Erstellung von 5-Jahres-Plänen waren die wichtigsten Faktoren der wirtschaftlichen Konsolidierung. (vgl. vorausgehenden Link)

Deviseneinnahmen

Enorme Reichtümer an Erdöl und Erdgas sicherten die Deviseneinnahmen, die zum allmählichen Aufbau des Landes notwendig waren.
Das nationale Statistikamt weist Statistiken über die Fördermengen aus.

Die Erfolge Suhartos für die ökonomische Entwicklung sind unbestritten. Messbare Indikatoren (wie z.B. GNP) verweisen auf ein stetiges Wirtschaftswachstum während dessen Regierungszeit. Die Selbstversorgung mit Reis und die fallende Quote der unter der Armutsgrenze lebenden Menschen sind als äußere Zeichen des Erfolges zu werten

Devaluierungen in den 80ern

Es wurden aber auch Fehler in dieser Phase des wirtschaftlichen Aufschwungs gemacht, wie z.B. die einseitige Ausrichtung auf Erdöleinnahmen.

Der Preisverfall für Rohöl Anfang der 80er Jahre stürzte Indonesien in eine tiefe Wirtschaftskrise. Zwei Devaluierungen der indonesischen Rupiah (Mitte der 80er Jahre) steigerten in der Folgezeit die Wettbewerbsfähigkeit für Manufakturprodukte gegenüber Produzenten aus anderen Ländern der Region, bevor schließlich zunehmend in das Land fließende Kapitalströme in Form von Investitionen und Krediten die größte und längste Phase des wirtschaftlichen Aufschwungs auslösten (Ende der 80er Jahre).

Diversifizierung der Wirtschaft

Die Diversifizierung der Wirtschaftssektoren und staatliche Deregulierungsmaßnahmen zur Schaffung eines investorfreundlichen Klimas, waren die Fundamente staatlicher Wirtschaftspolitik in der Regierungszeit Suhartos. Nationaler und internationaler Druck verschärften die Notwendigkeit zu diesen Maßnahmen. Ein jährlich um 2 Millionen Menschen wachsendes Potential an Arbeitskräften und kostengünstigere Produktionsländer, wie China und Vietnam sind nur zwei Gründe, die an dieser Stelle anzuführen sind

Erfolge der Wirtschaft

Die wesentlichen wirtschaftlichen Basisdaten schienen auf einen nachhaltigen Erfolg für die ökonomische Entwicklung Indonesiens hinzudeuten, gerade seit Ende der 80er Jahre. Dennoch gab es Kritik, die sich dann vor allem zu Beginn der 90er Jahre zunehmend gegen den wachsenden wirtschaftlichen Einfluss von Suhartos Familie richtete. Derweil führte ein riesiger Markt, sinkende Armut, zunehmende technische Fähigkeiten und die Entstehung eines neuen Mittelstandes führten mit den staatlich geschaffenen Investitionserleichterungen zu immer größeren Kapitalströmen in den indonesischen Wirtschaftskreislauf, die letztendlich als Auslöser für die einsetzende

Krise 1997/1998

Depression der Wirtschaft 1997 verantwortlich waren. Bekam man im Juli 1997 für einen Dollar noch rund 2700 Rupiah stieg der Wechselkurs 1998 auf bis zu 15.000 Rupiah an. Die Preise für alle Importwaren und einheimische Produkte stiegen ebenfalls, wobei die Löhne auf dem alten Niveau blieben. In kurzer Zeit war das reale Pro-Kopf Einkommen um drei Viertel gefallen. Vor allem der Finanzsektor war hart betroffen. Dort rächte sich massiv die ineffektive Bankenaufsicht.

Die Ursachen sind äußerst komplex: Mit verantwortlich waren aber in jedem Fall staatliche Liberalisierungsmaßnahmen Ende der 80er und Anfang der 90er Jahre. Damals hatten viele indonesische Großunternehmer mit nur geringen Kapitaleinlagen eigene Hausbanken gegründet. Bei diesen Hausbanken bedienten sie sich dann selbst mit hohen Krediten, für die sie geschönte Sicherheiten hinterlegt hatten. Dadurch entstand eine große Finanzblase aus fiktivem Kapital.
Aufgrund des rapiden Verfalls des Rupiah verordnete der IWF nun eine Verringerung des Geldumlaufs, weshalb die indonesische Zentralbank den Leitzins von 20 Prozent auf 70,8% erhöhte. Viele Kreditnehmer konnten daraufhin ihre Kredite nicht mehr zurückbezahlen. Darauf brach ein Großteil der Banken zusammen. Etliche Fabriken und andere Unternehmen mussten schließen und die Arbeitslosigkeit stieg innerhalb weniger Monate drastisch an. Rund 40 Millionen Menschen waren (und sind) davon betroffen.

In den großen Städten kam es vor allem im Mai 1998 zu blutigen Unruhen deren Haupleidtragende die wirtschaftlich mächtige chinesische Minderheit war. Nicht nur viele reiche Chinesen transferierten daraufhin ihre Gelder ins Ausland - auch viele Günstlinge des alten Regimes transferierten Milliardensummen ins Ausland. Ausländische Investoren flohen in dieser unsicheren Situation ebenfalls in Scharen.
Versuche die Finanzkrise durch Zuschüsse des IWF in den Griff zu bekommen scheiterten, da der IWF dafür tiefgreifende Reformen forderte, wie z.B. eine Privatisierung der staatlichen Betriebe, die Freigabe des Rupiah-Kurses, Liberalisierunsmaßnahmen im Handel, die Abschaffung von Monopolen und Kartellen und ernsthafte Maßnahmen zur Bekämpfung der Korruption. Da aber ein großer Teil der machthabenden Elite in Kartelle, Monopole und Korruption verwickelt war, hatten diese Forderungen von Anfang an keine Chance auf ernsthafte Durchsetzung.

Nach den fetten Jahren, durch die Indonesien den Sprung zur Industrienation schaffen wollte, stand das Land in der Asienkrise urplötzlich vor dem Ruin. Und mit ihm Suharto, der Vater des Aufbaus und wirtschaftlichen Erfolges, der in der Phase der Verhandlungen mit dem für Indonesien lebenswichtigen IWF nicht mehr über die gleiche Übersicht verfügte wie 30 Jahre zuvor, als Auslandskapital den wirtschaftlichen Aufstieg einleitete.

Armut

Seit der Asienkrise hat Indonesien ein massives Armutsproblem. Nach Weltbankmaßstäben gelten rund 50% der Indonesier als arm, wobei abhängig von der Region auch noch deutlich höhere Werte erreicht werden können. Eine Armutskarte zeigt die regionale Verteilung von Armut kurz nach dem Sturz Suhartos.

Konsolidierung

Der im Oktober 2004 inaugurierte Präsident Susilo Bambang Yodhoyono und sein Kabinett lösten, trotz der Tsunami-Katastrophe und einiger unpopulärer Entscheidungen, zunächst eine neue Aufbruchstimmung im Land aus. Neueste Wirtschaftsdaten bestätigen diesen Trend, auch wenn die für 2008 anvisierten 7% Wirtschaftswachstum wahrscheinlich erst ein Jahr später erreicht werden. Seit das indonesische Parlament im Jahr 2007 wichtige Investitionsschutzgesetze verabschiedet hat haben sich die Rahmenbedingungen für die Wirtschaft deutlich verbessert. Seitdem tragen auch ausländische Investitionen zunehmend zu einer Verbesserung der aktuellen wirtschaftlichen Situation bei. Das Wirtschaftswachstum lag 2007 bei 6,2 Prozent. Nach Einschätzung der Asian Development Bank werden die Zahlen für 2008 noch höher liegen.

Unter anderem aufgrund des neuen Investitionsschutzgesetzes haben sich die ausländischen Direktinvestionen 2007 bereits deutlich erhöht. Das Gesetz erleichtert z.B. den Landerwerb, gewährt Zugang zu internationalen Schiedsgerichten und stellt einheimische und ausländische Investoren grundsätzlich gleich.

Die wirtschaftliche Konsolidierung ist augenblicklich auf das Engste mit dem politischen Vertrauensbildungsprozess verbunden. Konflikte, politische Destabilisierung und Sezessionsängste zählen zu den Hauptproblemfeldern, die den derzeitigen Prozess der Konsolidierung behindern.

Zur Lösung der ökonomischen Probleme des Landes sind grundsätzliche Voraussetzungen zu schaffen, wie z.B. die Restrukturierung des Bankensektors und die Reduzierung der Schuldenlast.

Der IWF fordert zur Sicherung der wirtschaftlichen Konsolidierung eine sofortige und lückenlose Umsetzung der bereits unterzeichneten Absichtserklärungen. 

Nach Einschätzung der Weltbank wird sich die indonesische Wirtschaft auch aufgrund der derzeit relativ stabilen politischen Situation weiter erholen.

In großen Teilen der Bevölkerung sehnt man sich nach der alten materiellen Sicherheit und der wirtschaftlichen Stabilität der Suharto-Zeit zurück. Der wirtschaftlichen Konsolidierung, verbunden mit einer Abnahme der Arbeitslosenzahlen und wieder wachsenden Verdienstmöglichkeiten, wird eine zunehmend größere Priorität gegenüber der politischen Freiheit eingeräumt.Gewerkschaften haben daher bislang nur einen geringen Einfluss auf die Arbeits(markt)politik. Das Militär spielt weiterhin eine wichtige wirtschaftliche Rolle.



Im Rahmen der wirtschaftlichen Konsolidierung haben der Auf- und Ausbau der Klein- und Mittelindustrie und der tertiäre Sektor eine tragende Rolle. Fotoimpressionen geben einen Einblick in die dominante Rolle der genannten Bereiche (Durch Anklicken erhalten Sie ein größeres Bild)

 

 

Aktuelle Information

Die tägliche Berichterstattung in Medien, wie Kompas oder The Jakarta Post halten Sie über die ökonomische Entwicklung Indonesiens mit ausführlichen Berichten und Hintergrundinformationen auf dem Laufenden.

Zusätzlich finden Sie in der homepage der Jakarta Post unter 'links' die Adresse zahlreicher indonesischer Unternehmen. Sie können sich dort über die Aktivitäten, Größe u.ä. der Unternehmen informieren.

Weiterreichende Informationen über den asiatischen Wirtschaftsraum finden Sie bei ASIAINC oder BUSINESS WEEK. Speziellere Informationen zu Indonesien finden Sie bei WARTA EKONOMI.

Wirtschaftskontakte

Wichtige Wirtschaftskontakte und Informationen können in Indonesien über die deutsch-indonesische Industrie- und Handelskammer (Ekonid) vermittelt werden. Sie hält für deutsche Unternehmen ein breites Serviceangebot bereit. Die deutsche Botschaft gibt eine Liste der in Indonesien tätigen deutschen Firmen heraus.

Entwicklung

Bezüglich der Erreichung der Millennium Development Goals sieht UNDP Indonesia das Land "auf dem Weg" zur Erreichung der Ziele - gibt jedoch gleichzeitig zu bedenken, dass die Aussichten für die Erreichung in den einzelnen Provinzen unterschiedlich sind. Generell darf bezweifelt werden, dass im landesweiten Schnitt die Erreichung der Ziele bis zum Jahr 2015 realistisch ist.

Der Human Development Report listet Indonesien derzeit auf Platz 107 von 177 Ländern. Im Bereich der Armutsbekämpfung konnten zwar zweifellos Erfolge erzielt werden; dennoch müssen mehr als 27% der Bevölkerung als arm gelten. Probleme der Regierungsführung und die fehlende Rechtssicherheit in einem Land das von Transparency International als eines der korruptesten Länder Asiens geführt wird, führen dazu, dass die großen Potenziale Indonesiens nur schlecht genutzt werden.

Die Beteiligung zivilgesellschaftlicher Institutionen an der nationalen Entwicklungsplanung ist nach wie vor gering. In dem indonesischen Strategiepapier zur Armutsminderung (Poverty Reduction Strategy Paper - PRSP) finden sich derzeit nur sehr ungenaue Angaben zu diesem Thema.

Bilaterale Entwicklungs- zusammenarbeit

Indonesien ist Schwerpunktpartnerland der deutschen Entwicklungszusammenarbeit. Für Indonesien ist Deutschland mit einem Gesamtvolumen von 3 Milliarden Euro (seit 1961) der zweitgrößte bilaterale Partner nach Japan . Im letzten Jahr kam es nach den Regierungsverhandlungen zu tiefgreifenden Veränderungen in der deutschen Entwicklungszusammenarbeit mit Indonesien. Noch bis 2007 konzentrierte sich die bilaterale EZ auf folgende Schwerpunkte:

- Transport

- Gesundheit

- Wirtschaftsreform

- Dezentralisierung (als Querschnittsthema)

Nach der im Oktober 2007 beschlossenen Strategie gibt es nun nur noch 3 Schwerpunkte:

- Klimawandel/Forst (als neuer Schwerpunkt)

- Dezentralisierung/Gute Regierungsführung

- Privatsektorentwicklung

Der Bereich Privatsektorentwicklung ist als Fortführung des bisherigen Schwerpunkts Wirtschaftsreform mit Konzentration auf "berufliche Bildung" gedacht.


Alle bereits laufenden Projekte, aus den beiden früheren Schwerpunkten Transport und Gesundheit, werden wie vorgesehen zuende geführt.

Bei den Regierungsverhandlungen wurden im Rahmen der technischen Zusammenarbeit 31 Millionen Euro und im Rahmen der finanziellen Zusammenarbeit 55 Millionen Euro zur Verfügung gestellt, die in die neuzufassenden Programme fließen werden.

Für die vor Ort ansässigen Projekte (u.ä.) vergleichen Sie bitte die Informationsseite des BMZ, und der deutschen Botschaft in Jakarta . Unter anderem haben GTZ, KfW, Sequa der DED und der DAAD eigene Büros in Jakarta.

Zahlreiche weitere Organisationen, wie z. B. EED und AGEH haben ebenfalls Projekte in Indonesien. Über CIM wurden in den letzten Jahren außerordentlich viele Experten nach Indonesien entsendet, insbesondere nach Aceh. InWEnt engagiert sich vor allem im Bereich Capacity Building.

Vertretungen deutscher parteinahen Stiftungen (KAS, FES, HSS) unterhalten Büros in Jakarta und informieren Sie auf Internetseiten über ihre Tätigkeit in Indonesien. Die Friedrich Naumann Stiftung hat ihren Sitz für Südostasien in Bangkok, gibt aber regelmäßig Berichte über ihre Arbeit in Indonesien heraus.

Zahlreiche deutsche Verbände bemühen sich auch um den wissenschaftlichen Austausch zwischen Deutschland und Indonesien.

Multilaterale Entwicklungs- zusammenarbeit

Von Seiten der UN wird bezüglich Indonesien vor allem in vier Bereichen gearbeitet:

- Democratic Governance

- MDG Monitoring and Advocacy

- Crisis Prevention and Recovery

- Environmental Sustainibility

Darüber hinaus gibt es Sonderprogramme in den Bereichen HIV/Aids und Gender Mainstreaming .

Die EU fokussiert in ihrer Entwicklungsstrategie auf Armutsverminderung, die Förderung von ökonomischem Wachstum durch Handel und Investitionen und die Förderung von guter Regierungsführung durch verbesserte Rechtsdurchsetzung. Als Querschnittsthemen werden zudem Umwelt, Konfliktprävention, Genderfragen und Menschenrechte benannt.

Von der Weltbank werden die Förderung der makroökonomischer Stabilität, die Stärkung des Finanzsektors, die Förderung eines wettbewerbfähigen Privatsektors, die Verbesserung der Infrastruktur und die Schaffung von Einkommensmöglichkeiten für arme Haushalte als Schwerpunkte genannt.

Wiederaufbau in Aceh

Der verheerende Tsunami vom Dezember 2004 forderte wahrscheinlich alleine in der indonesischen Provinz Aceh mehr als 180.000 Opfer. Die ökonomischen Schäden waren ebenfalls erheblich.

Nach dem Tsunami beteiligten sich mehrere hundert NGO's, Hilfsorganisationen, nationale Regierungen und multilaterale Geber am Wiederaufbau. Dabei gab es, vor allem in der Anfangszeit, erhebliche Abstimmungsprobleme, was sich u.a. darin zeigte, dass in einigen Regionen fast ein Überangebot an Hilfe bestand, in anderen aber so gut wie nichts geschah. Dies änderte sich allerdings mit der Errichtung einer koordinierenden Behörde im Jahr 2005.

Generell kann der Wiederaufbau in Aceh als Erfolg bezeichnet werden. In einigen Bereichen (z.B. Gesundheit, Bildung) geht es vielen Acehnesen heute sogar besser als vor dem Tsunami. Dies ist allerdings auch eine Folge des durch die internationale Aufmerksamkeit positiv beeinflussten Friedensprozesses.

Die meisten der derzeit verbliebenen internationalen Helfer werden wahrscheinlich bis Ende 2009 die Provinz verlassen haben.

Die Homepage der koordinierende Behörde BRR und des Aceh-Recovery Forum bieten zahlreiche Informationen zum aktuellen Stand des Wiederaufbaus in Aceh.

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