| alle Länder | Homepage | |||
| Landesüberblick | Staat & Politik | Wirtsch. & EZ | Gesellsch. & Kultur | Praktisches |
Malawi
|
|||||||
5.1
|
Für die Einreise nach Malawi ist für einen Zeitraum bis zu drei Monaten für deutsche Staatsbürger kein Visum erforderlich. Der Reisepass muss bei Einreise noch mindestens 6 Monate gültig sein. Bei der Ankunft wird eine Aufenthaltserlaubnis bis zu 30 Tage erteilt, die dann nochmals um zwei Monate kostenlos beim Immigration Head Office in Blantyre oder Lilongwe verlängert werden kann. Die aktuellen Einreisebestimmungen können beim Auswärtigen Amt eingeholt werden.
|
||||||
5.2
|
In den großen Städten Lilongwe, Blantyre, Mzuzu und Zomba gibt es Hotels internationalen Standards. Das gleiche gilt für die Touristendestinationen am Lake Malawi. Alternativ zu diesen teuren Häusern findet man eine Reihe kleinerer Hotels, Lodges und Guest Houses von unterschiedlicher Qualität. Abseits der touristisch erschlossenen Gegenden gibt es auf dem Lande zumeist nur sehr einfache Unterkünfte, die sicherheitstechnisch und hygienisch problematisch sein können. Der Wohnungsmarkt ist relativ solide, aber übersichtlich. Da Apartments und Etagenwohnungen fast nicht vorhanden sind, werden in der Regel freistehende Häuser zur Anmietung angeboten. Häuser, die an Ausländer vermietet werden, entsprechen einem für einheimische Verhältnisse gehobenem Standard. Mehrere Zimmer und ein großer Garten auf einem eingezäunten Gelände sind üblich. Oftmals wird eine halbe oder sogar eine ganze Jahresmiete im Voraus verlangt. Es gibt keine akuten Versorgungsengpässe. Die großen ausländischen Supermarktketten halten ein breites Angebot an Lebensmitteln und Haushaltsgütern bereit. Lokal produzierte Produkte (Obst, Gemüse, Fisch) kann man gut und günstiger auf den lokalen Märkten einkaufen. Die Versorgungslage auf dem Lande ist schwieriger. Den Grundbedarf an Lebensmitteln bekommt man aber in jedem Distrikthauptort im malawischen Supermarkt.
|
||||||
5.3
|
LandeswährungMalawis Währung ist seit 1971 der Kwacha, der sich in 100 Tambala unterteilt. Kwacha bedeutet Sonnenaufgang und ist das Symbol für die Unabhängigkeit des Landes. Tambala bedeutet Hahn. Aufgrund des Geldwertverfalls werden Tambala-Münzen heute nicht mehr verwendet. 2006 wurden 5 und 10 Kwacha-Münzen eingeführt, die die gleichlautenden Banknoten sukzessive ersetzen werden. Banknoten gibt es zu 5, 10, 20, 50, 100, 200 und 500 Kwacha. Sie zeigen auf der Vorderseite das Porträt der historischen Persönlichkeit John Chilembwe (siehe Geschichte).
Den aktuellen Kurs des Malawi-Kwacha sagt Ihnen OANDA. Der Wechsel von Bargeld kann sowohl in Geschäftsbanken als auch in Wechselstuben erfolgen. Die Kurse in letzteren sind oft, aber nicht immer, günstiger. Reiseschecks werden bei Banken akzeptiert, aber fast immer zu einem schlechteren Kurs als Bargeld. Zudem fallen Gebühren an. In den großen Hotels und bei Autovermietern kann mit Kreditkarte bezahlt werden. Mit einer solchen kann auch Bargeld abgehoben werden. Die Geldautomaten sind in bezug auf internationale Kreditkarten jedoch noch nicht zuverlässig. Es empfiehlt sich, Bargeld (Euro oder US-Dollar) mitzuführen. Auf jeden Fall sollte man die 30 US-Dollar für die Flughafengebühr, die bei jedem internationalen Abflug in bar fällig wird, möglichst passend zur Hand haben.
|
||||||
5.4
|
Das Reisen im Land ist, jedenfalls abseits der großen Städte, nicht immer ganz unproblematisch. Die staatliche Fluglinie Air Malawi bedient täglich die Strecken Lilongwe-Blantyre und zurück. Die Verbindung ins nördliche Mzuzu wurde vor längerer Zeit ausgesetzt. Sporadisch gibt es auch Flüge nach Club Makokola am Südende des Lake Malawi. Zwischen den Städten Blantyre, Lilongwe und Mzuzu verkehren relativ komfortable und sichere Fernbusse (Coachline). Ansonsten gibt es eine Reihe weiterer, fast ausschließlich private, Busunternehmen, Minibusse und — aber nur in den Städten — wenige Taxis. Schon aus Sicherheits- und Zeitgründen ist es ratsam, ein eigenes Fahrzeug zu mieten, auch wenn man nur in der Stadt zu tun hat. In Malawi herrscht Linksverkehr. Die großen Überlandstraßen auf der Nord-Süd-Achse als auch zu den Teeplantagen in Thyolo und Mulanje, und die Straßen von Lilongwe nach Salima und nach Mchinji (Grenze zu Zambia) sind geteert und in einem guten Zustand. Nach Einbruch der Dunkelheit (ca. 18 Uhr) sollten Überlandfahrten aus Sicherheitsgründen dringend vermieden werden. Die beste Reisezeit ist von Mai bis Oktober. Während der Regenzeit (Ende November bis Anfang April) sind Überschwemmungen in vielen Gegenden möglich. Über das Wetter in Malawi können Sie sich aktuell informieren. Interessante Reise-Links hält der Hupe-Verlag bereit. Reisetipps und Kurzreportagen finden sich bei Afrika Aktuell.
|
||||||
5.5
|
Landesspezifische Sicherheitshinweise vom Auswärtigen Amt gibt es derzeit nicht. Es wird aber ein Anstieg von Kriminalität konstatiert, der sich vor allem auf Lilongwe, Blantyre und die Touristenorte Senga Bay, Cape Maclear und Nkhata Bay konzentriert. Vor allem nach Einbruch der Dunkelheit kann es zu Fahrzeugdiebstählen, auch unter Gewaltanwendung, kommen. Spaziergänge am Abend oder nachts sollten ganz vermieden werden. An belebten Orten (Märkte, Einkaufszentren) sind — wie in Europa auch — Taschendiebe und Trickbetrüger aktiv.
|
||||||
5.6
|
Malariaprophylaxe und ImpfempfehlungenDer reisemedizinische Infoservice des Tropeninstituts der Universität München bietet ständig aktualisierte Reisehinweise für Malawi mit Informationen über Impfempfehlungen und Impfvorschriften, Malariarisiko und speziellen Gesundheitsrisiken. Zudem gibt es eine Klimatabelle. Gesundheitstipps liefert auch Fit for Travel. Bitte beachten Sie zudem die medizinischen Hinweise des Auswärtigen Amtes. |
||||||
5.7
|
Die Verbreitung des Internets ist in Malawi noch nicht weit vorangeschritten. Es wird von UNDP geschätzt, dass 4 von 1.000 Malawiern (2005) Zugang zum Internet haben. Das ist auch auf die mangelhafte Infrastruktur zurückzuführen. Der führende Internetprovider ist MalawiNet. Während die meisten Institutionen und Unternehmen, nicht aber Primarschulen und nur wenige Sekundarschulen, über Internetzugänge verfügen, gibt es nur wenige private Nutzer. Häufige Stromausfälle und Überlastungen auf Grund zu geringer Leitungskapazitäten machen das Herunterladen großer Dateien zu einer Tortur. Der Internetzugang vor Ort ist begrenzt. Es gibt wenige Internetcafes in den Städten Blantyre, Lilongwe, Zomba und Mzuzu. Zudem verfügen die wenigen großen Hotels der Sunbird-Kette über Internetcafes für ihre Gäste. Die Kosten für den Dienst sind häufig unverhältnismäßig hoch. 8 von 1.000 Malawiern verfügen über einen Festnetz-Telefonanschluß (2005), während die Zahl der Mobiltelefonkunden bei 33 von 1.000 Malawiern fast vier Mal so hoch liegt. Telefonieren nach Malawi
Zur Zeit (Stand: 3. April 2008) günstigstes Angebot: |
||||||
5.8
|
Links, Experten und andere RessourcenWer nach Links zu Malawi sucht, findet zahlreiche in der Auflistung der kalifornischen Stanford University. Auf der Suche nach Experten und Ressourcen kann die Datenbank " Internationale Beziehungen und Länderkunde" (IBLK) der Universität Karlsruhe hilfreich sein. Die Datenbank umfasst ca. 470.000 Literaturnachweise ab 1980. Zu den berücksichtigten Fachgebieten zählen: Internationale Politik, Sicherheit, Wirtschaftsbeziehungen sowie die Außenpolitik und die politische, wirtschaftliche und soziale Entwicklung einzelner Länder. Die National Archives of Malawi sind das größte Archiv im Lande. Viele Dokumente unterliegen jedoch einer dreißigjährigen Sperrfrist. Regelmäßig in deutscher Sprache informiert die von der Informationsstelle Südliches Afrika herausgegebene Zweimonatszeitschrift Afrika Süd. Eine Anlaufstelle für Informationen ist zudem der British Council in Lilongwe. Seit 1985 beschäftigt sich Dr. Heiko Meinhardt als Gutachter und Wissenschaftler mit Malawi.
Was wirklich zählt ...Viel Spaß in einem Land, das in erster Linie für seine friedlichen und gastfreundlichen Menschen bekannt ist und nicht zu Unrecht den Ehrentitel "The Warm Heart of Africa" trägt, wünscht Ihnen Heiko Meinhardt, Universität Hamburg. Also dann: Takulandirani ku Malawi! Erstellung der Seite durch Dr. Heiko Meinhardt, Hamburg (Inhalt), und Sven Meinhardt, Hamburg (technische Realisierung). |
||||||
|
|
|||||||
Die WWW-Adressen wurden gesammelt, strukturiert und kommentiert von : heiko.meinhardt
gmx.de
Letzte Änderung 03.04.2008. Copyright © 1998 - 2008, InWEnt gGmbH
zurück zur vorherigen Seite
|
zurück zur Homepage

| alle Länder | Homepage | |||
| Landesüberblick | Staat & Politik | Wirtsch. & EZ | Gesellsch. & Kultur | Praktisches |