Stützpfeiler der Wirtschaft |
Mexikos
Wirtschaft hat sich seit der
Tequila Krise positiv entwickelt.
Neben Mexikos Reichtum an Rohstoffen, wie Erdgas, Erdöl, Edelmetalle
(Gold und
Silber ), Bauxit, Blei, Eisen, Kupfer etc.)
hat die Privatisierung der Staatsbetriebe zu der steigenden
Industrialisierung
in den letzten zwei Jahrzehnten beigetragen.
Vor allem durch die
Maquiladora
Industrie im Norden ist Mexikos Wirtschaft auf Wachstumskurs, mit Wachstumszahlen
bis zu 7%. Neben der so genannten Lohnveredelungsindustrie sind der
Tourismus
und die Petroindustrie wichtige
Wirtschaftszweige. Seit 1994 ist das Land Mitglied in der OECD. Mit dem Freihandelsabkommen
NAFTA/TLC
, das im selben Jahr in Kraft trat,
machte Mexiko den bedeutendsten Schritt in Richtung weltmarktintegrierter und
exportorientierter Wirtschafts- und Entwicklungspolitik. Die Landwirtschaft steckt
demgegenüber in einer Krise die sich durch das Freihandelsabkommen mit
den nordamerikanischen Nachbarn, die ihre subventionierten Agrarprodukte auf den
Markt tragen, noch verstärkt hat.
Am
Beispiel Zacatecas erläutert
Hamann die Zusammenhänge.
Die Deutsch-Mexikanische
Industrie- und Handelskammer
informiert über ihre Aufgaben
und gibt nützliche Tips zu Alltagsfragen. Auf den Seiten der mexikanischen
Notenbank Banco de Mexico
finden Sie Erläuterungen zur Geld- und Währungspolitik, Wirtschaftsindikatoren,
etc.
Das
Secretaria de Turísmo
vermittelt Wissenswertes für
Kultur- und Badetouristen.
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Soziales |
Nicht erst seit dem gescheiterten Gipfel in Cancún im September 2003 ist
deutlich, dass die Lebensbedingungen in den Entwicklungsländern nicht
allein vom wirtschaftlichen Wachstum bestimmt werden. Die Bilanz nach 10 Jahren
NAFTA-Abkommen mit den USA und
Kanada sind enttäuschend für Mexiko. |
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Die Einkommensverteilung ist höchst ungleich. Die Landwirtschaft, von
der etwa 30% der Bevölkerung leben, und die nur 4% des BIP
erwirtschaften, steckt in einer tiefen
Krise . Die wachsende soziale
Schere versucht der Staat durch Armutsbekämpfungsmaßnahmen, wie dem
Solidaritätsprogramm
Opportunidades , zu überwinden.
Über Dezentralisierungsmaßnahmen sollen die Diskrepanzen zwischen den
Regionen ausgeglichen werden, worüber der
Artikel von Maihold informiert.
Die soziale Misere macht sich in regelmäßig auftretenden
Bewegungen und Aufständen bemerkbar, die 1994 mit dem
Aufstand der Zapatisten
(EZLN) in Chiapas ihren Höhepunkt seit dem neoliberalen Reformkurs fand.
Eine Chronologie
des Aufstandes
finden Sie hier. Aber auch in Guerrero und Oaxaca machen Volksaufstände
auf die Nachteile der mexikanischen Wirtschaftspolitik aufmerksam, wie
jüngst in
Oaxaca nach den letzten Wahlen
im Sommer 2006. Der Staat geht mit aller Härte gegen diese Ausdrucksformen
des Protestes vor. |
Aktive Institutionen und internationale Organisationen
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Deutsche und internationale Organisationen der staatlichen und nicht
staatlichen Entwicklungszusammenarbeit sind in Mexiko stark vertreten.
Kulturaustausch, Bildung und die Bekämpfung der Armut stehen dabei auf
der Agenda der Organisationen. Folgende Links führen Sie zu
landesspezifischen Aktivitäten einzelner Institutionen und
Organisationen:
Deutsche Botschaft Mexiko 
Brot für die Welt
Friedrich-Ebert Stiftung 
Goethe Institut
Kreditanstalt für
Wiederaufbau
Misereor
Gesellschaft für Technische Zusammenarbeit
Konrad Adenauer Stiftung
Deutsches Rotes Kreuz
International Fund for agricultural Development
InWent
Medicins sans frontieres
Oxfam
UNO

USAID
WELTBank (browse for country) |