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Namibia
Seite 5: Praktische Hinweise

Einreise und Aufenthalt

Es ist leicht, sich in Namibia einzugewöhnen und zurechtzufinden. Vor allem den zentralen Landesteilen hat die deutsche Kolonial- und südafrikanische Besatzungszeit einen Stempel aufgeprägt, der europäische Züge trägt. Man könnte Namibia Africa light nennen. Wer es darauf anlegt, kann das Land wie ein heißen, trockenen Landstrich Deutschlands bereisen - und verpasst, Namibia zu "entdecken". (Karikatur)

Visum

Wer aus Deutschland, Österreich oder der Schweiz kommt, benötigt kein Visum. Es genügt der Reisepass, der jedoch mindestens ein halbes Jahr über den geplanten Aufenthalt hinaus gültig sein muss. Gegen Vorlage eines Rückflugtickets stellt jeder Grenzposten Aufenthaltsgenehmigungen bis zu 90 Tagen aus. Wer nach Namibia aus beruflichen Gründen geht oder als Entwicklungshelfer, benötigt eine Arbeitserlaubnis. Nähere Informationen zu Arbeitsgenehmigung, begrenztem und dauerhaftem Aufenthalt sowie über Touristenvisum erteilt die Botschaft der Republik Namibia in Berlin.

Die meisten Besucher werden mit dem Flugzeug einreisen. Windhoek wird von mehreren Fluggesellschaften von Frankfurt, Düsseldorf oder München angeflogen. Erkundigen Sie sich auch über Flüge über Johannesburg; sie sind gelegentlich preisgünstiger.

Wohnen und Versorgen

Wohnen in Stadt und Land

Das Land bietet heute flächendeckend ausreichenden Unterkünfte (acazia) mit unterschiedlicher Ausstattung. Hotels, Lodges, Gästefarmen, Bed&Breakfast, aber auch Back Packer-Unterkünfte. Die Dichte der Beherbergungen ist im Norden, Osten und Süden des Landes, abseits der traditionellen Touristikrouten, allerdings geringer als in den zentralen Landesteilen Das namibische Touristikbüro gibt einen jährlich aktualisierten Beherbergungsführer heraus. Sie geben die Leistungskategorie an und oft auch die Preise für Übernachtung und Dienstleistungen. In Deutschland sind diese Führer zu beziehen beim:
Namibia Tourismusbüro
Schillerstraße 42-44
D-60313 Frankfurt
Tel: (069) 133 736-0 (Fax: 15)
info@namibia-tourism.com

Für diejenigen, die sich über touristische Interesse hinaus länger in Namibia aufhalten, stellt sich die Frage nach einer Dauerwohnung. Sofern Arbeitgeber oder Entsendeorganisationen keine entsprechende Unterkunft bieten, bleiben die Möglichkeiten der Miete oder des Immobilienkaufs. Generell lässt sich - abhängig von der Verweildauer - sagen, dass oft der Hauskauf (mit Option auf Weiterverkauf nach Ausreise) günstiger sein kann als die Miete. Holen Sie sich hier Informationen vor Ort (z.B. von ausscheidenden Kolleginnen oder Kollegen) ein. Die Kosten für Kauf wie Miete variieren stark von Ort zu Ort, in Windhoek auch von Stadtteil zu Stadtteil. In den Städten gibt es ein dichtes Netz von Maklern.

Einkaufen

In allen Städten gibt es Supermärkte. Die Preisgestaltung der Anbieter ist recht unterschiedlich, je nach der Hauptkundschaft oder Zielgruppe der Märkte. Daneben gibt es die - mitunter stark expandierenden - Kleinhändler, die nahezu bis in die Nacht geöffnet haben. Auf dem Land sind sie die einzigen Versorger. Weitere Bezugsquellen sind die Tankstellen, die vor allem auf dem Land Fast Food, Getränke und in begrenztem Umfang Lebensmittel anbieten. Die "typisch" afrikanischen Märkte gibt es nur im Norden.

Alkoholika gibt es in der Regel nur in Bottle Stores oder Drankwinkel (nur Bier bieten auch Supermärkte an). Das namibische Bier ist hervorragend. Die Weine kommen überwiegend aus Südafrika. Sie sind von hoher Qualität.

Wechselkurse und Geldtransfer

Landeswährung

Die Währung Namibias ist der Namibia-Dollar (N$). Er ist an den Wechselkurs des südafrikanischen Rand gekoppelt, der ebenfalls als Zahlungsmittel angenommen wird. Die Unterteilung des N$ erfolgt in Cent. Eingeführt werden dürfen bis zu 2.000 N$. Den aktuellen Wechselkurs können Sie in der Tagesausgabe des Namibian erfahren; einen geeigneten Währungsrechner bietet auch OANDA. Derzeit kann man mit dem Umrechnungskurs 1 € gleich 10 N$ einen raschen Überschlag machen.

Geld

Reisen, Transport und Verkehr

Sich bewegen in Namibia

Mit dem Auto
Wer mit dem Auto auf eigene Faust Namibia bereisen will, braucht einen internationalen Führerschein. Der ist gültig nur zusammen mit dem nationalen Führerschein.
In Namibia herrscht Linksverkehr. Die namibischen Verkehrszeichen sind den europäischen sehr ähnlich und deshalb sofort verständlich. Eine Ausnahme bildet das (seltene) auf der Spitze stehende "Achtungsdreieck" mit den Ziffern 1,2,3,4 an Kreuzungen. Hier wird nach der Reihenfolge der Ankunft in die Kreuzung eingefahren.
Das Straßennetz (acacia) beträgt 43.000 km. Davon sind5.500 km geteert. Der Rest sind Schotte- und Erdstraßen unterschiedlicher Festigkeit (an der Küste häufig auch Salzbelag), die regelmäßig gewartet und planiert werden. Alle Straßen sind nummeriert, die Richtungsangaben sind ausgezeichnet.
In Namibia besteht Anschnallpflicht. Die Höchstgeschwindigkeit liegt in bebauten Gebieten in der Regel bei 60 km/h, auf ausgewiesenen Strecken bei 80 km/h. Auf geteerten Straßen ist die Höchstgeschwindigkeit auf 120 km/h begrenzt. Auf Schotterpisten kann das Fahren über 80 km/h sehr gefährlich werden. Wegen des hohen Unfallaufkommens - vor allem wegen unangepasster Geschwindigkeit - berechnen Autoverleiher in Namibia eine hohe Eigenbeteiligung.
Wer sich lange in Namibia aufhält (beruflich, als Entwicklungshelfer etc.) wird um einen eigenen Pkw nicht herumkommen. Das betriebseigene Fahrzeug sollte für private Fahrten nicht genutzt werden. Ob man sich für ein Zwei- oder Allrad- Fahrzeug entscheidet, hängt zum einen vom Einsatzort, zum anderen von den Reiseabsichten ab.

Öffentlicher Verkehr
Ein öffentliches flächendeckendes Verkehrsnetz gib es in Namibia praktisch nicht. In Städten wie Windhoek beschränken sich die wenigen Buslinien darauf, die Arbeiter und Arbeiterinnen aus den Vorstädten in s Zentrum zu transportieren. Sie fahren deshalb nur morgens und abends. Das wichtigste Transportmittel in den Städten, aber auch Überland, sind die Taxis. Für Überlandfahrten gibt es relativ feste Tarife. In den Städten gibt es Taxis, die zu festen Tarifen für bestimmte Strecken abrechnen, andere (Radio Taxi) rechnen nach Kilometer und Zeit ab.

Bus und Bahn
Busverbindungen gibt es wöchentlich in alle Landesteile. Ebenso regelmäßige Verbindungen nach Kapstadt und Johannesburg/Pretoria in Südafrika.
Die Eisenbahn befördert fast ausschließlich Güter. Für touristische Zwecke verkehren Züge von Südafrika über Keetmanhop, Windhoek nach Swakopmund und der Desert Train von ‚Windhoek nach Swakopmund mit häufigen Zwischenstopps.

Mit Kindern ins Zielland

Kinder erwünscht

Namibia ist ein kinderfreundliches Land. Man kann durchaus sagen, wer mit Kindern anreist, erfreut sich einer leichteren Kontaktaufnahme zumindest durch die afrikanischen Menschen.
In den größeren Städten gibt es Kindergärten. Sie werden durchweg privat geführt. Die Gebühren sind im Vergleich gering.

Schulen

Wer schulpflichtige Kinder hat, kann bereits von Deutschland aus einen Antrag auf Schulbesuch stellen. Die Botschaft hat eine Adressliste mit Schulen. In Windhoek kann man zwischen drei Privatschulen wählen:
Die Deutsche höhere Privatschule (DHPS), das Paulus-Kolleg und die internationale Schule, alle in Windhoek und mit angeschlossenem Internat. Letzere ist allerdings sehr teuer. Das Schuljahr fällt mit dem Kalenderjahr zusammen.

Das Schulsystem gliedert sich in drei Stufen: Die Grundschule von 7 Jahren.
Die Sekundarstufe von 3 Jahren.
Die Oberstufe von 2 Jahren. Der Abschluss berechtigt für Universität und Fachhochschulen auch in Deutschland.
An der DHPS kann mit einem weiteren 13. Jahr das deutsche Abitur erworben werden.

Sicherheit für Ausländer

Persönliche Sicherheit

Namibia ist ein relativ sicheres Land. Das größte Risiko ist der Taschendiebstahl. Aber es gibt auch Überfälle und Morde an Touristen. Jeder Fall findet seine Erwähnung in den deutschen Medien und in der Windhoeker Allgemeinen Zeitung. Daraus den Gefährdungsgrad zu bestimmen, ist jedoch schwierig. Allgemein lässt sich jedoch sagen, dass man in Namibia relativ sicher reisen kann, auch wenn die Gewaltkriminalität gegenüber Touristen in den letzten Jahren zugenommen hat. Ständig aktualisierte Empfehlungen gibt das Auswärtige Amt der Bundesregierung.
Es ist ratsam, auch am Tag gewisse Vorsichtsmaßnahmen einzuhalten. Mit Geld und Wertsachen sollte nicht auf offener Straße hantiert, Wertsachen nicht im Fahrzeug gelassen werden. Flugticket, Pass und nicht benötigtes Geld sollten im hotel bleiben, ebenso Kameras oder elektronische Geräte, wenn man sie nicht braucht.. Es ist ungefährlich, nachts in Stadtzentren spazieren zu gehen, vor allem in Gruppen. Unbeleuchtete Gegenden sollten allerdings gemieden werden.
Vorsicht ist geboten auf kleinen, unbewirtschafteten Rastplätzen an den Überlandstraßen.

Gesund bleiben

Allgemeine Empfehlungen

Die medizinische Betreuung in Namibia hat einen vergleichsweise hohen Standard. Krankenhäuser gibt es in allen Städten. Wenn Krankenhausaufenthalte notwendig werden, sollte man sich um die Aufnahme in ein kirchlich geführtes Hospital bemühen, wo die Versorgung durchweg besser ist als in den meisten staatlich geführten Einrichtungen.

Notfälle

Notfälle und Unfälle in entlegenen Gebieten können wegen der hohen Transportkosten (oft per Luft) teuer werden. Für Touristen gibt es bei den medizinischen Nothilfsdiensten eine Transportversicherung. Die Dienste Aeromed (der Europe Assistance angegliedert) und Medrescue bieten einen landesweiten Rettungsdienst rund um die Uhr.

Malaria, Magen-Darm-Krankheiten und Impfempfehlungen.

Der Norden Namibias einschließlich der Etoschapfanne sind Malaria-Gebiet. Deshalb wird empfohlen, geeignete Medikamente einzunehmen. Ärzte und Apotheken in Namibia beraten über eine der jeweiligen Region geeignete Prophylaxe. Wem die Nebenwirkungen bedenklich erscheinen, sollte ein Standby-Präparat mit sich führen. Ganz allgemein empfiehlt sich eine Beratung mit dem Hausarzt oder dem Gesundheitsamt.

Durchfall - eine in Afrika verbreitete Krankheit - ist in Namibia zwar ein Problem. Der Reisende oder auch für längere Zeit in Namibia Arbeitende, besteht hier wenig Anlass zur Sorge. Eine Hauptinfektionsquelle ist die Wasserversorgung, die in Namibia nahezu durchweg Wasser in sicherer Qualität liefert.

Besondere Impfungen sind für Namibia nicht notwendig. Ein Tetanus-Schutz ist allgemein angeraten. Hepatitis-Impfung bespricht man am besten mit seinem Hausarzt. Wer von einem Land mit Gelbfiber-Vorkommen anreist, benötigt einen entsprechenden Schutznachweis.

Nähere und ständig aktualisierte Informationen bietet fit for travel.

Kommunikation

Telefonieren in und nach Namibia

Namibia verfügt im Vergleich mit anderen afrikanischen Staaten über ein entwickeltes Kommunikationssystem. Landesweit in Namibia kann man heute direkt durchwählen., ohne eine Telefonvermittlung zu bemühen. Telefonzellen gibt es auch in entlegenen Gegenden. Bei einigen muss man jedoch noch manuelle verbunden werden. Dazu wählt man die angegebene Bedienungsnummer und wartet die Vermittlung ab und folgt deren Anweisungen. Telefonbüchern liegen in allen Poststellen Namibias aus.

Die Landesvorwahl Namibias ist die 00264, die "0" bei der Ortsvorwahl wird ausgelassen. Von Namibia aus gelten die Vorwahlnummern für
Deutschland: 0049
Österreich: 0043
Die Schweiz: 0041.
Luftpost von und nach Namibia variieren zwischen zwei und vier Tagen.

Das Mobilnetz ist mittlerweile gut ausgebaut. Angegeben wird eine Flächenabdeckung von 70 Prozent. Internationale Roaming-Vereinbarungen gibt es mit über 100 Netzwerken in 50 Ländern.

Internet

Namibia hat Zugang zu allen Internet-Dienstleistern. Insofern können Sie Ihre bestehende Adresse auch von Namibia weiter nutzen oder sich dort eine eigene Adresse zulegen. Internet-Cafés gibt es in allen größeren Städten. Auch viele Hotels und Gästefarmen verfügen über Internetzugang.

Nützliche Adressen

Links, Experten und Ressourcen

Eine erste Informationsseite ist die der Botschaft der Republik Namibia in Berlin. Dort finden viele und nützliche Informationen zu Sicherheit, Gesundheitsvorsorge, Lebenshaltungskosten und dergleichen mehr.

Das Auswärtige Amt informiert über Reise- und Sicherheitsinformationen. dort finden Sie auch die Adressen der diplomatischen und konsularischen Vertretungen. Dort können auch Inforamtionen zu den verschiedenen Politkbereichen abgerufen werden.

Eine gute Übersicht zu Links zu Namibia bietet Afrika im Internet. Umfangreicher ist die Liste der Stanford University; sie verfügt über eine alphabetische Ordnung und Kommentierung. Etwas umständlicher ist die Datenbank Internationale Beziehungen und Länderkunde (IBLK) der Universität Karlsruhe. Der Fundus von knapp 500.000 Literaturhinweisen kann in Bezug auf Namibia erschlossen werden über die Fachgebiete Internationale Politik, Sicherheit und Wirtschaftsbeziehungen sowie Außenpolitik und die politische, wirtschaftliche und soziale Entwicklung einzelner Länder. Das wohl umfangreichste Archiv zu Namibia im deutschprachigen Raum führt dasBasler Afrika-Archiv . Über eine umfangreiche Dokumentensammlung verfügt auch die informationsstelle südliches afrika (issa)in Bonn. Regelmäßige deutschsprachige Informationen zu Namibia bietet die Quartals-Zeitschrift Namibia-Magazin der Deutsch-Namibischen Gesellschaft in Göttingen. Die issa gibt die Zweimonatszeitschrift afrika süd heraus, die über Namibia und die anderen 13 Staaten der Regionalgemeinschaft SADC (Southern African Development Community informiert. Den gleichen Raum deckt die österreichische Zeitschrift indaba ab.

Über tagespolitische Themen informieren am ausführlichsten die Agentur AllAfrica, die die englischsprachige Presse zu Namibia auswertet, und die Nachrichtenagentur der Vereinten Nationen IRIN mit eigenen Beiträgen. Bei AllAfrika finden Sie die wichtigsten Beiträge des Namibian, der wohl bedeutensten Tageszeitung des Landes, und der Swapo-nahen New Era. Nicht ausgewertet wird die deutschspachige Windhoeker Allgemeine Zeitung AZ.

Vorkosten

Namibia schmecken

Vegetarier haben es in Namibia nicht leicht. Nicht, dass hier Fleisch zu täglichen Mahlzeit gehört. Die alltägliche Mahlzeit besteht bei den Einheimischen aus Mais- oder Hirsebrei (Mahango) und Gemüsebeilage. Doch wer eingeladen ist, wird Fleisch vorgesetzt bekommen, und als Gastgeber wird man Fleisch anbieten, will man nicht als knauserig gelten. Und zwar in großen Stücken, nicht kleingeschnitten wie Gulasch. Das namibische Fleisch ist gut.
Eine namibische Spezialität - bewährt auf Reisen - ist Biltong, luftgetrocknetes Fleisch, haltbar und nahrhaft. Biltong gibt es in Streifen, in Scheiben und als Mehl, was eine gute Suppengrundlage gibt. Man fügt bei Zeiten Salz, Gewürze und Gemüse, Tomaten und dergleichen hinzu, was man gerade zur Verfügung hat.

Möchten Sie einen Vorgeschmack auf Ihr Zielland? Probieren Sie einmal ein Rezept für die Überlandreise und ein "sesshaftes" Rezept.

Potjiekos - Eintopf
Potjiekos ist ein geniales Gericht für ein Land mit solchen Entfernungen wie Namibia. Es lässt sich beliebig entsprechend variieren, wie es die Vorräte gerade hegeben. Traditionell wir die Kost in einem dreibeinigen gusseisernen Topf zubereitet, den man in die Glut stellt.

Der Dreibeintopf ist ein praktisches Kochgerät.

Für vier Personen werden dazu Fleischstücke von mindestens 500 g in Wasser (das Fleisch muss bedeckt sein) aufgesetzt und gekocht, das Fleisch kann auch zuvor kurz angebraten werden. Mitgekocht werden zwei große Zwiebeln, wenn vorhanden auch Knoblauch. Hinzugefügt werden 4 Nelken, 2 TL Essig (oder entsprechend Zitrone) und etwas Salz. Das alles wird mit geschlossenem Deckel gekocht, bis das Fleisch zart ist. Dann gibt man einige große Tasse Reis hinzu und lässt den Topf etwa 20 Minuten (schauen Sie dabei aber nicht auf die Uhr, Hektik bringt nichts!). Zum Schluss können Sie Ihr altes Brot unterrühren.

Potjiekos lässt der Phantasie "op Pad" - auf der Fahrt übers Land - freien Raum. Wenn Sie zuhause sind oder im Vorgeschmack auf die Namibiareise:

"Eingesetztes Fleich auf namibische Art"
Dazu brauchen Sie für vier Personen: 2 Zwiebeln und 500 g Fleisch von Huhn oder Lamm. Schneiden Sie alles klein und würzen es mit einer Prise Salz und Kreuzkümmel. Lassen Sie die Zutaten in 1 l Wasser 20 Minuten köcheln. Fügen Sie eine Packung (400g) Spinat (oder eine entsprechende Menge frischen Spinats) hinzu, und lassen Sie es 5 Minuten weiter kochen.. Schmecken sie das Gericht ab mit etwa 6 EL Erdnusscreme, 1 TL Brühe und 1 EL Butter.
Als Beilage eignet sich Hirsebrei, mit dessen Zubereitung Sie am besten einen Tag vorher beginnen: Verrühren Sie 75 g Maismehl und 50g Weizenvollkornmehl in ½ l Wasser. Lassen Sie den Teig bis zum nächsten Tag ruhen (er kann auch zwei Tage ruhen). Bringen Sie 1 l Wasser zum Kochen. Lassen Sie darin 250g Hirse etwa 5 Minuten unter ständigem umrühren kochen. Fügen Sie dann den vorbereiteten Teig hinzu, fügen Sie 1 EL Butter und bis zu 100g Weizenmehl hinzu, Rühren sie den Brei solange um, bis ein fester Brei entsteht.
Guten Appetit!

Was wirklich zählt

"Man sieht nur, was man weiß." Vieles von dem, was man in fremden Landen wahr- und aufnimmt, ist weitgehend von den Informationen geprägt, die wir zuvor aufgenommen haben. Halten Sie sich deshalb nach diesen landeskundlichen Informationen Ihren Blick frei für neue Erfahrungen. Nutzen Sie Ihre Neugier, Land und Leute kennen zu lernen über das hinaus, was diese kurze Länderinformation bieten kann. Und nehmen Sie sich Zeit: "Unser afrikanisches Verständnis des griechischen "Kairos" - der richtige Zeitpunkt - öffnet uns eine viel tiefere Dimension dieses Begriffes. In einer der in Namibia gesprochenen Sprachen wird er mit oruveze übersetzt. Das meint nicht nur die Zeit, sondern kann auch mit Raum übersetzt werden. Für uns ist also Raum und Zeit dasselbe. Für jemanden Zeit zu haben, bedeutet, die Existenz dieser Person anzunehmen und anzuerkennen. Für den nächsten keine Zeit zu haben, bedeutet deshalb auch, ihm oder ihr keinen Raum zu geben, die Existenz dieser Person zu verleugnen."
Zephania Kameeta

Die WWW-Adressen wurden gesammelt, strukturiert und kommentiert von : Hein Möllers
Letzte Änderung 30.10.2007. Copyright © 1998 - 2007, InWEnt gGmbH


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