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Gesellschaft und KulturNEPAL
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Bevölkerung: Die Einführung in die nepalische Gesellschaftsstruktur vermittelt eine ausführliche Analyse. Eines der drängendsten Probleme des Landes ist die Reduzierung des Bevölkerungswachstums. Das Central Bureau of Statistics hat die wichtigsten Daten des Bevölkerungszensus von 2001 (Seite ist extrem langsam) zugänglich gemacht. Weitere Links finden Sie über Nepal Research. Gesellschaftsgruppen: Die zahlreichen Bevölkerungsgruppen Nepals weisen zum Teil sehr unterschiedliche rassische, sprachliche und religiöse Merkmale auf. Grundsätzlich unterscheidet man zwischen den Bevölkerungsgruppen des Berglands und denen des Tarai. In beiden Bereichen gibt es wiederum ethnische Gruppen (mit Ausnahme der Newar untergliedert in nicht hierarchisch angeordnete exogame Klane) und Kasten (hierarchische Gesellschaftsordnung mit endogamen Gruppen). Die meisten ethnischen Gruppen des Berglands (ca. 30% der Gesamtbevölkerung), z.T. auch die des Tarai, weisen tibetisch-mongolische Merkmale auf, sprechen tibeto-burmesische Sprachen und praktizieren einen von animistischen und schamanistischen Praktiken durchsetzen Buddhismus oder Hinduismus. Die Hindukasten des Berglands (ca. 40%), größtenteils Nachfahren der einstigen Khas, sprechen Nepali als Muttersprache. Auch ihre Religion ist in der Praxis stark von Animismus und Schamanismus beeinflußt. Die herrschende Elite einiger weniger Brahmanen- und Chetri-Familien hat die diversen ethnischen Gruppen jeweils als geschlossene Einheit in die unteren Bereiche ihrer Mitte des 19. Jahrhunderts geschaffenen Gesellschaftshierarchie eingegliedert, was umgekehrt jedoch nicht in dieser Form akzeptiert wurde. (siehe auch Übersichtstabelle) Im Tarai finden sich Hindukasten (ca. 16%), die jenen auf der anderen Seite der indischen Grenze entsprechen, sowie einige ethnische Gruppen (ca. 10%), von denen die Tharu die mit Abstand größte ist. Daneben sind noch die ebenfalls in Kasten gegliederten Muslims zu erwähnen, die gut 4% der Gesamtbevölkerung ausmachen. Für alle Bereiche gilt, daß die einst klarer gezogenen ethnischen Grenzen dank kontinuierlicher Migration zunehmend verwischen. Ethnische und religiöse Konflikte wurden in der Vergangenheit gerne durch das beschönigende Schlagwort der nepalischen Toleranz vertuscht; mit größeren Freiheitsrechten und besserer Bildung im demokratisierten Staat treten seit den neunziger Jahren Klagen und Forderungen benachteiligter Gruppen zunehmend in den Vordergrund. Informieren Sie sich über die historischen Hintergründe des ethnischen Konfliktpotentials. Das Nepal der 1990er Jahre wurde politisch, wirtschaftlich und gesellschaftlich von der Hindukaste der Brahmanen (Bahun im Nepali) dominiert, deren Wortführer für die Aufrechterhaltung des Hindustaates eintreten. Die ethnischen Gruppen des Landes sehen sich als Nationalitäten, was zögernd vom nepalischen Staat akzeptiert wird, wie die Internetseite des Nepali Congress zeigt. Lesen Sie als Ergänzung zwei Texte zur ethnischen Bewegung in Nepal. Meinungsumfragen haben deutlich gemacht, daß die Forderungen und Argumente der ethnischen Eliten zunehmend auch von der ethnischen Basis getragen werden. Der wichtigste Dachverband der ethnischen Organisationen ist der Nepal Adivasi Janajati Mahasangh (NEFIN). In diesem Zusammenhang ist auch ein Blick auf eine Internetseite zu empfehlen, die Gopal Gurung und seiner Mongol National Organization (MNO) gewidmet ist. Letzterer wurde seitens der Election Commission wiederholt die Anerkennung als politische Partei verweigert, weil sie in erster Linie für die Interessen der ethnischen Gruppen eintritt. Trotz der gesetzlichen Abschaffung der Unberührbarkeit im Jahre 1963 hat sich im Alltag bis heute wenig für die als "unberührbar" geltenden Menschen geändert. Ursächlich hierfür ist insbesondere die Beibehaltung des Hindustaates trotz einer multiethnischen Gesellschaft und die Dominanz der "hohen" Hindukasten in allen wichtigen Lebensbereichen. Abweichend von den bisherigen Lippenbekenntnissen der Politiker deuteten sich unter Premierminister Deuba erstmals tatsächliche Änderungen an (siehe auch Beitrag von Mitra Pariyar), doch drohen diese erneut dem parteipolitischen Machtgerangel zum Opfer zu fallen. Eine Konferenz im April 2003 in Kathmandu hat deutlich gemacht, daß ohne eine angemessene und gleiche Beteiligung (siehe auch Beitrag von Krishna B. Bhattachan) aller Bevölkerungsgruppen die zahlreichen politischen, wirtschaftlichen und sozialen Probleme des Landes nicht zu lösen sind. Nach der Entmachtung König Gyanendras vom April 2006 hat das Wiedereingesetzte Parlament den Hindu-Staat abgeschafft und auch das Problem der Unberührbarkeit für beendet erklärt. Damit sind zwar wichtige Voraussetzungen geschaffen, ohne grundlegend veränderte Denkweisen der überwiegend hochkastigen Staatselite bedeutet dies in der Realität allerdings wenig. Dies wurde beispielsweise Mitte September 2006 deutlich, in Silgadhi Dalits von sogenannten höherkastigen attackiert wurden, weil sie sich erlaubt hatten, einen Tempel zu betreten (siehe auch Editorial der Kathmandu Post). Die Dalits unterhalten inzwischen eigene Internetseiten (guter Zugang), auf denen jede Menge wertvoller Informationen angeboten werden. Links zu diesbezüglichen Beiträgen finden Sie ferner auf einer Unterseite von Nepal Research. Zahlreiche Links zu Presseartikeln bezüglich ethnischen Gruppen, sogenannten hohen Hindukasten und Dalits (sogenannten Unberührbaren) bieten die entsprechenden Internetseiten von Nepal Research. Frauen: Eine der Folgewirkungen des Hindustaates ist die untergeordnete Stellung der Frau in Nepal. Sicherlich sind die Frauen in allen nepalischen Gesellschaftsgruppen mehr oder weniger stark benachteiligt. Das Problem des Hindustaates ist, daß die besonders negative Einstellung zum weiblichen Geschlecht (Beispiel: Chhaupadi-System), wie sie sich in der hinduistischen Gesellschaft findet, für alle Gesellschaftsgruppen des Landes legalisiert wird. Ein besonderes Beispiel mag das Abtreibungsrecht sein; eine Gesetzesänderung wurde erst im Oktober 2001 herbeigeführt, doch ist diese wenig bekannt. Bezeichnend ist, daß trotz dieser Gesetzesänderung immer noch viele Frauen wegen Abtreibung im Gefängnis sitzen. Trotz dieser andauernden Benachteiligungen haben sich Status und Rolle der Frau in der Gesellschaft in jüngster Zeit erheblich gewandelt. Von entscheidender Bedeutung ist dabei die Zunahme an Bildung. Die Frauen nutzten die Möglichkeiten der Verfassung von 1990, bildeten Organisationen, die für ihre Rechte eintraten, oder klagten vor dem Obersten Gerichtshof. Letzterer hat wiederholt zugunsten klagender Frauen entschieden. Schon vor der Parlamentsauflösung im Jahre 2002 wurde eine Gesetzesvorlage zur Gleichberechtigung im Erbrecht im vom Männern dominierten Parlament heiß diskutiert und eine Umsetzung boykottiert. Mit dem königlichen Putsch von Februar 2005 sdetzte sich jedoch eine noch konservativere Denkweise durch. Wichtig ist auch, daß die Frauen selbst ihren Beitrag zu einer veränderten Denkweise leisten. Bereits seit dem 6. Fünfjahresplan (1980-85) hat der Aspekt der Frauenförderung allmählich auch Einzug in die staatliche Planung gefunden. Dabei deutete sich in den letzten Jahren erstmals eine Änderung der gesetzlichen Regelungen an (siehe auch Artikel von Prativa Subedi). Konservative Hindu-Organisationen sahen darin eine Bedrohung und riefen zum Protest auf. Die Diskussionen über den Dialog mit den Maoisten und das Landbesitzrecht drängten jedoch das für die Frauen so wichtige Thema erneut in den Hintergrund. Frauenaktivisten rufen zunehmend ihre Geschlechtsgenossinnen auf, für gesetzliche Änderungen zu kämpfen. Nach der Entmachtung des Königs im April 2006 hat das wiedereingesetzte Parlament eine zukünftig stärkere Beteiligung der Frauen vorgeschrieben und ihnen auch gleiche Rechte im Staatsangehörigkeitsrecht zugesichert. Es dauerte keine 24 Stunden, dann kamen bereits massive Bedenken hinsichtlich einer Umsetzung dieses Parlamentsbeschlusses. Das Statement des "kommunistischen" Brahmanen Madan Regmi steht stellvertretend für den in Nepal vorherrschenden männlichen Chauvinismus. Eine sehr umfangreiche Sammlung von Presselinks zum Thema bietet die entsprechende Internetseite von Nepal Research. Kinder: Eng verbunden mit dem Schicksal der Frauen ist das der Kinder, vor allem in den ersten Lebensjahren. Ernährungsprobleme, Hygiene und mangelnde medizinische Betreuung, insbesondere während Schwangerschaft und Geburt, sind die Hauptursachen für die nach wie vor hohe Kindersterblichkeit. Eine weitere Folge ist die hohe Anzahl behinderter Kinder. Die Kinderarbeit stellt ein besonderes Problem dar. Bereits frühzeitig haben die Kinder einen Arbeitsbeitrag in Haus und Hof zu leisten, damit die Familie überleben kann. Vielen Kindern wird deshalb eine fundierte Schulausbildung vorenthalten, ganz besonders den Mädchen. Über 26% der Kinder im Alter von 5-14 Jahren gehen regelmäßig wirtschaftlichen Tätigkeiten nach; nur 4,5% erhalten dafür eine Bezahlung. Besonders hoch ist auch hier der Anteil der Mädchen. Der maoistische Aufstand und die Gegenmaßnahmen der Armee haben das Problem noch verschärft. Die Kinder und Judendlichen sind ganz besonders von der politischen Krise betroffen. Vor allem viele junge Frauen und Mädchen fliehen nach Indien, wo sie nicht selten erneut zu Ausbeutungsopfern werden. Selbst jetzt während des Friedensprozesses werden immer Kinder für politische Zwecke mißbraucht, insbesondere von den maoisten. Mehrere Organisationen widmen sich seit Jahren dem Thema Kinderarbeit und seinen Folgen, so z.B. Child Workers in Nepal (CWIN). Presselinks zu Kindern in Nepal und insbesondere zur Kinderarbeit finden Sie über die entsprechenden Internetseiten von Nepal Research. Bildung: Die Geschichte des modernen Bildungswesens begann unter Jang Bahadur Rana in der Mitte des 19. Jahrhunderts, doch handelte es sich zunächst ausschließlich um Institutionen für Kinder der Ranas; die Zahl öffentlicher Schulen war vor 1950 sehr begrenzt. Die Bildungspolitik wird sehr gut in einem zweiteiligen Beitrag von Ram Kumar Dahal beschrieben (Teil 2). Ins Schußfeuer der Kritik ist auch die andauernde Politisierung des Lehrkörpers geraten, die eine hohe Stundenausfallquote zur Folge hat. Zur Zeit werden Veränderungen in der Bildungspolitik wieder verstärkt diskutiert. Die Studentenorganisation der CPN (Maoist) hat mit oft militantem Vorgehen eine Diskussion über die Form des nepalischen Schulwesens angestoßen. Im Brennfeuer der Kritik stehen die immer zahlreicheren und teuren Privatschulen und der desolate Zustand der staatlichen Schulen. Auf drängen der Maoisten erwägt die derzeite Übergangsregierung eine Nationalisierung der privaten Schulen. Angesichts der hohen Analphabetenzahl kommt dem nicht-formalen Bildungsbereich eine besondere Bedeutung zu. Auch berufliche und technische Ausbildung sind noch relativ neue Einrichtungen in Nepal. Höhere Bildung wurde mit der Errichtung des Tri Chandra College im Jahre 1918 eingeführt. 1959 wurde die Tribhuvan University gegründet, die heute zahlreiche Fakultäten und Institute umfaßt. Inzwischen sind mit der Mahendra Sanskrit University, der Kathmandu University in Dhulikhel, der Pokhara University und der Purbanchal University in Biratnagar andere Universitäten hinzugekommen, weitere sind in Planung. Ein besonderes Problem des modernen nepalischen Staates ist die Benachteiligung ethnischer Gruppen, die historische und gesellschaftspolitische Ursachen hat, welche bereits oben angesprochen wurden. Eine fundierte Untersuchung dieser Problematik liegt wurde von Thomas Döhne am Beispiel des Okhaldhunga-Distrikts vorgenommen. Ethnische Eliten nutzen heute die Möglichkeiten der neuen Verfassung und gründen eigene Organisationen, die sich für den Erhalt ihrer Kultur und Sprache einsetzen. Die alleinige Amts- und Unterrichtssprache Nepali wird im multilinguistischen Nepal gerade von 48% der Bevölkerung als Muttersprache gesprochen. Zahlreiche NGOs und INGOs engagieren sich heute im Bereich des Bildungswesens. Informieren Sie sich am Beispiel der amerikanischen Organisation Educate the Children (ETC) über Rolle und Möglichkeiten solcher privater Initiativen. ETC setzt sich für die Förderung von Kindern und die Rechte der Frauen ein. Weiterführende Links zum nepalischen Bildungsproblem finden Sie über die entsprechenden Unterseiten von Nepal Research. Gesundheit: Obgleich sich die Gesundheitslage in den letzten Jahren deutlich verbessert hat, hinkt Nepal immer noch weit hinter anderen asiatischen Ländern her. Neben moderner westlicher Medizin kommen traditionellen schamanistischen Heilungsmethoden, aber auch der ayurvedischen und der tibetischen Medizin besondere Bedeutung zu. Ein herausragendes Beispiel für eine medizinische Institution westlichen Musters ist das B.P. Koirala Institute of Health Sciences in Dharan. Lesen Sie hierzu auch eine diesbezügliche Titelgeschichte der Wochenzeitschrift Spotlight. Ein anderes leuchtendes Beispiel gerade auch deutscher Kooperation ist das Sushma Koirala Memorial Hospital am Nordostrand des Kathmandutals, wo Interplast Germany schon vielen Menschen mittels plastischer Chirurgie zu einem normalen Leben verholfen hat. An Vorschlägen für eine Reform des Gesundheitswesens mangelt es nicht. Angesichts des politischen Chaos bleiben aber derartige Ansätze meist reine Absichtserklärungen. Eine der besonders weit verbreiteten Krankheiten ist die Tuberkulose. Einer der größten gesundheitlichen Risikofaktoren liegt in Nepal auch im enormen Tabakkonsum. In den letzten Jahren entwickelte sich zunehmend HIV/AIDS zu einem großen Problem, mit dem sich vor allem junge Menschen in Nepal konfrontiert sehen. Überalterte Gesellschaftsvorstellungen und Tabus behindern dabei die notwendige offene Diskussion und verstellen den Blick auf die heutigen Realitäten. Zahlreiche weitere Presselinks zum Thema Gesundheit finden Sie auf den entsprechenden Unterseiten von Nepal Research. Religionen: Nepal ist die Begegnungsstätte diverser Religionen und Kulturen. Informieren Sie sich über die nepalischen Erscheinungsformen von Hinduismus und Buddhismus, aber auch über die Religionsgeschichte des Landes und Formen des Synkretismus. Hindufundamentalistische Organisationen nutzen die konstitutionelle Verknüpfung von Staat und Hindu-Religion zum Vorgehen gegen andere Religionen. Christliche Religionsformen finden in der Tat zunehmend Anhänger in Nepal, was christlichen Hilfsorganisationen den Vorwurf illegaler Missionierung eingebracht hat. Angesichts ihres besonderen Stellenwerts gilt es Religion für die Entwicklung von Staat und Gesellschaft nutzbar zu machen. Weitere Links zu Artikeln aus der nepalischen Internetpresse finden Sie auf der entsprechenden Seite von Nepal Research. Feste und Feiertage: Informieren Sie sich über die zahlreichen Feiertage des laufenden nepalischen Jahres, das jeweils Mitte April (13. oder 14.) beginnt. Man schreibt in Nepal zur Zeit übrigens das Jahr 2063, das am 13.04.2006 begonnen hat (über einen Konverter können Sie Daten in beide Richtungen umrechnen). Die kulturellen Festtage verschieben sich alljährlich, da sie nach dem Mondkalender bestimmt sind. Forderungen nach einem Wechsel von diesem in Nepal genutzten indischen Kalender zurück zum traditionellen Kalender des Kathmandutals (Nepal Sambat) werden seit Jahren lauter. Dasain ist das größte Fest der Hindus in Nepal. Es wird im September/Oktober gefeiert. Da die staatliche Elite Nepal zum Hindustaat erklärt hat, wird das öffentliche Leben während des Festes für 1-2 Wochen quasi lahmgelegt. Zwar verfügte die Regierung mit Beginn des Jahres 2058 (14.04.2001) eine drastische Reduzierung der Feiertage, doch stößt dies auf Widerstand. Die zahlreichen nicht-hinduistischen Völker Nepals haben gewisse Identifikationsprobleme mit dem Dasain-Fest. Lesen Sie als Ergänzung auch den Artikel A Meaty Affair. Ein anderes sehr volkstümliches Fest ist im Februar/März das Farbenfest Holi oder Phagu, das ebenfalls auf eine sehr alte Tradition zurückblickt. Etwa um die gleiche Zeit feiert die Hinduwelt Shivaratri, die Nacht des Shiva. Zu diesem Anlaß kommen viele Pilger aus Indien ins Heiligtum Pashupatinath. In Kreisen der nepalischen Bevölkerung findet das Fest nicht so hohen Anklang wie der Staat vorgibt, der Pashupati als Schutzgottheit Nepals zelebriert. Ebenfalls im Februar feiern jene Bevölkerungsgruppen, die dem tibetischen Buddhismus angehören, Losar, das tibetische Neujahrsfest. Die Tamang feiern Losar in der Regel etwas früher. Das staatliche Neujahr (13. oder 14. April) wird von der Bevölkerung wenig beachtet. Informationen zu den genannten und zahlreichen weiteren Festen erhalten Sie auch über die entsprechende Internetseite von Nepal Research. Deutsch-nepalische Organisationen: Die Deutsch-Nepalische Gesellschaft e.V. wurde 1967 in Köln gegründet. Sie dient dem Kontakt und Gedankenaustausch zwischen Deutschen und Nepali. Freunde Nepals e.V. aus München ist eine weitere Organisation mit ähnlichen Zielen. Schließlich gibt es mit Nepal Parivar eine Vereinigung der in Deutschland lebenden Nepali (einschließlich adoptierter Kinder) und ihrer Familienangehörigen. Eine ganze Reihe weiterer Organisationen hat sich der Hilfevermittlung in bestimmten wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Bereichen verschrieben. Aus dem deutschsprachigen Raum ist ferner der Freundeskreis Schweiz-Nepal zu nennen. |
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