Seite 5:
Ergänzendes
República
de
Nicaragua

 |
alle
Links auf dieser Seite, falls sie nicht anders
gekennzeichnet sind, führen auf spanischsprachige Internetseiten
Nun sind Sie auf
der letzten Seite angelangt: "Ergänzendes".
Bei
aller Mühe, die wichtigsten Facetten
anzusprechen, die das Leben und die Aktualität eines Landes
ausmachen, werden diese Seiten kaum wirklich in der Lage sein,
Sie umfassend über das Land, seine kleinen Geheimnisse und
großen Umbrüche, seine Vielheit und seine
Widersprüche, seine Besonderheiten und
seinen Zauber zu informieren.
Um Nicaragua wirklich kennen zu lernen - fahren Sie hin!
Lassen Sie sich durch all die schlechten Nachrichten
aus
Nicaragua
vielleicht beeindrucken, aber bitte nicht abschrecken: Nicaragua ist in
Mittelamerika das sicherste Land (auch die in anderen Ländern
Mittelamerikas diabolisierten "Maras" gibt es hier praktisch nicht),
und seine Geschichte hat die Menschen
zu offenen, herzlichen, interessierten und informierten Zeitgenossen
und Zeitgenossinnen gemacht.
Abschließend finden Sie hier also noch ein paar
nützliche oder interessante Links, und das ein oder andere Thema,
das auf den ersten Seiten nicht recht unterzubringen war.
Basics
Hinweise zum Thema Bargeld
Reisechecks sind nicht empfehlenswert, der Umtausch ist teuer und
aufwändig.
Einfach ist das Abheben in der Bank mit der Kreditkarte (Matercard,
Visa). In den Banken gibt es teilweise horrende Wartezeiten.
Mit
der EC-Karte kann man am landesweiten Netz der Geldautomaten
(Credomatic)
Geld ziehen. Vorsicht aber auf dem Land: hier sind Banken
selten, das Abheben kann sich als sehr schwierig herausstellen. An
bestimmten öffentlichen Orten kann man bei den sog. coyotes
schwarz Geld tauschen (Dollar-Córdoba). Das ist in der Regel
ungefährlich, jedenfalls sehr viel schneller als in den
Banken, jedoch nicht kostengünstiger.
Der Euro ist zum Umtausch offiziell eingeführt, jedoch ist der
Umtausch Euro-Cordoba noch wenig
gebräuchlich.
SE BUSCA
A Juan Carlos Martinez en masaya escribeme mi amor
Favor responder a: Darlin
tele: fax: fecha: 17 / 11
/ 2004
- Einen sehr eigenwilligen und reizvollen Einblick in ein Land
gewähren bisweilen auch Kleinanzeigen - hier bei PlazaVirtual
oder La Prensa.
Nehmen Sie sich ein paar Minuten und werden Sie fündig!
Verkehr und Transport
Die Pazifik- und die Zentralregion
ist relativ gut erschlossen, die Atlantikregion jedoch nur durch eine
einzige Strasse verbunden. Auf dem Land existieren oft nur Pisten oder
nicht PKW-taugliche Wege: von etwa 20.000 Strassenkilometern sind
lediglich ca. 2.500 asphaltiert. In der Regenzeit sind Landstriche oft
für Tage nicht zu erreichen.
Es existieren Fluglinien aus Managua an die Atlantikküste, nach
San Carlos und andere größeren Städte. Zugverkehr
existiert nicht (mehr).
Ein durchorganisiertes Verkehrsnetz verbindet große und kleine
Städte mit Bussen (teilw. Express), die an den jew. "terminales"
abfahren und ankommen. Die Busse bleiben nicht selten liegen,
Fahrpläne existieren nur bedingt. Ab Einbruch der Dunkelheit
stellen die Linien ihren Dienst ein.
Der ÖPNV in den Städten (Busse, Taxen, Velotaxen, Kutschen,
umgebaute LKW - je nach Ort) ist pittoresk und beeindruckend, preiswert
und manchmal etwas unübersichtlich. In Managua sind die Preise im
Vergleich zu den anderen Provinzhauptstädten relativ hoch.
Mietwagen gibt es in Managua und einigen Provinzhauptstädten.
Kreditkarte und internationaler Führerschein genügen.
Hier finden Sie die beiden Fluglinien, die innerhalb Nicaraguas
arbeiten: La Costena
und Atlantic Airlines
Fotos
Fotos aus und von
Nicaragua gibt
es natürlich auch in Hülle und Fülle im Internet.
Schauen Sie z.B. bei vianica.com
Eine recht nette Seite, auf der Sie - nach Regionen und nach
Themen geordnet - viele eindrückliche Fotos finden, ist die latinphoto.org
Webcams
auf die Vulkane San Cristobal, Telica, Momotombo und Cerro Negro
sind vielleicht eine kleine Spielerei, aber irgendwie ja doch
beeindruckend.
Managua - die Hauptstadt
Wer
das erste Mal nach Managua
kommt, verliert schnell
jede
Orientierung. Managua ist vielleicht die einzige Hauptstadt der Welt,
die kein Zentrum besitzt. 1972 wurde es von einem Erdbeben
zerstört und seither nicht wieder aufgebaut. Ein neues "Zentrum"
bildet sich in den letzten Jahren an der Carretera Masaya: ein
Shopping- und Gaststätten-Zentrum mit Marmor, Neon und
entsprechenden Preisen - American Way of Living.
Lesen Sie diesen schönen und sehr treffenden Artikel der
NZZ über Managua .
Ein Stadtplan (pdf, 380 KB)
ist
nur schwer zu bekommen, und
wirklich helfen tut er auch nicht gleich. Strassen besitzen keine
Namen, Häuser meistens keine Nummer. Doch mit der Zeit findet man
sich zurecht, und bald merkt man, dass das
etwas antiquiert erscheinende Orientierungssystem, Adressen und Orte zu
benennen,
für
den
Ortsunkundigen oder auch des Lesens nicht Mächtigen eine durchaus
sinnige Erfindung ist.
Eine kuriose Sache ist diese interaktive Seite, auf der Sie Luftbilder
Managuas finden und einzelne Häuser von oben betrachten
können.
Die Stadt liegt am Managua-See, der leider
erheblich verschmutzt ist.
Arme und reiche Stadtviertel wechseln sich unberechenbar ab, der
Lärm der Stadt
und seine
unentwegte Bewegung lassen einen schnell in eine Art Trance
verfallen. Managua ist sicher keine charmante Kolonialstadt oder
Kultur-Metropole,
und auch touristisch
erschliesst sie sich einem Besucher erst nach und nach. Und dennoch ist
diese Stadt liebenswert und kann zur ersehnten Heimat werden. In
Managua sammelt sich alles, was und wer in Nicaragua nationale und
internationale Bedeutung hat:
die Behörden und Ministerien, Regierungsinstitutionen, die
Büros aller wichtigen
NGO und internationalen Organisationen befinden sich hier, die Sitze
der Tageszeitungen, die großen
Universitäten, die Fernsehanstalten, die Botschaften, die
Banken.
Deutsche in Nicaragua
Deutsche Einwanderer begründeten in Nicaragua den
Kaffeeanbau und gründeten, wie in den meisten
lateinamerikanischen Ländern, die ersten Brauereien. Schlecht ging
es ihnen eigentlich nie, den Deutschen, und so sind sie geblieben. Und
kommen auch heute noch gerne.
In diesem Aufsatz erfahren Sie mehr über Deutsche
in Nicaragua. Dies ist ein Artikel aus La Prensa über deutsche
Einwanderer. Und wer ein bisschen über die - realtiv
häufigen! - deutschen Nachnamen in Nicaragua forschen möchte,
könnte in diesem Nicaragua Genealogy
Forum
Glück
haben.
Bevölkerung
Hier finden Sie aktuelle Einwohnerzahlen
und
Daten zur Bevölkerungsentwicklung
Eine Fülle näherer Informationen, die Jugend
Nicaraguas
betreffend (immerhin mehr als 50% der Bevölkerung ist 18
Jahre oder jünger!),
können Sie hier im Country
Profil on the Situation of Youth
der Vereinten Nationen
einsehen. Ein Artikel der Zeitschrift envío berichtet über
die verschiedenen Jugendkulturen
im universitären Bereich, ihre Ideologien, Habitus, Musik,
Themen, Orte.
Internationale Solidaritätsbewegung
Die sandinistische Revolution
hatte
schnell
weltweit Freunde und Freundinnen gewonnen. So groß war die
internationalistische Bewegung noch nie - und nie mehr gewesen. Auch in
beiden Teilen Deutschlands - im Westen natürlich ganz anders als
im Osten - gab es über zwei bis dreihundert Komitees,
Aktionsgruppen, Studiengemeinschaften, Dritte-Welt-Läden, etc.
Die Nicaragua-Bewegung hatte mit der Wahlniederlage der FSLN 1990
weltweit einen großen Dämpfer erlebt. Außerdem hatte
man
mit der Zeit erkannt, dass auch eine revolutionäre Regierung zum
Teil unverzeihliche Fehler machte.
Heute ist die Bewegung klein, aber recht stabil. Einige
Gruppen und
Organisationen haben sich professionalisiert, und sind heute selbst
kleine NGO geworden oder in größere Organisationen
eingegangen. Die Arbeit jedenfalls und die Expertise, die sich dort im
Laufe der Zeit gesammelt haben, auch die Erfahrungen durch die sehr
direkte Zusammenarbeit mit Personen und sozialen Bewegungen in
Nicaragua, sind beachtlich.
Ein paar der wichtigsten Organisationen und Städtepartnerschaften
seien hier genannt:
Eine hübsche und lobenswerte Aufstellung
der deutsch-nicaraguanischen Städtepartnerschaften finden Sie
neuerdings auf den Seiten der Deutschen Botschaft in Managua.
Auch im Ausland gibt es natürlich Organisationen der
Nicaragua-Solidarität.
Zum Beispiel:
Plakat-Bildband:
Im Herbst 2007 erscheint beim PapyRossa-Verlag
in Köln das Buch
"Die Revolution ist ein Buch und ein freier Mensch - die politischen
Plakate des befreiten Nicaragua 1979-1990".
Ein "muss" für alle, die die politische Geschichte des Landes
kennen lernen wollen.
Landminen
Die Ortega-Regierung hat unlängst das Thema wieder auf
die Tagesordnung der Geber gebracht. Nicaraguas Norden war in den
80er jahren Kriegsgebiet. Sowohl
die Contras als auch das EPS (Ejercito Popular Sandinista) legten in
dieser Zeit Landminen in dem unwegsamen Gelände. Nicaragua
ist Anfang der 90er Jahre zu einem Schwerpunktland der
Minenräumung geworden, mehr darüber auf der Seite des Minenräumprogramms
der OEA. Hintergründe zu Minen und der Situation in Nicaragua
finden Sie auf der Homepage der Internationalen
Kampagne gegen Landminen .
Dies ist ein Interview mit einem Minenräumer
in Nicaragua.
Nicaragua - Internetportale
Derer gibt es, wie mittlerweile wohl überall auf unserem
Planeten, natürlich zuhauf. Die hübschesten und am wenigsten
kommerziellen sind:
Das Honorakonsulat in München
hat neuerdings eine eigene Seite veröffentlicht - ein
interessantes und etwas kitschiges Sammelsurium
Wenn Sie sich über Internet, Anschlüsse etc. im Land
erkundigen wollen, ist wohl www.ibw.com.ni
die beste Adresse.
Auf diesen Portalen finden Sie auch Hinweise auf kulturelle
Aktivitäten in Nicaragua. Eine nützliche Website in dieser
Hinsicht ist nicaraguafacil.com
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